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Keine Haftung
für unvollständige oder fehlerhafte Informationen.
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Quellenangaben
können gerne bei mir erfragt werden.
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Diese Chronik
ist Eigentum von Heribert Suntrop.
Eine Kopie, auch auszugsweise, ist ausdrücklich nur mit schriftlicher Genehmigung erlaubt. |
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Kölner
Club für Luftschiffahrt e.V. gegründet am 06.11.1906:
Vorstand am 01.01.1910 Vorsitzender Studiendirektor Prof. Dr. Eckert, Cöln Stellvertreter Oberingenieur U. Nottebrock, Cöln Fahrtenausschuß (Vors.) Friedrich Grünberg, Cöln
Korrespondierende
Mitglieder: 3 *) Hildebrandt,A., Hauptmann a.D.,Berlin W 30
Ordentliche
Mitglieder: 81 *) darunter: Clouth, Richard, Cöln (LSF)**), |
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| 1910-02-00 |
Der
Deutsche Luftfahrer-Verband in Berlin beginnt mit der Ausstellung der
Zeugnisse (Pilotenscheine) für die in Deutschland fliegenden
Luftfahrer.
Dieses Dokument ist von jetzt an für alle fliegerischen Betätigungen erforderlich. |
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| 1910-02-01 |
August
Euler, der Fahrrad- und Automobilfabrikant, erhält den
Flugzeugführerschein Nr.1.
Er beschäftigt sich seit 1908 mit dem Flugzeugbau. |
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| 1910-03-04 |
Das
Fahrprogramm des Luftschiffs „CLOUTH“, welches sich auf dem
Gelände der Firma Clouth in Köln-Nippes befindet, erhält
eine Verzögerung, als das Gas des Luftschiffs auf den Ballon
„CLOUTH V“ übertragen wird.
Der Ballon wird von einem Windstoß erfaßt, weggetragen und landet dann in Belgien. |
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1910
04-00 |
Die
vier Luftschiffe, Zeppelin Z II, Parseval P I und P III sowie das
Militärluftschiff M II, starten in Köln zu einer
Geschwaderfahrt nach Homburg. |
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1910-04-25 |
2.
Kölner Luftschiffmanöver:
Das Zeppelin-Luftschiff Z II startet von Köln aus zu einer Manöverfahrt, gerät über Limburg an der Lahn in eine Schlechtwetterwand und wird nach der Notlandung abgetrieben. Bei Weilburg strandet das Schiff und wird dabei gänzlich zerstört. Z II (LZ 5), am 1909-08-05 in Köln in Dienst gestellt, hat nur eine Dienstzeit von acht Monaten und 20 Tagen erreicht. |
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| 1910-05-12 |
Die
Stadtverordnetenversammlung der Stadt Köln schließt mit der
Deutschen Luftschiffahrts A.G. „DELAG“ einen Vertrag zur
Stationierung eines Zeppelin-Luftschiffes in Köln. Als
Luftschiff-Ankerplatz wird für 25.000 Mark das Gelände des
Butzweiler Hofs (am Ossendorfer Weg) hergerichtet.
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| 1910-05-30 |
August
Euler macht vom Feld des Butzweiler Hofs einen Flug von einer Stunde
und 19 Minuten.
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| 1910-05-31 |
Besichtigung
des Luftschiffs „CLOUTH“ durch Se. Kgl. Hoheit Prinz
Leopold.
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| 1910-06-03 |
Bei
der 37. Fahrt des Luftschiffs „CLOUTH“, die in 80 Minuten
von Köln-Bickendorf nach Köln-Niehl, Köln-Longerich,
Glessen und zurück führt, fährt von Kleist auch
über den Niehler Exerzierplatz, wo die Truppen von Prinz Leopold
inspiziert werden.
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| 1910-00-00 |
Der 27jährige Kölner
Ingenieur Arthur Delfosse gründet in Köln-Riehl
StammheimerStr. 12 die erste Spezialfabrik für Flugzeugmotoren in
Deutschland.
Hier werden die sog. „Rotatif-Motoren“ mit drei, fünf und sieben Zylinder, die ersten luftgekühlten Stern-Umlaufmotoren gebaut, aber auch verbesserte Eindecker von Delfosse konstruiert und geflogen. Der Flugmotorenbau verschaffte ihm internationalen Ruf in der Fliegerei der Vorkriegszeit. Im Firmenkatalog 1910 und der Zeitschrift „Flugsport“ 1911 wirbt Delfosse mit dem Werbetext: „Eindecker, garantiert fliegend. Gerippe aus nahtlosem Stahlrohr, autogen geschweißt oder Holz mit Motor=Type 1, für 7500 Mark.“ In diesen Anfangsjahren fliegen beinahe alle Kölner Flieger mit Delfosse-Motoren, u.a. auch Jean Hugot und Bruno Werntgen. |
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1910-00-00 |
Jean
Hugot, der Kölner Flieger und Konstrukteur, bringt mit einem
Pferdefuhrwerk (er wohnt in der Gumprechtstraße) seine Maschine
auf das Feld des Butzweiler Hofs und versucht dort einen Start, der
jedoch mißlingt. Hugot führt Veränderungen -
Verkleinerung der Tragflächen - durch und es gelingt ihm bei dem
nächsten Versuch mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h die
Maschine für wenige Sekunden auf eine Höhe von 1-2 Meter zu
bringen. Neue bauliche Verbesserungen bringen immer größere
Sprünge.Schließlich bewältigt er schwebend bis zu 60
Meter bei zwei Meter Flughöhe.
Hugot hat schließlich seine Maschine so umgebaut, daß sie der ursprünglichen Form kaum noch ähnlich sieht. |
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| 1910-09-01 |
Der
Cölner Club für Luftschiffahrt (CCfL) nimmt seinen 8. Ballon,
den „DEUTZ“ mit 300 cbm, in Betrieb.
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1910-09-07 |
Der
Inhaber der Firma „Franz Clouth Rheinische Gummiwarenfabrik
m.b.H. Cöln-Nippes“, Franz Clouth, verstirbt plötzlich
im Alter von 72 Jahren. Er wurde am 18.02.1838 in Köln geboren.
Er und seine Firma, die am 10.09.1862 gegründet wurde, erwerben sich Weltruhm in der Entwicklung der Luftfahrt. Der Produktionsbetrieb in Nippes an der Niehler Str. wurde 1868 eröffnet - 20 Jahre vor der Eingemeindung durch Köln. |
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| 1910-00-00 |
Der
Kölner Jurist Dr. Josef Hoos gründet die Firma
„Gesellschaft für Flugmaschinen und Apparatebau“
(Gefa), Köln-Bickendorf. Firmensitz ist in Köln-Ossendorf an
der Rochusstraße.
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1910-11-25 |
Der
17jährige Bruno Werntgen (geb.18.3.1893) macht als jüngster*)
Pilot in Deutschland auf dem Flugplatz Berlin-Johannisthal auf einem
Dorner-Eindecker **) den Pilotenschein Nr.40.
*)
zweitjüngster ist der um wenige Monate jüngere Bruno
Jablonski; er hat die Pilotenlizenz Nr.30 . |
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| 1910-12-13 |
Bruno
Werntgen erhält als jüngster Pilot Deutschlands den
Pilotenschein Nr. 40.
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1911-01-00 |
Bei
einem der Flüge Bruno Werntgens - Richtung des Butzweiler Hofes -
den er mit seinem Onkel Wilhelm von Köln-Merheim aus macht um den
40-PS-Körting-Motor zu überprüfen, setzte plötzlich
der Motor aus und Werntgen muß im Gleitflug auf dem großen
Weidegelände für Rindvieh notlanden. Es gelingt ihm eben
über den Zaun hinwegzuschweben und die Dorner-Maschine ohne Bruch
aufzusetzen.Da kommt auch schon der Gemeindeflurschütz angelaufen
und brüllt: „Habt ihr denn nicht gelesen, daß das
Betreten des Butzweiler Hofes wegen Maul- und Klauenseuche verboten ist
?“
Die Mutter Werntgens bekommt bald danach einen Strafbefehl mit der Aufforderung zugeschickt, drei Mark Geldstrafe wegen verbotswidrigen Betretens verseuchten Geländes mit einer Flugmaschine an die Gemeindekasse zu zahlen. Dieser Schildbürgerstreich der Behörde sorgt in den laufenden närrischen Sitzungen zum Karneval für Heiterkeit. Der landwirtschaftliche Betrieb Butzweiler Hof wird 1914 abgerissen.
Auch
Jakob Möltgen, der spätere Fluglehrer auf dem Butzweilerhof,
landet zu dieser Zeit als einer der ersten Flieger auf der Wiese in
Nähe des Bauernhofs Butzweiler Hof. Jakob Möltgen und Bruno Werntgen sind befreundet. |
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1911-00-00 |
Der
jüngste Pilot Deutschlands, Bruno Werntgen, der am 13.12.1910 vom
Deutschen Luftfahrer-Verband den Pilotenschein Nr.40
erhielt, gründet mit seiner Mutter auf auf dem
Exerzierplatz in der Merheimer Heide in
Köln-Merheim, mit Unterstützung des sehr rührigen
Kölner Clubs für Luftschiffahrt, ein Flugunternehmen, die
Fliegerschule „Werntgens Flugunternehmen“.
Mit vielen Städten Rheinland und Westfalens werden Verträge für Flugtage abgeschlossen Der Butzweiler Hof dient Werntgen zunächst gelegentlich als Not-Landeplatz, später hat er für einige Monate hier seine Werkstatt und seinen Startplatz.
Deutschland
möchte den Vorsprung Frankreichs ( 30-09- bis 06-10-1909)
einholen, und die Werntgens wollen dazu beitragen.
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1911-01-00 |
Der
Kölner Club für Luftschiffahrt (KCfL) macht eine Eingabe
gegen das Verbot des Überfliegens von Festungen für
Luftschiffe.
Er argumentiert, wenn man das Fotografieren von Festungen verhindern wolle, müßte das Verbot auch für Freiballone gelten. Es genüge indessen vollständig, ein Fotografierverbot von Festungen für Luftfahrzeuge aller Art auszusprechen. Die einzelnen Vereine würden dann schon ihre Mitglieder in dieser Hinsicht beaufsichtigen. Das geplante Verbot habe zur Folge, daß die Stadt Köln, die ohnehin als Festung große Opfer zu bringen habe, bei Überlandflügen als End- und Zwischenstation ganz ausscheide. Die großen Opfer der Stadt bei der Gründung der Deutschen Luftschiffahrts-Gesellschaft (DELAG) seien dann vergeblich gewesen. |
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1911-01-31 |
Der
Kölner Flieger Dr.Josef Hoos unternimmt mit seinem Mechaniker von
der Halle in Köln-Merheim einen Überlandflug bei Köln.
Er fliegt in 100 Meter Höhe über Merheim, Niehl und Fühlingen. In den nächsten Tagen sollen weitere Flüge folgen. |
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1911-03-08 |
Über
die Anlage eines Luftschiffhafens in Köln laufen Verhandlungen
zwischen dem Preußischen Kriegsministerium und der Stadt
Köln.
Diese scheinen einen günstigen Abschluß zu finden. Das Berliner Ministerium wird gestatten, daß der Luftschiffhafen außerhalb des Festungsrayons angelegt wird, unter der Voraussetzung, daß das Festungsgelände in einer für die Luftschiffer erkennbaren Weise bezeichnet wird. |
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1911-04-19 |
Der
Oberbürgermeister von Köln, Max Wallraf, veröffentlicht
wegen der großen Mißstimmung die darüber besteht,
daß das Luftschiff Zeppelin LZ 8 „DEUTSCHLAND II“ die
Festungsstadt Köln meiden muß, den Schriftwechsel mit dem
Berliner Kriegsministerium.
Auf das erste Überflugverbot hin hat der OB dem Kriegsministerium klargelegt, wie sehr ein derartiges Verbot Köln schädige. Die Stadt würde dadurch nicht nur aus den Linien des neuen (DELAG) Luftschiffverkehrs ausgeschlossen,nicht nur hätten zahlreiche Bürger erhebliche Summen zur Förderung des Kölner Luftsports vergeblich geopfert, sondern würden auch in Köln bestehende Luftschiffvereine sich auflösen müssen. Darauf hat der Kriegsminister geantwortet, er würde mögliche Milde walten lassen. Das Verbot an sich müsse sich Köln als Festungsstadt aber nun einmal gefallen lassen. Für einzelne Ballonaufstiege, bei denen die Mitfahrer bekannt seien, könne man Ausnahmen gestatten. Nicht zulassen könne man die Fahrten der Zeppeline und anderer größerer Luftschiffe über Köln, denn bei dem stetigen Wechsel der Passagiere sei eine Kontrolle der eigenen Person unmöglich. Ein Zeppelin darf also Köln nicht überfahren. Über diesen neuen Schaden sind die Kölner sehr erbost. |
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1911-04-24 |
Da
der Aufstieg in der Festung Köln nicht erlaubt ist, startet der
Ballon „Hardefuß“ des Kölner Clubs für
Luftschiffahrt (KCfL) unter Führung von Hiedemann in Godesberg.
Mit an Bord sind die Führeraspiranten Hegel und Bierth sowie Herr Benn. Der Ballon landet nach vierstündiger Fahrt glatt im Siegerland. |
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1911-04-26 |
Angesichts
der am 1911-05-14 von Köln aus geplanten Ballon-Wettfahrt zwischen
dem Kölner Club für Luftschiffahrt (KCfL) und dem
Niederrheinischen Verein für Luftschiffahrt hat der KCfL sich mit
Unterstützung der Stadtbehörde an den Gouverneur der Festung
Köln gewandt, mit der Bitte zu gestatten, daß
sämtlichen Führern und Mitgliedern des Clubs erlaubt werde,
Aufstiege innerhalb des Festungsgeländes zu unternehmen. Eine
diesbzgl. Zusage soll schon gemacht sein.
