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Liesel Bach - die Nachkriegszeit
Klemm Kl 35 „Liesel Bach“, Kz: D-EDOD 
Klemm Kl 35 „Liesel Bach“, Kz: D-EDOD auf dem Butzweilerhof
1955 erhielt Deutschland die Lufthoheit zurück und Liesel Bach legte sich ein neues Flugzeugs zu. sie entschied sich für eine Klemm Kl 35 B mit einem Motor vom Typ Hirth HM 506. Damit beteiligte sie sich an verschiedenen Wettbewerben, wie Deutschlandflügen, sowie an der 10. Deutschen Kunstflugmeisterschaft und 1963 an der Europameisterschaft im Kunstflug für Damen, die sie auch gewann.

Bei einer Feier auf dem Köln-Bonner Flughafen in Wahn wurden 1956 vom Kölner Klub für Luftsport (KKfL) zwei neue Flugzeuge, ein Motorflugzeug vom Typ Auster, Kz. D-EDJG und ein Segelflugzeug „Cumulus III“ getauft. Die Maschinen wurden im Selbstbau von Angehörigen der Gruppe Segelflug unter der Leitung des Segelflugzeugbaumeisters Franz Gödecke hergestellt. Das Motorflugzeug wurde von Frau Lilli Delfosse auf den Logo des Kölner Klubs für LuftfahrtNamen des am 5. September 1956 verstorbenen Kölner Luftpioniers Arthur Delfosse getauft. Das Segelflugzeug „Cumulus III“ von der Tochter des geschäftsführenden Direktors der Sparkasse der Stadt Köln, Frau Edeltraut Thies, auf den Namen „Sparkasse der Stadt Köln“. Bei der Veranstaltung sprachen der Direktor des Köln-Bonner Flughafens und Präsident des KKfL, Prof. Dr. Ing. Steinmann, Jakob Möltgen, der Vorsitzende der Abteilung Motorflug im KKfL und der Vorsitzende der Abteilung Segelflug im KKfL Josef Merten. Die kirchliche Weihe nahm der Geistliche Rat Hieronymi (DJK) vor.  Liesel Bach erhielt im Rahmen dieser Feier vom Kölner Klub für Luftsport (KKfL) die Goldene Ehrennadel verliehen. Die Ehrung erfolgt auf dem Flugplatz Köln Butzweilerhof durch den Präsidenten des Klubs, Dr. Ing. Heinrich Steinmann.

Lange Zeit lebte sie in der Junkersdorf in der Frankstraße 20.

1962 fand auf dem Flugplatz Betzdorf eine Flugveranstaltung unter Mitwirkung von Liesel Bach statt. Sie wurde betreut vom Kölner Flieger des Kölner Klub für Luftfahrt Karl Heinz Springer. Anwesend war auch General a. D. Adolf Galland, der „General der Jagdflieger“ des 2. Weltkriegs.

Briefkopf des Sportfliegerclubs Liesel BachAuf Initiative des Kölner Fliegers Karl-Heinz Springer wurde am 1. August 1981 in Köln der „Liesel Bach“-Sportfliegerklub e.V. gegründet. Der Eintrag im Vereinsregister vom 25.10.1971 firmiert unter der Bezeichnung: „Liesel Bach“-Sportfliegerclub e.V.. Karl-Heinz Springer übernahm den Vorsitz. Zweiter Vorsitzender war Manfred Mülfarth. Der Verein hatte zunächst 10 Mitglieder und zwei Ehrenmitglieder: Liesel Bach und General a. D. Adolf Galland, das bekannte Flieger-Ass aus dem 2.Weltkrieg.
Als Fluggerät dient zunächst die neuaufgerüstete Kunstflugmaschine Klemm Kl 35 „Liesel Bach“, Kz: D-EDOD und ein viersitziges Reiseflugzeug, welches demnächst noch angeschafft wird. Adolf Galland will von Fall zu Fall mit seiner privaten Bonanza aushelfen, bis der Klub seinen Flugzeugpark vergrößern kann.
Klub-Lokal war das Restaurant „Zum Mühlenhof“ in Köln-Longerich.
 
Nach dem Ende ihrer aktiven Fliegerzeit ging sie in Südfrankreich ihrer zweiten Leidenschaft nach, dem Tennis spielen.

Überreichen der Ehrenurkunde des Luftfahrtmuseums Butzweilerhof von Bernhard Faßbender an Liesel Bach. 
Auf Grund Ihrer Verdienste um den Kölner Luftsport wurden ihr 1986 vom damaligen Luftfahrtmuseum Butzweilerhof unter der Leitung von Bernhard Faßbender im alten Empfangsgebäudes des Flughafen die Ehrenmitgliedschaft verliehen.
Erinnerungsurkunder Verleihung der Ehrenmitgliedschaft Luftfahrtmuseum Butzweilerhof













 
  
    



Der Nachruf von Liesel Bah in einer Kölner Zeitung


Am 22. Januar 1992 hob Liesel Bach, die Kölner Fliegerin, Deutsche und Europäische Damenkunstflug-meisterin der 1930er Jahre, im Alter von 86 Jahren in Bandol/Südfrankreich zu Ihrem letzten Flug ab.





 
  
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