An der Wettfahrt nehmen acht Ballone teil. |
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1911-05-05 |
Das
Festungs-Gouvernement erteilt einigen namentlich aufgeführten
Herren des Kölner Clubs für Luftschiffahrt (KCfL)
Genehmigungen zur Teilnahme der am 14-05- vorgesehenen
Ballon-Wettfahrt.
„Es wird hierbei vorausgesetzt, daß sie die Gewähr dafür übernehmen, daß in den Ballons des Cölner Clubs keine photographischen Apparate mitgeführt werden.“ |
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| 1911-05-07 |
10:00
Uhr Aufstieg des Ballons „KÖLN“ mit zwei Personen,
Landung glatt bei Aachen um 16.00 Uhr.
Für diese Fahrt liegt die Genehmigung des Gouverneurs vor. |
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1911-05-13 |
Das
Kriegsministerium hat nunmehr für den Nationalen Flug 1911 die
Erlaubnis zum Überfliegen der deutschen Festungen erteilt. Es
müssen jedoch vier Wochen vor Antritt der Fahrt Name und Stand der
Teilnehmer dem Kriegsministerium gemeldet werden. Für Köln
müssen die Fahrten voraussichtlich verschoben werden, die
Flugzeuge treffen (voraussichtl.) am 20.06. ein, der Weiterflug erfolgt
(voraussichtl.) am 02.07. über Aachen, M.-Gladbach und Dortmund..
Am 01.07. soll in Köln (voraussichtl.) ein Schaufliegen stattfinden, an dem sich voraussichtlich 20 Flieger beteiligen werden. Die Stadt Köln wird zur Deckung der Kosten 50.000 Mark aufzubringen haben, dessen Bereitstellung durch erste Finanzkreise der Stadt in sicherer Ausicht stehen. |
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1911-05-14 |
Freiballon-Wettfahrt
in Köln.
Neun Ballone sind gefüllt, als die Wetterwachte Aachen für den Nachmittag Gewitterbildung ankündigt. Der Start wird auf 18 Uhr verschoben. Aufstieg von nur sieben Ballonen, da durch das lange Warten und die Böen zwei Ballone Schäden am Ventil erlitten und aufgerissen wurden. Der von Heimann und M.J.Stelzmann geführte Ballon stieg - durch Verschulden der Bedienungsmannschaft mit geschlossenen Füllansatz ab. Trotz der Gefahr eines gefährlichen Überdrucks, landete der Ballon, wie die anderen auch, glatt. Für diese Fahrten lag eine Genehmigung des Festungs-Gouvernements vor. Trotzdem ereignete sich eine Kuriosum, das so recht das Verbot des Überfliegens von Festungen kennzeichnet. Einem etwas später angemeldeten Fahrtteilnehmer aus einer anderen rheinischen Stadt wird die Mitfahrt unter Androhung von Gewalt untersagt. Dabei ist er aktiver Oberleutnant und Regimentskamerad des Ballonführers. Durch das Eingreifen von anderer Seite gelingt dann doch die Mitfahrt. Die Kölnische Zeitung schreibt, daß man sich bei solchen Umständen wundern muß, daß wir in Köln überhaupt noch eine Luftfahrt haben. |
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1911-06-03![]() |
Der
Kölner Ballonfahrer Wilhelm R. Greven (Greven-Verlag) unternimmt
mit seiner Frau eine wissentschaftliche Ballonfahrt, die sie auf 8.000
m Höhe führt (ab 6.000 m Höhe Sauerstoffbeatmung).
Beide werden dadurch weltweit bekannt. |
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1911-06-19 |
Großes
Schaufliegen in Köln (im Rahmen des Deutschen Rundflugs 1911-06-11
auf der Merheimer Rennbahn.
Bruno Werntgen, jüngster Pilot Deutschlands (Pilotenschein Nr.40) macht auf einem Dorner-Eindecker den ersten Preis für Höhenflug, den 2. Preis für Dauerflug und den 2. Preis für die Mitnahme eines Passagiers. Er gewinnt 4.335 Mark. Ebenfalls am Wettbewerb teil nimmt der Kölner Dr.Joseph Hoos auf einem Eindecker der Aeroplanfabrik Ulrich aus Holzminden, ohne jedoch einen Preis zu gewinnen. Der Kölner Club für Luftschiffahrt (KCfL) und der Kölner Verkehrs-Verein stifteten kleinere Geldpreise für Flugzeugbauer, „die bisher an der großen Öffentlichkeit von ihrem Wollen und Können noch kein Zeugnis abzulegen in der Lage waren“. |
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1911-00-00
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Zweiter
großer Flugtag in Köln.
Bei dieser Veranstaltung sind nun auch einige Kölner Flieger vertreten. Vor allen zeigt Bruno Werntgen wohlgelungene Flüge und Signos Apparat erhält für zweckmäßige Konstruktion einen Preis. |
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| 1911-00-00 |
Bruno
Werntgen ist dem in Köln stationierten Infanterieregiment 53 bei
militärischen Übungen als „Feinddarstellung“
behilflich.
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| 1911-00-00 |
Der
Franzose Adolphe Pégoud veranstaltet auf der Pferderennbahn in
Köln-Merheim (Weidenpesch) einen Flugtag.
Zu Tausenden kommen die Zuschauer mit Kutschen und Fahrrädern nach dort geströmt. Die Polizei ist machtlos gegenüber diesen Menschenmassen. Pégoud erscheint verspätet und landet auf der Reitbahn vor der Tribüne. Dann startet er wieder und zeigt seinen Kunstflug. |
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| 1911-06-21 |
Das
Festungs-Gouvernement Köln macht den Luftschiffern ein
großes Zugeständnis, in dem sie dem Kölner Club
für Luftschiffahrt (KCfL) die Erlaubnis erteilt, Aufstiege im
Freiballon und im Flugzeug im Festungsbereich vorzunehmen. Die
Erlaubnis ist an die Bedingung geknüpft, daß photographische
Apparate überhaupt nicht mitgeführt werden dürfen. Der
Club muß die Befolgung dieser Vorschrift damit überwachen,
daß zu jedem Aufstieg ein Vorstandsmitglied anwesend ist.
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1911-06-23![]() |
Frau
Claire Greven, eine der ersten Freiballon-Pilotinnen des Kölner
Clubs für Luftschiffahrt (KCfL), startet mit dem Ballon
„Busley“ vom Startplatz am Lindentor unter Führung
ihres Mannes, Wilhelm R. Greven (Greven-Verlag), zu einer
wissenschaftlichen Höhenfahrt, die sie in fünf Stunden und 40
Minuten bis nach Leeste bei Bremen führt.
Mit im Korb sind Prof. Dr. Bern(m?)bach und Privatdozent Dr. Selter. Den Platz für einen weiteren Gelehrten, der jedoch verhindert ist, nimmt dann Frau Greven ein.
Die
wissenschaftliche Fahrt soll darüber Aufklärung geben, ob und
inwieweit der menschliche Organismus in dünnsten Luftschichten
noch einwandfrei funktioniert. Trotz entsprechender Vorschläge hielt die Stadt Köln es im Jahr 2008 für nicht angebracht Frau Greven für ihre Pioniertaten durch eine Straßenbenennung am Butzweilerhof zu würdigen. Mehr dazu auf der Themenseite: "Straßenbennung". |
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| 1911-06-00 |
Der
in Bensberg tätige Fritz von Buchka beantragt beim
Militär-Gouvernement zu Köln die Genehmigung für einen
Flugplatz mit Pilotenschule auf der Steinbreche bei Refrath. Der Antrag
wird nicht genehmigt.
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| 1911-07-01 |
Der
Kölner Club für Luftschiffahrt (KCfL) nimmt seinen 9. Ballon,
den „WALLRAF“ mit 500 cbm, in Betrieb.
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1911-07-10 |
Bruno
Werntgen nimmt am Zuverlässigkeitsflug in Köln teil.
Bei turbulentem Wetter dauert sein Flug 42 Minuten. Der Kölner Club für Luftschiffahrt (KCfL) schreibt ihm unter diesem Datum: „Wir bestätigen hiermit gerne, daß sie am Mittwoch dem 10. Juli in Gegenwart von Sachverständigen des Kölner Clubs für Luftschiffahrt einen äußerst sicheren Flug von 42 Minuten Dauer bei verhälnismäßig windigem Wetter ausgeführt haben. Auf dem großen Schaufliegen in Köln am 1911-06-29 wurde von Ihnen der 2. Preis für einen Dauerflug und der 1. Preis für einen Höhenflug und ein 2. Preis für Mitnahme eines Begleiters zugesprochen. Sie gewannen hierbei von den ausgesetzten 10 000 Mark insgesamt 4 335 Mark.“ |
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| 1911-07-23 |
Der
Kölner Flieger Jean Hugot unternimmt mit seinem Flugzeug einen
Start. Dabei gerät die Maschine in Brand und wird vollständig
vernichtet. Hugot kann sich durch einen Sprung retten und bleibt
unverletzt.
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| 1911-00-00 |
Fast
an jedem Sonntag macht Bruno Werntgen in einer westdeutschen Stadt
Schauflüge, da sein Unternehmen viel Geld verschlingt. Er nimmt in
den nächsten Monaten bis 1912 an Schauveranstaltungen in insgesamt
47 westdeutschen Städten teil. Die ganze Woche wird in
Köln-Merheim geflogen und geschult.
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| 1911-09-13 |
Auf
dem Flugplatz Köln-Merheim werden bemerkenswerte Flugversuche
unternommen.
Der Kölner Flieger Dr.Josef Hoos unternimmt mit Leutnant Dreyer vom Inf.-Regiment 68 in Koblenz einen Überlandflug nach Mülheim, Deutz, dem Deutschen Ring entlang nach Longerich und zurück zum Merheimer Exerzierplatz. Der Mitflieger konnte während des Flugs sehr gute Beobachtungen und Feststellungen machen. In einer durchschnittlichen Höhe von 270 Metern wird die 39 Kilometer lange Strecke in 22 Minuten zurückgelegt. |
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| 1911-09-18 |
Bruno
Werntgen nimmt als Zivilist an den Herbstmanövern des VIII.
Armeekorps in der Gegend von Jülich teil. Er führt
militärische Erkundungsflüge durch und erhält von dem
mitfliegendem Hauptmann Koeppen eine glänzende Beurteilung.
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| 1911-09-20 |
An
diesem Morgen wird das Militärluftschiff M II in die
Luftschiffhalle in Köln-Bickendorf zur Ausbesserung gebracht. Es
soll an den diesjährigen Luftschiffmanövern teilnehmen.
Nachmittags treffen zwei transportable Luftschiffhallen ein, die
ebenfalls in die große Halle gebracht werden.
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1911-00-00 |
Der
Festungsgouverneur von Köln, von Westernhagen, verbietet das
Überfliegen des Festungsgebiets mit zivilen Flugzeugen.
Allerdings bestätigen auch hier Ausnahmen die Regel. So werden z.B. bei den Ballonfahrern des Kölner Clubs für Luftschiffahrt (KCfL) und auch bei Privatpersonen mit gutem Leumund Ausnahmen gemacht, sofern sie bestimmte Regeln beachten. So steht z.B. den Fliegern Bruno Werntgen, Leutnant a.D. Hans von Klösterlein und Signo sowie ab Herbst 1912 der aktive Flieger Heinz Falderbaum der Exerzierplatz auf der Merheimer Heide zur Verfügung (siehe auch letzter Absatz). Die wichtigste ist hierbei das Verbot, Photoapparate mitzunehmen und das Stadtgebiet aus der Luft abzubilden. Das Festungsgouvernement befürchtet die Auskundschaftung des modernen Kölner Festungsrings durch feindliche Spione.
Für
Privatpiloten bzw. Gesellschaften, die die Fliegerei geschäftlich
betreiben, gilt die Ausnahme jedoch nicht. Aus diesem Grund sehen sich
mehrere in Köln etablierte Flugzeugbaufirmen genötigt, aus
der Stadt abzuwandern. |
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1911-00-00 |
Der
Flugbetrieb Werntgens bekommt Schwierigkeiten, weil der Gouverneur die
Geheimnisse der Festung Köln aus der Luft bedroht sieht. Frau
Werntgen besucht den Gouverneur, aber ohne Erfolg. Am nächsten
Morgen erhält sie ein Schreiben mit dem Verbot der
Flugübungen über dem Festungsgebiet von Köln.
Das bedeutet für das Flugunternehmen Werntgen der Zusammenbruch. Mitglieder des rheinischen Adels vermitteln Frau Werntgen die Vorsprache beim Kriegsminister Herr von Einem im Kriegsministerium in Berlin. Der Besuch hat Erfolg; es kann in Köln einstweilen weitergeflogen werden. |
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| 1911-00-00 |
Bruno
Werntgen überfliegt mit seinem Schüler Heinz Dohmen aus
Krefeld häufig den Köln-Niehler Exerzierplatz und bietet dort
mit seiner Maschine den übenden Infanterieregimentern für
Ziel- und Anschlagübungen das Zielobjekt.
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| 1911-10-01 |
Bildung
des Luftschiffer-Bataillons 3 in Köln.
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| 1911-10-21 |
In
der Luftschiffhalle in Köln-Bickendorf geht es wieder lebhafter
zu.
Nachdem bereits am 1911-09-20 - nach Beendigung des Kaisermanövers - das Militär-Luftschiff M II angekommen ist, ist nun auch das Luftschiff P ? eingetroffen. Man ist bereits mit der Montage der beiden Luftschiffe beschäftigt und erwartet das Luftschiff Zeppelin Z II/Ersatz (LZ 9). In der kommende Woche sollen die für den Monat Oktober geplanten Luftmanöver beginnen. Die zur Führung der Luftschiffe bestimmten Ingenieure und Offiziere sind bereits in der Halle anwesend. |
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1911-00-00 |
Die
Stadtverwaltung erwägt und plant ernsthaft, in Köln einen
Flugplatz auf Dauer zu schaffen.
Der
Platz Butzweiler Hof wird alsdann als Landeplatz für
Passagierflugzeuge bestimmt. |
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| 1911-00-00 |
Der
Kölner Club für Luftschiffahrt (KCfL) verhandelt mit der
Stadt wegen pachtfreier Überlassung größeren
städtischen Grundbesitzes nordwestlich Volkhovens, um an dieser
Stelle einen geeigneten Flugplatz zu erhalten.
Die Sache verzögert sich jedoch, bis der Plan durch andere Ereignisse überholt wird. Die Militärverwaltung hat nämlich inzwischen in Verfolg des Aufbaues des militärischen Flugwesens die Schaffung eines Militärflugplatzes in Köln beschlossen. |
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1911-11-13 |
Die
Kölner Luftschiffmanöver wurden bisher durch die schlechte
Witterung sehr beeinträchtigt. Die zur Verstärkung aus Metz
angereisten Luftschiffer sind schon zurück nach Metz zu einer
Übung.
Da das Wetter heute günstig ist, steigen die beiden Militärluftschiffe M I und M II auf und machen eine dreistündige Höhen- und Dauerfahrt, die bis Grevenbroich geht. Die Luftschiffe kehren zurück und sind um 12.00 Uhr in der Halle. Eine weitere Fahrt machen sie von 14-16 Uhr. Um 17 Uhr macht das M II einen dritten Aufstieg. Die Fahrt endet durch Motorstörung, und das Luftschiff strandet bei Köln-Longerich in der Nähe des Butzweiler Hofs. Die durch Lichtsignale herbeigerufene Hilfe kommt zu spät, die Besatzung muß das Ventil ziehen und die Landung erfolgt auf gänzlich ungeeignetem Gelände, wobei Telegrafenstangen und Zäune umgerissen werden und eine Luftschraube zerstört wird. Der Versuch, das Luftschiff nach der Halle zu überführen, scheitert; es muß deshalb auf der Longericher Straße entleert werden. Ob eine weitere Teilnahme an den Manövern möglich ist, muß eine Untersuchung klären. |
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| 1911-11-14 |
Unmittelbar
vor der Abfahrt des Ballons „KÖLN“ verbietet ein
Polizeikommissar im Namen des Gouvernements den Aufstieg.
Der Kölner Club für Luftschiffahrt (KCfL) wendet sich mit Schreiben vom 22.04.1912 an den Oberbürgermeister der Stadt Köln, Max Wallraf. |
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1911-11-23 |
Das
neugebaute und in Friedrichshafen nach seiner Abnahme um eine Gaszelle
verlängerte Luftschiff Zeppelin Z II/Ersatz (LZ 9) trifft unter
Führung von Graf Zeppelin in Köln ein.
Es macht über der Stadt eine Schleife und landet dann um 15:05 Uhr - unter dem Jubel der Zuschauer - vor der Halle in Köln-Bickendorf. Die Militärs, die mit den Ergebnissen der Manöver nicht zufrieden sind, hoffen, daß durch den Zuwachs durch Z II sich die Kölner Luftmanöver nun flotter entwickeln. Aber die schlechte Witterung läßt keinen besseren Verlauf zu. Die Erfolge stehen in keinem Verhältnis zu den Erwartungen. Man hofft in den beteiligten Kreisen für die Zukunft auf eine Verlegung dieser Manöver in eine andere Jahreszeit. Auch der Bau einer drehbaren Halle ist unbedingt erforderlich. |
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| 1911-12-00 |
Aus
Flugsportkreisen wird bekannt, daß die Stadt Köln neben dem
Luftschiffer-Bataillon auch ein Fliegerkorps erhält, daß im
nächsten Frühjahr gebildet werden soll.
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1911-12-02 |
Das
Kölner Luftschiffmanöver wird heute beendet.
Das Luftschiff M II ist bereits abmontiert. Z II/Ersatz (LZ 9) macht heute noch drei kleine Fahrten, bei dem jedesmal das Personal wechselt. Anschließend wird es entleert.
Die
abgeschlossenen Luftschiffmanöver haben in mancher Hinsicht
bemerkenswerte Resultate ergeben. |
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| 1911-12-03 |
Cläre
Greven, die Gattin des Mitglieds des Kölner Clubs für
Luftschiffahrt (KCfL), Wilhelm R. Greven (Greven-Verlag), erwirbt nach
neun Fahrten ebenfalls den Ballonfahrerschein.
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| 1911-00-00 |
Flugzeugbauer,
Motorenhersteller und Flugpioniere zieht es zum Gelände des
Butzweiler Hofs, so REX-Flugzeugbau, Ossendorf; GEFA -Gesellschaft
für Flugmaschinen- und Apparatebau, Ossendorf; W.J. Plück;
Arthur Delfosse; Abelmann & Laufenberg, Ehrenfeld; John Wenskus
u.a.
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| 1911-00-00 |
Deutschlandflug
des Deutschen Aero-Clubs (DAeC).
Auf den Strecken Münster-Köln sowie Köln-Dortmund wird der Butzweiler Hof berührt. Der Kölner Flughafen ist Ziel des historischen Deutschlandrundfluges. |
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| 1911-00-00 |
Das
Luftschiff Zeppelin LZ 9 kommt nach beendetem Umbau am 23.11. und nach
Abnahme durch das Heer, von Baden-Oos unter Führung von Hauptmann
Horn (?) als Ersatz für Z II nach Köln.
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| 1911-00-00 |
Bruno
Werntgen muß mit seinem Flugunternehmen das Gelände am
Butzweiler Hof verlassen.
Selbst mit dem Empfehlungsschreiben von Oberst von Falckenheimer, der Werntgens Einsatz als „wertvolles Objekt für die Ziel- und Anschlagübungen“ wertet, gelingt es nicht, eine Ausnahme von dem durch den Kölner Festungsgouverneur verhängten Überflugverbot der Domstadt zu erwirken. |
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| 1912-01-00 |
Auf
Drängen des Generalstabs beschließt das Kriegsministerium
den beschleunigten Aufbau einer Fliegertruppe.
Nun schwenkt die deutsche Rüstungsindustrie um und investiert außer in den Luftschiffbau auch in die Erprobung von Flugzeugen. Die Flugzeugentwicklung in den europäischen Nachbarstaaten ist bereits weit fortgeschritten. Nach Frankreich hat auch England mit dem Bau von Flugmaschinen begonnen. Bis zum Herbst des Jahres sollen Fliegerstationen in Metz, Straßburg, Köln, Trier, Neu-Breisach und Saarburg etabliert werden. |
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| 1912-02-00 |
Von
dem am 1911-10-20 durch die Verwaltungskonferenz der Stadt Köln
gefaßten Entschluß, dem Kölner Club für
Luftschiffahrt (KCfL) in Volkhoven ein Gelände zum Betrieb eines
Flugplatzes auf 15 Jahre kostenlos zur Verfügung zu stellen, tritt
die Stadtverwaltung wieder zurück, da das Festungsgouvernement
eine Reihe von Bedingungen stellt, die mit einem geregelten Flugbetrieb
nicht vereinbar sind.
Der Katalog schreibt u.a. vor: die Überwachung der Aufstiege von Ballonen und Flugzeugen*), die besondere Erlaubnis für Aufstiege durch Klubfremde, die Begrenzung des Flugplatzgeländes mindestens 600 Meter von den Festungswerken entfernt und das Einhalten der Platzgrenzen bei Flügen. |
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| 1912-00-00 |
Jean
Hugot erreicht mit seiner dritten, neuen Maschine mit Delfosse-Motor
geradezu sensationelle Leistungen:
70 km/h, 10 Meter Flughöhe und eine Strecke von 1.000 m. Er kauft auf dem Butzweiler Hof eine Halle für seine Geräte. |
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| 1912-00-00 |
Die
„Gesellschaft für Maschinen- und Apparatebau“ (GEFA)
der Gebrüder Dr.Joseph und Reinold Hoos, die auf der Merheimer
Heide ansässig ist, stellt einen Antrag auf Mitbenutzung des
Geländes am Butzweiler Hof für Flugversuche.
Das Festungsgouvernement lehnt dieses Ansinnen jedoch ab. |
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| 1912-03-31 |
Während
des großen Luftballonwettfliegens fahren etwa 13 Ballone
über den Wahner Raum, von denen der Ballon „NEUSS“
(Führer Theodor Thywissen aus Neuß) wegen Gas- und
Ballastmangel zwischen Libuer Maar und Siegburger Straße
niedergehen muß.
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1912-04-14![]() |
Cläre
Greven, die Frau des Kölner Ballonfahrers und Mitbegründers
des Cölner Clubs für Luftschiffahrt (CCfL), Wilhelm R.Greven,
erregt allgemeines Aufsehen, als sie als erste Frau eine
Ballon-Alleinfahrt wagt.
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| 1912-04-23 |
Bruno
Werntgen versucht, zunächst durch Vermittlung von Louis Welter aus
Köln mit seinem Unternehmen in Düsseldorf Fuß zu
fassen.
Er schlägt vor, daß die Stadtverwaltung Düsseldorf sich an seinem Unternehmen beteiligen soll. Seine Firma will er damit auf eine breite industrielle Basis stellen und die zu gründende Gesellschaft mit einem Kapital von 250.000 Mark ausstatten. Die Stadt Düsseldorf lehnt diesen Antrag an diesem Tag jedoch ab., ebenso sein Ersuchen, ihm zur Abhaltung von Flugübungen den Zeppelin-Landeplatz auf der Golzheimer Heide zur Verfügung zu stellen und ihm für die Unterbringung von vier Flugzeugen einen 50 x 20 Meter großen Flugzeugschuppen zu errichten. Gleichermaßend ablehnend verhält sich die Stadtverwaltung gegenüber den Ansiedlungsplänen der GEFA in Düsseldorf. |
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| 1912-04-00 |
Bruno
Werntgen verlegt sein Unternehmen nach Bonn-Hangelar.
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| 1912-04-00 |
Die
„Gesellschaft für Maschinen- und Apparatebau“ GEFA von
Dr.Joseph Hoos wird nach Bonn-Hangelar verlegt.
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| 1912-04-25 |
Das
Luftschiff Zeppelin LZ 12 wird als Z III dem Heer übergeben.
Es ist bis zu seiner Abwrackung am 01.08.1914 auch auf dem Luftschiffhafen Köln stationiert. |
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1912-06-29![]() |
An
diesem Tag organisiert Jean Hugot, der Köln-Bickendorfer
Flugpionier, den ersten Flugtag auf dem Butzweiler Hof.
Zu diesem Ereignis kommen 100.000 Zuschauer. Bei einem Schauflug sackt gleich in der ersten Kurve Hugots Morane-Eindecker aus 15 Meter (10 Meter*) Höhe ab. Die Maschine geht zu Bruch. Der Pilot bleibt unverletzt. Die nächste Konstruktion kostet ihn 7.000 Mark. Der wiederum von Arthur Delfosse gebaute Umlauf-Motor mit 50 PS bringt eine Geschwindigkeit von 80 km/h. Hugot hält sich damit 10 Minuten und länger in der Luft. Erstmals wagt er sich jetzt an Rundflüge. Hugot stellt in seinem 15 Mann-Betrieb nun Flugzeuge und Flugzeugteile her. Techniker beim ihm ist Herr Merscheidt Köln-Bickendorf, Nagelschmittgasse. |
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| 1912-07-20 |
Vor
einer großen Zuschauermenge zeigt Bruno Werntgen in Hangelar
wiederum ein großartiges Schaufliegen. Mit in seiner Maschine
sitzt seine Mutter.
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| 1912-00-00 |
Der
erfolgreiche Aufbau der Fliegerstationen steigert nicht nur den Bedarf
an Flugzeugen enorm sondern auch die Kosten für die Ausbildung der
künftigen Militärflieger, die zunächst bei privaten
Fliegerschulen unterwiesen werden.
Da der Rüstungsetat des Reiches trotz mehrfacher Aufstockung die erforderlichen Summen nicht zur Verfügung stellen kann, erinnert man sich einer Geldquelle, die nach der Zeppelin-Katastrophe von Echterdingen am 1908-08-05 schon einmal erfolgreich gesprudelt hat: die Flugspende des deutschen Volkes. Eine Wiederholung des Spendenaufrufs ist also durchaus erfolgversprechend, zumal in Prinz Heinrich von Preußen, einem Bruder des Kaisers, ein bekannter und im Volk beliebter Protektor gefunden wird.
Aufruf
zur „Nationalspende des Jahres 1912“:
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| 1912-08-08 |
Aus
Richtung Köln kommend fliegt der französische Flieger
Brindejonc des Moulinais mit seinem Eindecker Richtung Wahn.
Die Bürger Porz und Umgebung sehen zum ersten Mal ein Flugzeug. Der Franzose befindet sich auf einer Luftreise von Paris nach Berlin und unternimmt nach einem vierstündigen Flug in Hangelar eine Zwischenlandung. |
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1912-09-15![]() |
Es wird der
„Grundstein“ zum Flughafen Köln Butzweilerhof gelegt.
Zu
den im Westen des Deutschen Reiches im Vorjahr in Darmstadt,
Straßburg i. Elsaß und Metz errichteten
Militär-Fliegerstationen soll eine weitere in Köln errichtet
werden. Das Gelände Butzweiler Hof wird von der Stadt Köln auf 20 Jahre an den Militärfiskus verpachtet, der hier eine Fliegerstation errichtet. Das Flugfeld liegt für die Fliegertruppe besonders günstig, da es unmittelbar an die in Ossendorf erbaute Militär-Luftschiffhalle und an die Unterkünfte des am 1911-10-01 aufgestellten Luftschiffer-Bataillons 3 angrenzt. Auf Anregung des „Cölner Clubs für Luftschiffahrt“ (CCfL), behält sich aber die Stadtverwaltung das Recht vor, im Einverständnis mit dem Kommandeur der Fliegerstation, Flugveranstaltungen auf dem Platz durchführen zu können.
Die
Stadt sichert vertraglich die Schaffung einer
Straßenbahnverbindung bis Ossendorf zu.
Der
Butzweiler Hof wird demnächst für den zivilen Flugbetrieb
gesperrt. |
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| 1912-00-00 |
Der
von der Merheimer Heide gestartete Bruno Werntgen muß wegen eines
Motorschadens auf dem Butzweiler Hof notlanden.
Es erscheint ein Polizist auf der Weide und scheucht Werntgen fort, da auf dem benachbarten Butzweiler Hof die Maul- und Klauenseuche herrscht. |
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| 1912-00-00 |
Wegen
der Sperrung des Butzweilerhofs für die zivile Luftfahrt richtet
der „Kölner Club für Luftschiffahrt“ (KCfL) ein
Protestschreiben an die Deutsche-Nationalversammlung.
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| 1912-10-00 |
Auf
dem Gelände des Butzweilerhofs findet der 2. Flugtag statt.
Die Eintrittspreise liegen bei 2,50 und 3,00 Mark, Außenstehplätze 0,50 Mark - sie sind sehr hoch! |
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| 1912-00-00 |
Die
Sportler des Deutschen Ballon-Sport-Clubs und des Kölner Clubs
für Luftfahrt (KCfL) dürfen das aus den Luftschiffen
abgelassene Wasserstoffgas zum zivilen Aufstieg ihrer Ballone benutzen.
Insgesamt 616 Mal klappt die freundschaftliche Zusammenarbeit mit den Soldaten, nicht zuletzt auch dadurch gefördert, daß der Schirrmeister des Luftschiffer-Bataillons 3, Erich Gensicke, auch der Ballonmeister der Clubs ist. |
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| 1912-00-00 |
Aus
dem Luftschiff Z II/Ersatz (LZ 9) wird auf dem Schießplatz Wahn
zum ersten Mal mit sogenannten „Festungsselbstladegewehren“
auf markierte Schützengräben geschossen.
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1913-00-00 |
Die
bisher beim Verkehrsoffizier vom Platz in Köln befindlichen
Pläne und Aufzeichnungen für die vorgesehene Fliegerstation
am Butzweilerhof werden vom am 1912-12-01 eingetroffenen Vorkommando
übernommen, und in gemeinsamer Arbeit mit den militärischen
und baubehördlichen Dienststellen werden die Aufträge zum
Bauen vergeben.
Es entstehen: eine Flugzeugwerft, eine Kraftwagenhalle und vier freitragende Flugzeughallen in den Ausmaßen von je 22 x 60 Meter, zwei unterirdische Betriebstoffanlagen und ein Bremsstand. Für die Unterkunft der Truppe werden errichtet: eine Wirtschaftsbaracke, eine Geschäftszimmerbaracke und zwei Wohnbaracken für Unteroffiziere und Mannschaften. Die Offiziere erhalten Stadtwohnungen. |
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| 1913-02-24 |
Leutnant
Schulz landet mit seiner Maschine auf dem Flugplatz Köln
Butzweilerhof.
An Bord ist Major Siegert, der zweite Stabsoffizier der Fliegertruppe und Kommandeur der Fliegerstationen des Westens (Darmstadt, Straßburg und Metz). Siegert inspiziert wahrscheinlich den Platz in seiner Aufbauphase. |
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1913-02-25 |
Bruno
Werntgen stürzt - fünf Wochen vor seinem 20. Geburtstag- mit
seiner Maschine 102 PK in Hangelar - bei einem Testflug aus 15 bis 20
Metern Höhe - tödlich ab.
Auf dem Hangelarer Flugplatz sind anwesend: Brunos Mutter, einige Schüler, die Monteure und als Gäste einige Offiziere mit Leutnant Bernert, der wohl von seiner Dienststelle den Auftrag hat, die privaten Flugzeugschulen zu besuchen, die irgendwie für militärische Zwecke gebraucht werden können.
Bruno
Werntgen ist der erste Pilot, der auf dem Hangelaer Flugplatz
tödlich verunglückt. Vermerk: Alle anderen Darstellungen von Werntgens Tod in den nebenstehenden Quellen: wie der Absturz bei einer Schauveranstaltung; Flugzeug mit 102-PS-Motor; Abfall eines Rads vom Fahrwerk und einer Windboe dürften falsch sein, da das Buch von der Mutter Werntgens geschrieben wurde. |
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| 1913-02-25 |
Werntgens
Fliegerschule wird von seinem Freund Dr. Hoos bis zu Beginn des
Weltkrieges weitergeführt.
Nach
dem Tode Werntgens zieht es den jungen Jakob Möltgen (24) nach
Johannisthal bei Berlin. |
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| 1913-00-00 |
In
Köln wird der „CÖLNER CLUB für LUFTSPORT
e.V.“ gegründet.
Die Geschäftsstelle ist in Köln in der Jülicher Straße 30. |
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| 1913-03-00 |
Die
inzwischen fertiggestellte Flugzeugwerft auf dem Flugplatz Köln
Butzweilerhof wird mit modernsten Werkstattmaschinen und Werkzeugen
ausgestattet und wird von Werkmeister Gentzmann und sechs
Spezialhandwerkern in Betrieb genommen.
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Die
ersten Flugzeuge - Gotha- und Rumpler-Tauben - treffen in Köln ein
und werden in der fertiggestellte Halle I untergebracht.
Im Lauf der nächsten Jahre werden Rumpler-Taube mit den folgenden Werknummern geflogen: A 5, A 41, A 43, A 46, A 47, A 50, A 52, A 53 und A 124 |
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Oberleutnant Zimmer-Vorhaus , der mit zu den ersten Flugzeugbeobachter gehört, richtet auf Grund seiner reichen Erfahrungen, die er sich in Döberitz bei Leutnant Fink erworben hat - der als Erster die Vorteile des Lichtbildwesens für die Fliegertruppe erkannt und die erste Bildstelle bei der Fliegertruppe einführte- eine Lichtbildabteilung ein. Er wird dabei von seinem Bildgehilfen, Gefreiter Hölzer, unterstützt. Von den verschiedensten Truppenteilen treffen die abkommandierten Offiziere und Unteroffiziere auf der Fliegerstation Köln ein. |
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1913-04-01![]() |
Teile
des Flieger-Bataillons 3, und zwar die 1. Kompanie (2. Kompanie in
Hannover, 3. Kompanie in Darmstadt), treffen auf dem neuerrichteten
Kölner Flugplatz Butzweilerhof ein. - jedoch: 1913-10-01
Die „Fliegerstation Cöln“ nimmt ihren Dienst auf. Das Gelände des Butzweilerhofs wird zum militärischen Sperrgebiet erklärt. |
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| 1913-04-00 |
Der
Flughafen Köln Butzweilerhof wird zum Militärischen
Sperrgebiet und die Zivilisten, unter ihnen Hugot, müssen nach
Köln-Merheim ausweichen.
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1913-04-00 |
Auf
dem Flugplatz Köln Butzweilerhof werden die ersten aus der
Nationalflugspende 1912 angeschafften Tauben-Flugzeuge eingeflogen.
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1913-04-00 |
Die
Leutnante August Joly (Flzgführerschein Nr.235) und Hans Jochen
Siber (Flzgführerschein Nr.236) sind mit Oberleutnant Maximilian
Hantelmann **) (Flzgführerschein Nr.223) (ab 1926 Flughafenleiter
auf dem Kölner Flughafen) an den nun einsetzenden Vorbereitungen
für die Errichtung einer Flieger-Nebenstelle auf dem
Schießplatz Wahner Heide beteiligt.
Vom Flughafen Köln Butzweilerhof aus sollen Flugzeuge als Beobachter zur „Artilleriefliegerstation Wahn“ entsandt werden. |
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1913-04-05 |
Leutnant
August Joly vom Flieger-Bataillon 3, Köln Butzweilerhof, landet
als erster mit seiner Rumpler-Taube auf einem kleinen Platz zwischen
der Kommandantur und einem Munitionsschuppen auf der Wahner Heide, da
noch kein Flugzeugschuppen vorhanden ist.
Er soll einen geeigneten Landeplatz erkunden. Zum Rückflug nach Köln startet Joly jedoch von einem größeren Platz im Süden der Kommandantur. Joly fliegt noch mehrere Male von Köln nach Wahn zum Fotografieren von Scharfschießen. |
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1913-04-17 |
Trotz
des Flugverbots für zivile Maschinen landet ein Zivilflieger auf
dem Flugplatz Köln Butzweilerhof.
Dem englischen Piloten Gustav Hamel (21) gelingt erstmalig der Direktflug von Großbritannien nach Deutschland. Er startet gegen Mittag in Begleitung des Journalisten Frank Dupree in Dover, überquert den Ärmelkanal und fliegt über Belgien. Durch stürmische Witterung bedingt verliert er für einige Zeit die Erdsicht und somit die Orientierung. Erst in der Nähe von Emmerich ist es Hamel möglich, mit Hilfe des Rheins sich wieder zurechtzufinden. Er fliegt rheinaufwärts bis nach Köln und landet auf dem Kölner Flugplatz. Hamel und Dupree werden von Angehörigen der Fliegerstation herzlich begrüßt, kommen aber nicht ohne Kontrolle auf etwaig mitgeführte Photoapparate davon. Anschließend begleitet Major Maximilian Hantelmann die Herren ins Domhotel. Von dort aus müssen sie die Heimreise per Eisenbahn antreten. Ihr Flugzeug, ein Monoplan, wird ebenfalls auf dem Schienenweg zurücktransportiert. Anm.: Erst einen Tag zuvor gelang es dem französischen Flieger Dancourt zum ersten Mal die Strecke Paris-Berlin - allerdings mit Zwischenlandungen - zu fliegen. |
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1913-04-00 |
Der
„Fliegerstation Cöln“ wird eine
Unteroffizier-Fliegerschule angegliedert, in der u. a. als Fluglehrer
tätig sind:
Uffz. Hermann Steindorf (Flzgführerschein Nr.335), Thornak, Stephan, Theophil Czipa (Flzgführerschein Nr.277). Diese sind bis Kriegsausbruch tätig. Vizefeldwebel Willy Cymera kommt von der 11. Komp. Inf. Regt. 53 (Köln-Kalk) zum Flugplatz Köln Butzweilerhof. |
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1913-05-11 |
Erster
„Prinz-Heinrich-Flug“ 1913 unter der Schirmherrschaft des
Prinzen Heinrich von Preußen, dem Bruder des Kaisers.
Dieser Flug-Wettbewerb dient als Bestandsaufnahme des flugtechnischen Könnens der Piloten sowie der technischen Eignung der Maschinen als Militärflugzeuge. Es dürfen nur Flugapparate teilnehmen, die in Deutschland gebaut worden sind und den Anforderungen eines Militärflugzeugs entsprechen. Als Flugzeugführer sind Offiziere des deutschen Heeres und der Marine zugelassen aber auch Zivilisten, sofern sie von einem im „Deutschen-Luftfahrer-Verband“ organisierten Verein vorgeschlagen wurden. -------------------------------------------- Dieser Wettbewerb findet als Mehretappenflug mit der Streckenführung Wiesbaden-Kassel-Koblenz-Karlsruhe-Stuttgart-Straßburg statt.
An
diesen beiden Tagen gehören Luftaufklärungsübungen zum
Programm, die der Chef des Generalstabs der Armee, General von Moltke,
stellte. |
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| 1913-05-14 |
Das
Zeppelin-Luftschiff Z II/Ersatz (LZ 9) fährt über Köln;
die Luftschiffer machen aus 250-300 m Höhe Luftaufnahmen der
Stadt. Aufgenommen wird auch die Reichsluftschiffhalle aus 200 m
Höhe.
Führer des Luftschiffs ist Hauptmann Lohmüller. |
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| 1913-00-00 |
Auf
der Wahner Heide schlägt die Stunde der Fliegerei, als mit Oblt.
Maximilian Hantelmann eine Rumpler-Taube stationiert und verschiedenen
Flüge durchgeführt werden.
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1913-05-00 |
Erst
ab dieser Zeit können vom Flugplatz Köln Butzweilerhof aus
ein bis zwei Flugzeuge zu den Schießübungen bei Wahn
fliegen.
Dort ist inzwischen eine kleine Halle (Maße 18x22 m mit Anbau von 7x10 m auf beiden Längsseiten) für zwei Flugzeuge und eine Startbahn von 150 m Länge, in nordsüdlicher Richtung verlaufend, fertiggestellt. Die Monteure werden jedesmal vom Butzweilerhof aus im Flugzeug mitgebracht und abends nach Beendigung des Flugdienstes wieder mit zurückgenommen; denn die Flugzeuge können nur auf dem Butzweilerhof aufgetankt und gewartet werden. Die Verständigung zwischen der schießenden Artillerie und dem von ihr gestellten Beobachter im Flugzeug ist mit Funksprechgeräten noch nicht möglich. Die Beobachter geben ihre Meldungen an die schießende Batterie durch Schüsse aus Leuchtpistolen mit verschiedenen Farben weiter. Nach einiger Zeit funktioniert das Schießen mit Beobachter reibungslos. |
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| 1913-06-00 |
Hauptmann
i. Großen Generalstab Ludwig Osius trägt sich als erster
Beobachtungsoffizier der Fliegerstation Köln in das aufgelegte
Gästebuch ein.
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1913-07-01 |
Erster
Spatenstich für die Luftschiffer-Kaserne des Flieger-Bataillons 3
an der Frohnhofstraße 190 in Köln-Ossendorf in Höhe der
Emilstraße.
Die Bauleitung liegt in den Händen des Militär-Bauamtes. Die ausführende Firma ist Maar & Pöttchen Köln-Ehrenfeld (wahrscheinlich: Pöttgen 1909-07-00 Ende) Die Kaserne erhält ein Offizier-Kasino, eine Kantine sowie alle erforderlichen modernen Einrichtungen. |
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1913-07-22 |
Fernflug
vom Flugplatz Köln Butzweilerhof nach Königsberg/Opr. und
zurück.
Der Hinflug wird in acht Stunden und fünf Minuten bewältigt. Auf der Strecke Köln-Berlin-Königsberg / Königsberg-Berlin-Köln (2.500 km) wird in 17 Stunden, 35 Minuten ein neuer Entfernungs- und Dauerrekord auf „Rumpler-Taube“ mit 100 PS-Mercedes-Motor geflogen. Führer der Maschine ist Leutnant August Joly und sein Begleiter Hauptmann i. G. Ludwig Osius |
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1913-07-24 |
07:10
Uhr Eine weitere unvorhergesehene Landung einer zweisitzigen Maschine
auf dem Festungsgebiet Kölns erfordert eine erneute Untersuchung
durch die Militärflieger.
Auf dem Weg von Berlin nach Paris sind der französische Flieger Letort (Létert), der am 13.Juli als erster die Strecke Paris-Berlin im Non-Stop-Flug bewältigt hat, und die russische Fliegerin Ljuba Galantschikoff (24) nach ihrem Start in Hannover wegen einer Schlechtwetterfront kurz vor Köln gezwungen, auf einem Rübenacker an der Aachener Straße notzulanden.
Eine
tausendköpfige Menge umringt sehr bald das Flugzeug. Die Polizei
sperrt es schützend ab und drängt die Zuschauer zurück.
Anm.: Die Zigarettenfabrik Batschari in Baden-Baden hat dem Reichsflugverein den Betrag von 10.000 Mark zur Verfügung gestellt für denjenigen, der die Strecke Berlin-Paris innerhalb eines Tages ausführt. *) Die russische Fliegerin erlernte das Fliegen in ihrer Heimat 1911 auf einem Farman-Doppeldecker. Sie ging dann mit dem in St. Petersburg kennengelernten Anthony Fokker nach Berlin-Johannisthal, wo sie am 22.11.191) mit ihrem Fokker-Eindecker vom Typ „Spinne“ den bisher von Melli Beese gehaltenen Höhenflugrekord für Frauen von 850 Metern mit 2.200 Meter fast um das Dreifache übertraf. |
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1913-07-26 |
Die
am 1913-07-24 - auf dem Flugplatz Köln Butzweilerhof notgelandeten
Flieger Letort (Létert) und Ljuba Galantschikoff starten trotz
neblichem Wetter zum Weiterflug nach Paris.
Trotz des weiterhin schlechten Wetters und zuletzt fehlenden Flugbenzins landen sie wohlbehalten etwa 100 Kilometer vor Paris. |
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1913-09-15 |
Nationalflugspende
1913 für Überlandflüge
In
Porz erregt der Vorbeiflug des ersten Wasserflugzeug-Doppeldeckers, mit
dem der Ingenieur Heinrich Dahm von der Firma „Flugzeugbau
Friedrichshafen“ rheinabwärts kommend auf seiner Fahrt nach
Köln und Kiel (Hamburg) unterwegs ist, großes Aufsehen.
Leutnant August Joly startet vom Flugplatz Köln Butzweilerhof zu einem Flug nach Wiener Neustadt. |
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1913-10-01 |
Schaffung
einer Fliegertruppe mit vier Flieger-Bataillonen.
Mit Aufstellung der Flieger-Bataillone wird der Stab des Flieger-Bataillons 3 und die 1. Kompanie nach Köln verlegt.
Kommandeur
des Flieger-Bataillons ist Major Friedel, Hauptmann beim Stabe
Hauptmann Kirch, Adjutant Oberleutnant Hermann Kastner.
Bei
der Etatisierung des Flieger-Bataillons 3 wird der Vizefeldwebel Willy
Cymera etatsmäßiger Feldwebel bei der 1. Kompanie. In seiner Freizeit schult er ohne Wissen seines Kompaniechefs auf
Rumpler - und Gotha-Tauben. Die Unterbringung der Mannschaften erfolgt zum Teil in Baracken, zum Teil in einem Fort des Kölner Festungsrings. Bis zum Beginn des Krieges wird der Ausbau stetig fortgesetzt. |
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| 1913-11-27 |
Bei
Porz-Langel landet eine Rumpler-Taube mit der Werksnummer A 41auf einem Acker am Krausberg. Diese Notlandung wurde von Heinrich Schildgen fotografiert. |
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1913-00-00 |
Erste
Versuche mit „Luftpost“:
Das Zeppelin-Luftschiff Z III taucht über Porz auf. Aus ihm wird eine Postkarte zur Weiterbeförderung hinausgeworfen, die in einem großen, mit Sand gefüllten bzw. beschwerten Couvert steckt. Das Gleiche wird aus Urbach gemeldet. |
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| 1914-02-00 |
Hans
Joachim von Hippel absolviert auf der „Fliegerstation
Cöln“ seine Beobachterausbildung.
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| 1914-03-23 |
Hauptmann
Kirch, seit dem 1913-10-01 beim Stab des Flieger-Bataillons 3 auf dem
Flugplatz Köln Butzweilerhof, beendet seine Tätigkeit und
wird ab 04.05.1914 Kompanieführer in Metz.
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| 1914-04-01 |
Der
Führer der „Fliegerstation Cöln“ (der 1.
Kompanie/Flieger-Bataillon 3), Hauptmann Wilhelm Goebel, wird
abkommandiert. Sein Nachfolger wird Oberleutnant Maximilian Hantelmann.
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1914-04-23 |
Auf
der „Fliegerstation Cöln“ trifft von Metz kommend die
Aviatik, Kz. B 9, mit Pilot Prestien (I.R.142) und Leutnant Gunther
Plüchow *) (I.R.92) ein.
Die Besatzung trägt sich ins Gästebuch ein.
*)
Anm.: Kapitän Plüchow wird 1915 als „Flieger von
Tsingtau“ und ab 1926 als Erforscher von Feuerland (Argentinien)
weltweit bekannt. |
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1914-05-17 |
2.
„Prinz-Heinrich¬Flug“ 1914
---- ? Vorbemerkung bei 11.- 17-05-1913 ---- Unter Mitarbeit -bei Vorbereitung und Durchführung- auch des (zivilen) „Cölner Clubs für Luftfahrt“ findet der „Prinz-Heinrich-Flug“ 1914 auf dem Flugplatz Köln Butzweilerhof statt. Der Wettbewerb führt von Darmstadt über Frankfurt und Hamburg nach Köln. |
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| 1914-00-00 |
Nationalflugspende
und Prinz-Heinrich-Flüge sowie alle weiteren unmittelbar vor dem
Krieg stattgefundenen fliegerischen Wettbewerbe dienen gezielt der
Stimulierung von Flugleistungen, die aus militärischer Sicht von
besonderem Interesse sind.
Dazu zählen Mehrstundenflüge mit und ohne Passagier, Dauerflüge, Fernflüge und Höhenflüge mit und ohne Passagier. Parallel dazu werden den Flugzeug- und Motorenfabriken bedeutende Summen zugeführt, mit denen die Entwicklung immer leistungsfähigerer Maschinen forciert werden soll. |
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| 1914-05-25 |
Leutnant
Zentgraf wird zum Flieger-Bataillon 3 Köln Butzweilerhof
kommandiert.
Er wird hier Depotführer und zum Oberleutnant befördert. |
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| 1914-00-00 |
Der
Plan der Stadt Köln, in diesem Jahr eine Rheinflugbootlinie
zwischen Köln und Königswinter einzurichten, scheitert an den
zu hohen Auflagen des Festungsgouvernements, so u.a. die vorherige
Begutachtung der Flugboote durch diese militärische Behörde,
die Einhaltung einer Flughöhe von zehn Metern über dem Rhein
innerhalb des Weichbildes der Festung und wiederum das Verbot,
Photoapparate mitzunehmen
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| 1914-05-00 |
Leutnant
d. R. Wilhelm F. Clouth, Köln-Nippes, trägt sich ins
Gästebuch der „Fliegerstation Cöln“ ein.
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| 1914-00-00 |
Der
landwirtschaftliche Betrieb Butzweiler Hof wird abgerissen.
Anm. Dabei handelt es sich nur um die Scheunen sowie die Ackerflächen des Bauernhofs. Das Wohnhaus wird wahrscheinlich erst mit dem Bau des Flughafenrweiterungsbaus im Jahre 1935 abgerissen. |
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| 1914-00-00 |
Vom
Flugplatz Köln Butzweilerhof starten Maschinen des
Flieger-Bataillons 3 mit Beobachtern, die bei den Scharfschießen
der Artillerie (Wahn) zu fliegenden Artillerie-Beobachtern ausgebildet
werden.
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| 1914-00-00 |
Der
„Kölner Club für Luftfahrt e.V.“ (KCfL) hat ca.
1.000 Mitglieder.
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| 1914-00-00 |
Vor
Ausbruch des Weltkrieges stehen von 138 deutschen Ballonen 11 dem
Kölner Club für Luftfahrt (KCfL) zu.
Die Kölner Freiballonfahrer im KCfL besitzen über 15 Ballone. Mit diesen wurden bisher weit über 500 Fahrten durchgeführt. Besonders bekannt als Kölner Freiballonführer sind Stollwerck, Hiedemann (S216), Clouth (S216) und Meckel. |
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| 1914-00-00 |
Der
Adjutant des Stabes/Flieger-Bataillon 3, Oberleutnant Hermann Kastner,
führt vom Flugplatz Köln Butzweilerhof aus die ersten
Nachtflüge im Pendelverkehr Köln-Neuß und zurück
mit Erfolg durch, was eine besondere fliegerische Leistung ist und sich
später im Kriege als sehr nutzbringend erweist.
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| 1914-00-00 |
Über
selbstständige zivile Aktivitäten von Motorfliegern des
Kölner Clubs für Luftfahrt (KCfL) vor dem Weltkrieg sind
Einzelheiten kaum bekannt.
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1914-00-00![]() |
Der
Flugschüler Zannettel ist im Begriff auf dem Flugplatz Köln
Butzweilerhof seine Taube-Schulmaschine nach erfolgter Landung wieder
zur Halle zurückzurollen.
Zannettel verläßt den Führersitz um den Propeller mit der Hand anzuwerfen. Durch eine Erschütterung muß der Gashebel auf Vollgas gegangen sein: die Maschine setzt sich plötzlich führerlos in Bewegung. Nach tadellosem Start verschwindet sie in der diesigen Luft ... Fluglehrer Steindorf erhält den Auftrag, der Maschine zu folgen, er kann sie aber nicht sichten. Um 2 Uhr nachmittags kommt die Meldung, daß ein Flugzeug in der Nähe des Forts V Müngersdorf niedergegangen sei. Die Fluglehrer Jentsch und Steindorf setzen sich mit Betriebsstoff, Ersatzteilen, Werkzeugen und Bedienungspersonal zur Landestelle in Bewegung. Dort sucht man die mutmaßliche Leiche des Piloten in einem Teich. Steindorf startet die Maschine und bringt sie glatt zum Flugplatz Köln Butzweilerhof zurück. |
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| 1914-00-00 |
Auf
dem Flugplatz Hangelar wird die kleine Flugzeughalle geschlossen,
Werntgens Pilotenschule liquidiert und Flugzeuge und Material der
Festung Köln unterstellt (zum Butzweilerhof verlagert?)
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1914-07-28 |
Beginn des 1. Weltkrieges
Der
Beginn des Weltkrieges beendet weitere Entwicklungen wie Schaffung
eines Luftboothafens in Köln und Einrichtung eines
Wasserflugzeug-Verkehrs von Köln nach Mainz auf Anregung der Firma
AEG Berlin.
Das
beim Kölner Club für Luftfahrt (KCfL) vorhandene
Ballongerät wird Heeresgut. Auf der „Fliegerstation Cöln“ werden während des ganzen Krieges Boden- und Flugpersonal des Heeres ausgebildet. Dieses wird zur Verwendung der Frontfliegertruppe zugeführt.
Der
Krieg brachte für den Flughafen Köln Butzweilerhof einen
dauernden Wechsel von Offizieren, Unteroffizieren und Mannschaften.
Feldwebel
Cymera von der 1. Kompanie/Flieger-Bataillon 3, rückt mit dem
Armeeflugpark 4 ins Feld. Er meldet sich Anfang 1915 zum Fliegen. Er
geht nach seiner Ausbildung bereits im Frühjahr an die Front zur
Jagdstaffel „Boelcke“ und bringt es bis zu 6
Abschüssen. Es entwickelt sich während des Krieges in Köln ein lebhafter Flugbetrieb. Der Schul- und Außenlandeplatz Krefeld unterstand der Fliegerstation Köln.
Die
1. Kompanie des Flieger-Bataillons 3 wird aufgelöst und stellt die
Feldflieger-Abteilung 9 und 10 und die Festungsflieger-Abteilung 3,
Köln, unter Hauptmann Volckmann. |
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Die in Köln stationierte 1. Kompanie des Luftschiffer-Bataillons 3 ziehen von Fort IV Bocklemünd in die neuerrichtete Luftschiffer-Kaserne in Köln-Ossendorf an der Frohnhofstraße. |
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Die
Luftschiffer begeben sich mit Ballonen und Gaswagen nach der Jakob Möltgen, der spätere Kölner Flieger, wird in Darmstadt bei der Flieger-Abeilung 9 ausgebildet. Danach wird er zwei Jahre als Aufklärer eingesetzt. |
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| 1914-07-00 |
In
der Rangliste der preußischen Armee ist Major Friedel als
Kommandeur des Flieger-Bataillons 3 und Oberleutnant Maximilian
Hantelmann als Chef der 1. Kompanie zu Köln genannt.
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1914-08-02 |
Leutnant
Oswald Boelcke, der im Weltkrieg bis zu seinem Tode 1916 mit 40
Abschüssen einer der bekanntesten Jagdflieger wird, landet auf dem
Weg nach Darmstadt auf dem Flugplatz Köln Butzweilerhof.
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1914-08-05 |
1.
Luftschiffangriff der Kriegsgeschichte!
Das in Köln stationierte Zeppelin-Luftschiff Z VI „Cöln“ (LZ 21) startet um 22 Uhr zu einem Luftangriff gegen die Festung Lüttich mit acht Granaten.
Nach
Aussagen der Luftschiffer Kuck und Bürvenich in einem
späteren Zeitungsartikel (Kopie ohne Datum) wurden ein Dutzend
Sprengbomben zwischen 50 und 100 kg mitgeführt.
An
Bord sind 12 Männer: |
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| 1914-08-06 |
Das
angreifende Luftschiff Z VI „Cöln“ wird über
Lüttich durch Beschuß beschädigt, schafft knapp die
Heimfahrt und muß bei Walberberg hinunter. Es wird
anschließend dort abgewrackt.
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| 1914-00-00 |
Verlängerung
der Luftschiffhalle in Köln Bickendorf von 160 m auf 190 m, wegen
der größeren Maße der neuen Luftschiffe.
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| 1914-08-09 |
Als
Ersatz für das bei Walberberg am 06-08- gestrandete
Zeppelin-Luftschiff Z VI „Cöln“ (LZ 21), kommt von
Leipzig über Potsdam das LZ 17 „Sachsen“ nach
Köln.
Sein Kommandant ist Leutnant zur See d. R. Diplom-Ingenieur Ernst Lehmann. |
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| 1914-08-00 |
Der
Inspekteur des Militär-, Luft- und Kraft-Fahrwesens, General
Messing, kommt von Berlin nach Köln und sucht mit dem
Schirrmeister des Luftschiffer-Bataillons 3, Erich Gensicke, gemeinsam
den Platz für eine weitere Luftschiffstation im Kölner Raum
aus. Man entscheidet sich für Spich.
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| 1914-08-30 |
Nach
dem Einsatz am 23.08. gegen Antwerpen erfolgt für das Luftschiff
Zeppelin LZ 17 „Sachsen“ wieder eine Übung über
der Wahner Heide. Es werden Bomben abgeworfen.
Anfangs werden nur Artilleriegeschosse verwendet. Damit die Granaten mit der Spitze voran aufschlagen, werden Pferdedecken an die Bombenenden gebunden. |
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| 1914-08-31 |
Die
Festungsflieger-Abteilung 3 unter Hauptmann Volckmann wird in
Feldflieger-Abteilung 38 umgewandelt und vom Flugplatz Köln
Butzweilerhof zum III. Reserve-Korps nach Antwerpen verlegt
Danach richtet die Inspektion der Fliegertruppen das Flugzeugdepot Köln mit der Aufgabe einer Fliegerersatzabteilung ein. Führer des Flugzeug-Zwischen-Depots wird Major v. Schoenewarth, der am 1914-09-16 eintrifft. |
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| 1914-09-01 |
Das Luftschiff Zeppelin LZ 17
„Sachsen“ startet von Köln aus zum ersten Angriff auf
Antwerpen.
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1914-09-17 |
Auf der „Fliegerstation
Cöln“ befindet sich die Meldereiter-Aspirantin Dr. Elsbeth
Schragmüller.
Sie trägt sich in das Gästebuch der Fliegerstation ein. Um diese Frau ranken sich zu dieser Zeit die wildesten Gerüchte. Die Legende macht sie zur deutschen Mata Hari, zumindest aber zu deren Ausbilderin. Sie arbeitet zwar für den deutschen Geheimdienst, ist aber selbst keine aktive Spionin, sondern bildet als Leiterin der Spionageschule in Antwerpen Agenten für die Auslandstätigkeit aus. Durch Fürsprache des Berliner Geheimdienstchefs Oberst Nicolai bekommt Dr. Elsbeth Schragmüller ein kaiserliches Leutnantspatent. Damit ist sie der einzige weibliche Offizier in der deutschen Armee. |
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1914-09-22 |
Ein
von der englischen Luftwaffe der Eastchurch-Squadron der RNAS, unter
Führung von Oberstleutnant Charles Rumney Samson, von Antwerpen
geflogener Luftangriff auf die beiden Luftschiffhallen in Köln und
Düsseldorf hat keinen Erfolg.
Die Piloten finden wegen Nebel die Ziele nicht. |
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1914-10-08 |
Oberstleutnant
Charles Rumney Samson von der Eastchurch-Squadron läßt nach
dem mißlungenen Angriff am 22-09- einen zweiten Angriff von
Antwerpen aus auf die Luftschiffhallen in Köln und Düsseldorf
mit zwei Flugzeugen vom Typ Sopwith-Tabloid durchführen.
Um 13.20 Uhr startet von Anwerpen der Pilot Spenser Grey gegen Köln, zehn Minuten später steigt L. G. Marix gegen Düsseldorf auf. Marix findet das Ziel in Düsseldorf: Die Halle fliegt in die Luft, das Luftschiff Zeppelin LZ 25 (milit. Z IX) wird zerstört. Grey jedoch findet sein Ziel in Köln nicht und wirft seine Bomben auf den Kölner Bahnhof ......?, der beschädigt wird. |
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| 1914-11-00 |
Jakob
Möltgen kommt zur Flieger-Ersatz-Abteilung 9 nach Darmstadt. Er
schult hier hauptsächlich auf der Albatros D2 und dem zweisitzigen
Doppeldecker Albatros C3. Nach seiner Ausbildung wird Möltgen als
Fernaufklärer über England eingesetzt.
Anm.: Diese fragilen Maschinen der Anfangszeit beschreibt Möltgen später einmal als „Bambugespenster mit etwas Tuch“. |
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| 1914-12-01 |
Der
Kölner Kaufmann Walter Gutbier gründet die Firma
„Flugmaschine REX GmbH“ in Köln, Antwerpener Str.18-22
zu dem Zweck, Ein- und Zweidecker-Flugzeuge zu bauen.
Werkanlagen: Frohnhofstr.103 - 107 und Widdersdorfer Str./ Maarweg. |
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| 1914-12-00 |
Baubeginn
der Luftschiffhalle in Spich. Bis zum Ende des Krieges wird dieser
Luftschiff-Hafen von der Garnisonsverwaltung Wahn unter dem
Garnisons-Verwaltungsdirektor Kaspar betreut.
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| 1914-00-00 |
Auf
der „Fliegerstation Cöln“ werden eine große
Anzahl von Feldluftschiffer-Abteilungen und Ballonzügen
aufgestellt und von hier zur Front geschickt. Auch das erforderliche
Material geht über Köln dorthin.
In dieser Zeit ist nur geringe Bautätigkeit auf dem Flugplatz Köln Butzweilerhof. |
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| 1914-00-00 |
Während
des Krieges befindet sich auf dem „Mauser-Haus“, an der
Lessing-/Marienstraße, ein Flakgeschütz.
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| 1915-01-11 |
Das
Luftschiff Zeppelin LZ 35 macht seine erste Fahrt.
Es wird unter Hauptmann Masius in Köln stationiert und ist von dort im Westeinsatz. Bereits am 14.03. muß es wegen Beschädigung durch Beschuß eine Notlandung machen und wird abgewrackt. |
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| 1915-02-12 |
Der
gebürtige Kölner Flieger Heinz Falderbaum, der durch seine
Flüge über die Stadt Köln bekannt wurde, stürzt an
der Westfront tödlich ab.
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| 1915-03-0 |
Das
Flugdepot Köln wird in die Fliegerersatz-Abteilung (Fea) 7 unter
(vertretungsweise) Hauptmann Kiesel und Hptm. Aumann umgewandelt.
Es findet auf dem Flugplatz Köln Butzweilerhof ein zunehmender Ausbildungsbetrieb zum Beobachter und Flugzeugführer statt. |
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| 1915-03-06 |
Werner
Voß - der spätere Leutnant und Pour le
mérite-Träger - tritt als Kriegsfreiwilliger bei der
Flieger-Ersatz-Abteilung 7 in Köln ein und wird nach erfolgter
Schulung an der Westfront eingesetzt.
Kurz vor seinem Tod an der Front besucht er mit seiner Maschine am 1917-05-29 den Flugplatz Köln Butzweilerhof. |
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1915-04-18![]() |
Das
in diesem Jahr fertiggestellte Luftschiff Zeppelin LZ 37 wird, von
Potsdam über Gotha, Siegen ,Siegburg nach Köln kommend, in
Bickendorf stationiert. Führer ist Oberleutnant Otto van der
Haegen. Bei dieser Überführungsfahrt hat van der Haegen
zahlreiche Luftaufnahmen seiner Heimatregion aufgenommen. ( Biedenkopf,
Hilchenbach, Ferndorf, Kreuztal, Geisweid, Siegen, Betzdorf bis
Siegburg )
LZ 37 wird Ende Mai nach Brüssel-Etterbeek verlegt und an der Westfront eingesetzt, wo es am 07.06.1915 nach einem Angriff durch Flight Sub-Lieut. R.A.J. Warneford R.N.A.S. bei Gent abgeschossen wird. Einzig Überlebender ist Steuermann Mühler. |
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| 1915-04-15 |
Einweihung
der neuen Luftschiffhalle in Spich (durch Graf Zeppelin persönlich
).
Hinweis.: 1915-02-18 Maße: Länge 184 m, Breite 35 m, Höhe 28 m. Ein Luftschifferkommando unter Befehl des Zeppelin-Kommandanten Kapitän Ernst Lehmann wird auf der Wahner Heide stationiert. |
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1915-00-00 |
Der
holländische Flieger Anthony Fokker, der in Schwerin Flugzeuge
baut, befindet sich auf der „Fliegerstation Cöln“.
Im Zusammenhang mit seiner Entwicklung automatischer Flugzeugbordwaffen trifft er hier mit Krupp von Bohlen und Halbach zusammen. |
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| 1915-05-31 |
Auf
der „Fliegerstation Cöln“ finden Bomben-Versuche
statt.
Daran nehmen Soldaten der Brieftauben-Abteilung 0 teil. |
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1915-06-06![]() |
Der
Kavallerie-Leutnant Manfred Frhr. von Richthofen wird zur
Fliegertruppe, zur Fliegerersatz-Abteilung 7, auf den Flugplatz
Köln Butzweilerhof versetzt.
Er macht dort seinen ersten Flug innerhalb der Ausbildung von 30 Beobachtern. Seine Kameraden sind u. a. Werner Voß und Gerhard Fieseler. |
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| 1915-08-01 |
Oberleutnant
Eberstein von der Feldflieger-Abteilung 14 ist in dieser Zeit Lehrer am
„Beobachterkursus Cöln“.
Er geht wieder an die Front nach Serbien zur Feldflieger-Abteilung 66. |
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| 1915-08-05 |
Assistenzarzt
d. Res. Dr. med. Jakob Isaak ist in dieser Zeit Abteilungsarzt in
Köln.
Er trägt sich am 09.09.1916 in das Gästebuch der „Fliegerstation Cöln“ ein. |
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| 1915-08-13 |
Der
Konstrukteur der Ursinus Großflugzeuge, Oskar Ursinus, ist auf
der „Fliegerstation Cöln“ und trägt sich in das
Gästebuch ein.
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| 1915-08-17 |
An
diesem Tag verlassen einige Flieger die „Fliegerstation
Cöln“. Sie kommen zur Feldflieger-Abteilung 70 an die Front.
Unter ihnen ist Hauptmann Krüger , der spätere (nach 1926)
Vorsitzender des Kölner Klubs für Luftsport (KKfL).
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1915-08-24 |
Nach
seiner mehrwöchentlichen Beobachterausbildung bei der
Fliegerersatzabteilung (Fea) in Döberitz macht Oberleutnant Milch
Zwischenstation auf der „Fliegerstation Cöln“.
Er geht von hier zur neuaufgestellten Artillerie-Flieger-Abteilung 205 an die Front zwischen Metz und Verdun. Oblt. Milch trägt sich ins Gästebuch ein. Anm.: Erhard Milch ist in den 20er Jahren als Technischer Direktor maßgeblich am Aufbau der Luft Hansa und in den 30er Jahren der Luftwaffe beteiligt und ist im 2. Weltkrieg Feldmarschall. |
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| 1915-08-25 |
Als
erstes Luftschiff bezieht das LZ 77 (LZ 47) unter Führung von
Hauptmann Horn die neue Halle in Spich.
LZ 77 stürzt in Frankreich am 22.02.1916 ab. Im Luftschiffhafen Spich ist der Luftschifftrupp 19 in einer knappen Kompaniestärke stationiert. |
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1915-12-00 |
Leutnant
Oskar Frhr. von Bönigk (geb. 25.8.1893) vom Grenadier-Regiment
„König Friedrich III.“ (2. Schlesisches) Nr.11 wird
zur Fliegerbeobachterschule Köln der Fea 7 zur
Beobachterausbildung kommandiert.
Anfang 1916 kommt er nach Posen. Anm.: Oberleutnant v. Bönigk erhält mit 27 Abschüssen (davon sieben Fesselballone) am 26. 10.1918 den Orden Pour le mérite. Er ist dann Kommandeur des Jagdgeschwaders 2. |
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| 1915-12-00 |
Ab
dieser Zeit ist auf der „Fliegerstation Cöln“ das
Kampfgeschwader 4 der O.H.L. Köln (Kgohl 4) stationiert. Offiziere
werden zu dieser Einheit nach Köln kommandiert.
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| 1915-00-00 |
In
Spich wird unter Hauptmann Gaissert des Luftschiff Zeppelin LZ 79
(LZ49) stationiert.
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| 1915-12-31 |
Das
Luftschiff Zeppelin LZ 88 (LZ 58) ist bis 30.5.1916 auch in Köln
stationiert: Westeinsatz, England.
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| 1916-01-12 |
In
Pesch werden durch eine explodierende Fliegerbombe, die Kinder beim
Spielen finden, zehn Schulkinder getötet.
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| 1916-02-10 |
Das
Zeppelin Luftschiff LZ 90 (60) unter Leutnant zur See d. R. Lehmann
befindet sich auf dem Luftschiff Hafen Spich. Es macht für die
staatliche Abnahme die vorgeschriebenen Probe-und Prüfungsfahrten.
Danach fährt es nach Trier und weiter an die Front.
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| 1916-02-12 |
In
dieser Zeit ist Hauptmann Meinecke Adjutant bei der
Flieger-Ersatz-Abteilung (Fea) 7 auf dem Flugplatz Köln
Butzweilerhof. Eintrag in das Gästebuch der Station.
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1916-02-00 |
Leutnant Albert Dossenbach (24)
vom Kaiser-Wilhelm-Füselier-Regiment Nr. 90 kommt zur
Flugzeugführerausbildung zur Fliegerschule der Fea 7
(Flieger-Ersatz-Abteilung) nach Köln.
Anm.: Leutnant Dossenbach - Fliegerabteilung 22 - erhält nach acht Abschüssen an der Westfront am 11.11.1916 den Orden Pour le mérite. |
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| 1916-04-11 |
Das
Luftschiff Zeppelin LZ 93 (LZ 63) ist in Spich stationiert. Führer
ist Hauptmann Wilhelm Schramm.
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| 1916-05-11 |
In
Spich trifft morgens vor 8 Uhr ein Zeppelin-Luftschiff ein, dessen
Nummer überklebt ist.
Es handelt sich höchstwahrscheinlich um LZ 93 (63) unter Führung von Hauptmann Wilhelm Schramm. |
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| 1916-00-00 |
Der spätere Gründer des
„Luftverkehr Halberstadt“, Strähle, wird auf dem
Flugplatz Köln Butzweilerhof zum Jagdflieger ausgebildet.
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| 1916-00-00 |
In
Köln befindet sich die Luftschiffer-Ersatz-Abteilung 3.
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| 1916-06-03 |
Hauptmann Kirch und Hauptmann v.
Hinckwitz von der Inspektion der Fliegertruppen treffen auf der
„Fliegerstation Cöln“ (Fea 7) ein.
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| 1916-06-00 |
Auf der Wahner Heide war von
1916-02-00 die 9cm Ballonabwehr-Kanonen-Batterie 3 stationiert.
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| 1916-06-00 |
Der
zum Flugzeugführer ausgebildete Leutnant Albert Dossenbach (24)
kommt von der „Fliegerstation Cöln“ (Fea 7) zur
Fliegerabteilung 22 (I.Armeekorps) an die Westfront.
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| 1916-06-00 |
Auf
der Wahner Heide liegt die Flugabwehr-Kanonen-Batterie 3.
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| 1916-07-00 |
Kommandant
des Truppenübungsplatzes Wahn ist Generalmajor von Fichtel.
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| 1916-07-00 |
Auf
der Wahner Heide lag von 1915-09-00 die Ballonabwehr-Kolonne 29/30.
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| 1916-07-00 |
Das
Luftschiff Zeppelin LZ 101 (LZ 71) kommt unter seinem Kommandanten
Hauptmann Gaissert von Hannover nach Spich.
Erster Offizier des Schiffes ist Oberleutnant Fritz Koreuber. LZ 101 macht nur wenige Fahrten in der näheren Umgebung, darunter zum Übungsabwurf von Bomben auf den Truppenübungsplatz Wahn. |
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| 1916-07-31 |
Das
Luftschiff Zeppelin LZ 101 (LZ 71) verläßt den
Luftschiffhafen Spich zur Überführung nach Jambol in
Bulgarien.
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| 1916-08-00 |
Auf
der „Fliegerstation Cöln“ wird eine
Kampfeinsitzer-Staffel stationiert (Neubildung ?).
Sie nennt sich Kampf-Einsitzer-Staffel Köln (K.E.St. Köln), später im Jahr Kampf-Einsitzer-Schule der Fea 7. |
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| 1916-08-09 |
Westlich
der „Fliegerstation Cöln“ befindet sich auf dem
Gelände des Heck Hofs die Stellung der Kgl. Sächsischen Flug
Abwehr-Kanonen-Batterie Nr. 28.
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| 1916-08-13 |
Es landet das von Hauptmann
Wilhelm Schramm geführte Schütte-Lanz-Luftschiff SL 11, unter
kriegsmäßigen Verhältnissen von Hannover kommend, auf
dem Luftschiffhafen Spich.
Das Luftschiff macht hier eine große Nachtübung. |
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| 1916-08-31 |
Das
Schütte-Lanz-Luftschiff SL 11 startet von Spich aus zu einer
Angriffsfahrt gegen London.
Wegen schlechter Wetterlage muß jedoch vorzeitig die Rückfahrt angetreten werden. |
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| 1916-09-02 |
Im
Rahmen eines von der Marine mit 12 Luftschiffen durchzuführenden
Angriffs steigt das Schütte-Lanz-Luftschiff SL 11 von Spich mit 16
Mann und 2.860 kg Abwurfmunition an Bord gegen England auf, um London
zu ereichen.
SL 11 wird über London von einem englischen Nachtjäger (Leutnant Robinson) abgeschossen. Schiff und Besatzung verbrennen. |
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1916-00-00 |
Leutnant
Heinrich Gontermann (20) kommt vom Versuchs- und Übungsplatz West
in Tergnier/ Frankreich nach Köln zur Kampf- und Einsitzerschule
Köln Butzweilerhof.
Nach seiner Ausbildung und Prüfung wird er der Jagdstaffel 5 der 1. Armee zugeteilt. Anm.: Gontermann erhält nach 21 Abschüssen am 15.05.1917 den Orden Pour le mérite. |
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| 1916-00-00 |
Die
Kampf-Einsitzer-Staffel 6 (K.E.St. 6) wird von Köln Butzweilerhof
nach Hangelar verlegt, um die benachbarten Rüstungsbetriebe zu
schützen.
Die Soldaten leben dort in Zelten und Baracken, bis im Jahr 1917 eine Flugzeughalle samt Nebengebäuden und Offizierskasino errichtet wird. |
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| 1916-00-00 |
An
diesem Morgen wird bei verfrühtem „Anlassen“ des
Luftschiffs LZ ? einer der anhaltenden russischen Kriegsgefangenen
mithochgezogen.
Über den Ziegelfeldern in Köln-Bickendorf (später Güterbahnhof) verlassen ihn seine Kräfte und er stürzt tödlich ab. |
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| 1916-10-11 |
Major
Serno, Chef des Osmanischen Luftfahrwesens, ist auf der
„Fliegerstation Cöln“ und trägt sich in das
Gästebuch ein.
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1916-12-00 |
Bei
der Fußartillerie-Schießschule Wahn ist ein Fliegerkommando
zur Beobachtung des Schießens eingesetzt.
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| 1917-01-00 |
Bei
der Fußartillerie-Schießschule Wahn ist ein
Fesselballontrupp zur Beobachtung des Schießens eingesetzt.
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1917-01-28 |
Die „Fliegerbeobachterschule
Köln“ nimmt auf dem Flugplatz Köln Butzweilerhof ihren
Betrieb auf.
Kommandeure: Hauptmann Spranger vom 28. 01.1917 - 30.09.1917 Hauptmann Sperrle vom 01.10.1917 - 30.01.1918 Werftoffizier: Oberleutnant Scheffer Eingesetzte Flugzeuge: Rumpler C II und Aviatik B II. |
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| 1917-03-00 |
Auf
der Wahner Heide lag vom 00.06.1916 bis jetzt die
Flugabwehr-Kanonen-Batterie 3.
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| 1917-03-03 |
Die
unter Führung von Major v. Tschudi stehende
Flieger-Ersatz-Abteilung 7 (Fea 7) wird vom Flugplatz Köln
Butzweilerhof nach Braunschweig verlegt.
Anstelle dieser Einheit wird die Fliegerstation von der neu aufgestellten Beobachterschule Köln besetzt, die schon am 1917-01-28 ihren Dienst begann. |
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1917-04-02 |
Generalleutnant Ernst Wilhelm v.
Hoeppner ist auf der „Fliegerstation Cöln“ und
trägt sich in das Gästebuch ein.
Anm.:
Am 12.11.1916 wurde v. Hoeppner, der kurz vorher den Orden Pour le
mérite erhalten hatte, zum Korpsgeneral der Luftwaffe ernannt.
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1917-05-01 |
Oberleutnant
Manfred Frhr. v. Richthofen - Jasta 11 / 50 Luftsiege - trifft mit
seinem Begleiter, Leutnant Krefft, auf seinem Flug von der Front in
Frankreich (bei Lille) zum „Großen Hauptquartier“ in
Hessen (Taunus), mittags auf dem Flughafen Köln Butzweilerhof ein.
Er schläft hier einige Stunden und trägt sich dann, mit Lt. Krefft, in das Gästebuch der „Fliegerstation Cöln“ ein. Anm.: v. Richthofen wird am 02.05. in Hessen (Taunus) von v. Hindenburg und Ludendorff sowie am 03.05. - an seinem 25. Geburtstag- vom Kaiser empfangen. |
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| 1917-05-03 |
Hauptmann
Kirch - vom 01.10.1913 bis 23.03.1914 beim Stab des Flieger-Bataillons
3 auf dem Flugplatz Köln Butzweilerhof - hält sich als
Kommandeur der Fliegerbeobachterschulen in Köln auf.
Er trägt sich in das Gästebuch der „Fliegerstation Cöln“ ein. |
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1917-05-29 |
Der
Pour le mérite-Träger Leutnant Werner Voß, der als
Kriegsfreiwilliger bei der Flieger-Ersatz-Abteilung 7 auf der
„Fliegerstation Cöln“ ab 1915-03-06 ausgebildet wurde,
trifft auf dem Flugplatz Köln Butzweilerhof ein und trägt
sich in das Gästebuch ein.
Anm.:
Werner Voß (geb.13.04.1897) gehörte Boelckes Jagdstaffel 2
an. |
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| 1917-06-07 |
Leutnant
Joachim v. Hippel - von der Jasta 5? - kommt zur „Fliegerstation
Cöln. Er trägt sich in das Gästebuch ein.
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| 1917-06-00 |
In
Köln-Longerich existiert die „Gesellschaft für
Luftverkehr“.
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| 1917-07-07 |
Auf
der „Fliegerstation Cöln“ macht eine Torpedo Av. C
3173 (auf dem Flug Darmstadt-Köln-Trier-Darmstadt)
Zwischenlandung.
Besatzung der Maschine ist Flieger Klose (Führer) und Leutnant d. R. Sandig? (Beobachter) von der Flieger-Ersatz-Abteilung (Fea) 9 Darmstadt. Sie tragen sich in das Gästebuch ein. |
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| 1917-00-00 |
Der
Fernaufklärer Jakob Möltgen - der spätere Fluglehrer auf
dem Flugplatz Köln Butzweilerhof - wird wegen seiner fliegerischen
und pädagogischen Fähigkeiten Fluglehrer bei der
Fliegerlehrabteilung in Döberitz bei Berlin.
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| 1917-00-00 |
In
Spich liegt das Schütte-Lanz-Luftschiff E 9 unter Hauptmann
Heerlein.
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| 1917-00-00 |
In
Spich landet das Luftschiff Zeppelin LZ 87 (LZ 57).
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| 1917-00-00 |
Das
Schütte-Lanz-Luftschiff E 9 unter Hauptmann Heerlein, das in Spich
liegt, wird unter Aufsicht von Obermaschinist Schöner
abgerüstet.
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| 1917-08-05 |
Der
Inspekteur der Fliegertruppen, Major Siegert, ist auf dem Flugplatz
Köln Butzweilerhof und trägt sich in das Gästebuch ein.
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| 1917-08-26 |
Oberleutnant Pfeiffer von der
Riesen Flugzeug-Abteilung 501 landet mit seinem Riesenflugzeug R 26,
Typ .?., auf der „Flieger-Station Cöln“ und trägt
sich in das Gästebuch ein.
Hinweis: Am 05-04-1918 landet er mit dem R 32, Typ ...?, auf dem Flugplatz Köln Butzweilerhof. Anm.: Pfeiffer fällt am 10.05.1918. |
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1917-09-06 |
Leutnant
Joachim v. Hippel, der von der Jasta 5 kommend am 07-06- zur
„Fliegerstation Cöln“ kam, unterfliegt mit seiner
Fokker D I, Kz.: 208, die Hindenburg- und die gerade fertiggestellte
Hohenzollernbrücke.
Er trägt sich in das Gästebuch ein. |
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| 1917-09-29 |
Hauptmann
Spranger, Kommandeur der Flieger-Beobachter-Schule Köln,
verläßt nach 9 Monaten die „Fliegerstation
Cöln“.
Er trägt sich in das Gästebuch ein. |
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| 1917-10-02 |
Fliegerangriff
auf Köln.
In Köln fallen britische Fliegerbomben am Neumarkt, Waidmarkt und am Jülichplatz. |
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| 1917-10-18 |
In
Köln wird Oberbürgermeister Konrad Adenauer in sein Amt
eingeführt.
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| 1917-12-10 |
Von Döberitz kommend landet
auf der Fliegerstation Köln Butzweilerhof das Riesenflugzeug
R 13/15, Typ: ...?, der Riesen-Flugzeug-Abteilung 501 auf ihrem Überführungsflug nach Gent St.Denys/Belgien. Die Maschine wird gesteuert von dem Kölner 1. Flugzeugführer Unteroffizier Heinrich Schmitz, der im Oktober 1915 seine Pilotenprüfungen auf der Flugschule Gotha (Fea 3) ablegte. Mit an Bord der R 13/15 sind Leutnant Wittenstein, Leutnant Pickerott und die Besatzung -insgesamt elf Personen. Die Maschine ist um 9.43 Uhr in Döberitz gestartet und hat die Entfernung von 470 km in 6 Stunden und 32 Minuten zurückgelegt. |
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| 1917-12-13 |
Gründung
der ersten deutschen Fluggesellschaft „Deutsche Luft-Reederei
GmbH“ (DLR).
Von Kreisen des Handels, der Industrie, der Schiffahrt und des Flugzeugbaues gegründet zum Studium des friedlichen Luftverkehrs. Die Initiative dazu kam von der Allgemeinen Elektricitäts-Gesellschaft (AEG). |
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| 1917-00-00 |
Für
die Strecke Köln-Hannover-Berlin wird eine Militärpostlinie
eingerichtet.
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| 1917-12-23 |
Start des am ?10-12- auf ihrem
Überführungsflug von Döberitz auf dem Flugplatz
Köln Butzweilerhof eingetroffenen Riesenflugzeugs R 13/15, Typ:.?.
der Riesen-Flugzeug-Abteilung 501 nach Gent St.Denys.
Die Maschine wird gesteuert von dem Kölner 1. Flugzeugführer Unteroffizier Heinrich Schmitz. An Bord sind wieder elf Personen, darunter Leutnant Wittenstein und Leutnant Pickerott. Die R 13/15 landet nach einem Flug von 240 km um 16.34 Uhr am Ziel. Die Flugzeit betrug 2 Stunden und 11 Minuten.
Anm.:
Bis zum Kriegsende führt Heinrich Schmitz mit dieser Maschine noch
18 Feindflüge gegen Calais, Dünkirchen, Ostende, London,
Boulogne, Ypern, Abbeville, St. Omer, Dieppe und Rouen durch.
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| 1917-12-31 |
Durch
Verfügung des Kommandierenden Generals der Luftstreitkräfte
(Kogenluft) wird die Fliegerbeobachterschule Köln nach Stolp
verlegt.
Die Verlegung erfolgt aber erst im 1918-02. |
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1918-01-26 |
Nach
Abzug der Fliegerbeobachterschule Köln nach Stolp (18-02-) wird
auf der „Fliegerstation Cöln“ die
Riesenflugzeug-Ersatzabteilung (Rea) stationiert, die bis Kriegsende
besteht.
Die
Rea Köln formiert sich aus der geteilten Rea Döberitz und hat
3 Kompanien:
Die
Einheit untersteht dem Kommandeur Zimmer-Vorhaus, der bereits ab
1913-07-11 bis Kriegsausbruch als Stammoffizier der
„Fliegerstation Cöln“ auf dem Flugplatz Köln
Butzweilerhof war. Letzter Kommandeur der Rea Köln ist Hauptmann Schoeller.
*)
Die 2. Kompanie hat ca. 300 Mann (davon 100 Mechaniker), die 3.
Kompanie zwischen 300 und 500 Mann. |
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| 1918-02-15 |
In
dieser Zeit richtet die Inspektion der Fliegertruppe - auf Weisung des
Kommandierenden Generals der Luftstreitkräfte, Ernst von Hoeppner
- versuchsweise einen regelmäßigen Flugpostdienst
Berlin-Hannover-Köln ein, der in Zusammenarbeit mit der Reichspost
betrieben wird.
Dies ist der erste staatliche Luftpostdienst in Deutschland und besteht bis 1917. |
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| 1918-02-15 |
Zum
Zwecke militärischer Nachrichtenübermittlung wird auf der
Strecke Berlin-Hannover-Köln eine regelmäßige
Verbindung mit Flugzeugen eingerichtet.
Diesen Dienst sowie die an der Ostfront von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer eingerichtete Luftpostbeförderung kann man als Vorläufer eines Frieden-Luftverkehrs bezeichnen. |
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| 1918-02-18 |
Die
Fliegerbeobachterschule Köln verlegt gemäß
Verfügung des Kogenluft vom 1917-12-31 nach Stolp.
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| 1918-03-18 |
Oberleutnant
Stranz? und Oberleutnant Thummler treffen mit ihrem Riesenflugzeug R
34, Typ ..?. auf der „Fliegerstation Cöln“ ein. Sie
tragen sich in das Gästebuch ein.
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| 1918-03-18 |
Hauptmann
Maximilian Hantelmann, der am 1912-12-01 als Oberleutnant mit dem
Vorkommando für die „Fliegerstation Cöln“ zum
Butzweilerhof kam, ist auf dem Kölner Flugplatz und trägt
sich als Führer des LagersWest, Aachen in das Gästebuch ein.
Hinweis: Hantelmann wird ab 1926 Leiter des Kölner Flughafens Butzweilerhof. |
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| 1918-03-19 |
Leutnant
Franck kommt zur Riesenflugzeug-Ersatzabteilung (Rea) Köln und
trägt sich in das Gästebuch ein.
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| 1918-03-23 |
Köln
wird zum ersten (?) Mal aus der Luft angegriffen. Es fallen acht Bomben.
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1918-04-05 |
Auf
der „Fliegerstation Cöln“ landet das Riesenflugzeug R
32, Typ: ..? mit der Besatzung Oberleutnant Pfeiffer *), Leutnant d. R.
Pies?, Leutnant d. R. Roßkotten? und Zeysig als
„Sandsack“.
Die Besatzung trägt sich in das Gästebuch ein.
*)
Hinweis: Oblt. Pfeiffer von der Riesenflugzeug-Abteilung 501 landete am
1917-08-26 mit seiner R 26, Typ:..? schon einmal auf dem Flugplatz
Köln Butzweilerhof. |
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| 1918-04-16 |
Oberstleutnant Siegert, Inspekteur
der Fliegertruppen ist auf dem Flugplatz Köln Butzweilerhof und
trägt sich in das Gästebuch ein.
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| 1918-04-25 |
Das Riesenflugzeug R 2, Typ: ...?
, ist auf dem Flugplatz Köln Butzweilerhof.
Hauptmann Battner vom Grenadier Regiment König Friedrich der Große trägt sich „als Gast von R 2 in Dankbarkeit und Bewunderung seines Kommandanten und der Besatzung“ in das Gästebuch ein. |
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1918-05-05 |
Im Riehler Haus in der Nähe
des Zoologischen Gartens wird in Anwesenheit zahlreicher
Ehrengäste eine Kriegs-Luftfahrt-Ausstellung eröffnet.
Veranstaltet wird sie gemeinsam vom „Luftflotten-Verein“
und dem deutschen „Fliegerbund“. Gezeigt werden soll die
„Entwicklung des Flugwesens und der Luftschiffahrt von ihren
Anfängen bis zu ihrer neuzeitlichen Vervollkommnung“. Die
Ausstellung erweist sich als wahrer Zuschauermagnet: Allein am
Himmelfahrtstag kommen 18.200 Besucher.
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1918-05-18 |
Leutnant
d. R. F. Lempe wird zur Riesenflugzeug-Ersatzabteilung (Rea) Köln
versetzt.
Er trägt sich in das Gästebuch ein. |
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1918-05-18 |
Erster
größerer Fliegerangriff auf Köln.*)
Es explodieren an der Haltestelle Waidmarkt - beim Ein- und Aussteigen - in einer vollbesetzten Straßenbahn Bomben. Es gibt 35 Tote.
*)
Nach diesen Quellen fallen 23 Bomben in das Gebiet Waidmarkt, Neumarkt
und Volksgarten. |
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| 1918-05-19 |
Die Riesen Flugzeug-Abteilung 501
in Gent St. Denys schickt das Flugzeug R 13/15, Typ: ..... ? mit dem 1.
Flugzeugführer Heinrich Schmitz (aus Köln) zu einem Angriff
gegen London.
Es ist ein Vergeltungsangriff für den englischen Angriff auf Köln am Vortag, bei dem unter den Kölnern Tote zu beklagen waren. |
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| 1918-06-05 |
Das Riesenflugzeug R.28/16, Typ:
Staaken R.VI, trifft, von Zeesen kommend, auf dem Flugplatz Köln
Butzweilerhof ein. Die Maschine wird unter Hauptmann Schoeller bei der
Riesen-Flugzeug-Abteilung 500 im Westen eingesetzt.
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| 1918-06-00 |
Das Riesenflugzeug R 2/15, Typ:
Siemens-Schuckert-Werke (SSW) R II, welches bisher für
Trainingsflüge bei der Riesenflugzeug-Schulabteilung in
Döberitz eingesetzt war, kommt zur Riesenflugzeug-Ersatzabteilung
(Rea) auf den Flugplatz Köln Butzweilerhof.
Die Maschine stürzt hier später ab. |
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| 1918-06-16 |
Auf der „Fliegerstation
Cöln“ findet eine Luftflotten-Ausstellung statt.
Gezeigt werden auf dem Flugplatz Köln Butzweilerhof deutsche Flugzeuge und im Krieg erbeutete feindliche Flugzeuge („aus der deutschen Luftbeute“). |
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| 1918-06-00 |
Auf
der Wahner Heide ist die Ortsf. Flugabwehr-Kanonen-Batterie 610
stationiert.
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| 1918-06-00 |
Auf
der Wahner Heide befindet sich die Wetterwarte 191.
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| 1918-06-29 |
Auf
dem Flug zur Front landet das Riesenflugzeug R 52, Typ: ..?, auf dem
Flugplatz Köln Butzweilerhof.
Der 1. Flugzeugführer der Maschine, Vizefeldwebel Rodak trägt sich in das Gästebuch ein. |
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1918-08-05 |
Das
Riesenflugzeug R 25/16, Typ: Staaken R.VI trifft auf dem Flugplatz
Köln Butzweilerhof ein.
Es wird danach bei der Riesenflugzeug-Abteilung 501 im Westen eingesetzt. |
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| 1918-08-29 |
Der
bekannte Kölner Ballonfahrer des „Kölner Clubs für
Luftschiffart“, Hans Hiedemann, trägt sich als
„Delegierter Et. Inspektion 17“ in das Gästebuch der
Fliegerstation Köln Butzweilerhof ein.
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| 1918-08-00 |
Auf
der Wahner Heide liegt von 1918-05-00 die Felddrachenwarte 57.
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| 1918-00-00 |
Auf
dem Flugplatz Köln Butzweilerhof befindet sich ein Riesenflugzeug
vom Typ Staaken R.XIV (wahrscheinlich die R.44/17 mit 5
Maybach-Mb.IVa-Motoren mit insgesamt 1.225 PS auf 3 Zug- und 2
Druckpropeller).
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| 1918-09-00 |
Nach
Beendigung des Einsatzes der Heeresluftschiffe beginnt die Einrichtung
der ehemaligen Luftschiffhalle Spich für größere Kampf-
und Jagdflugzeuge.
Bei der Halle steigen täglich vier große Kampfflugzeuge auf und fliegen in der Nähe des Platzes einige Stunden, bis sie bei der Halle wieder landen. |
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| 1918-09-00 |
Das
Riesenflugzeug R. 53/17, Typ: Staaken R. VI, welches in diesem Monat
ausgerüstet wurde, kommt als Trainingsflugzeug zur
Riesenflugzeug-Ersatzabteilung (Rea) auf den Flugplatz Köln
Butzweilerhof.
Die Maschine erreichte nicht die erforderliche Geschwindigkeit. |
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1918-10-03 |
Die
Riesen-Flugzeug-Abteilung 501 räumt den Flugplatz Mirville
(Belgien) mit dem Ziel Köln Butzweilerhof.
Das Riesenflugzeug R 13/15, Typ: .. ?, mit dem 1. Flugzeugführer Heinrich Schmitz (geboren in Adenau), dem 2. Piloten Roeder und weiteren zwölf Personen macht auf dem Flug wegen schlechter Witterung eine Notlandung bei Heistern (bei Düren). Die Maschine wird demontiert und geht zur Reparatur nach Staaken. Schmitz erhält Urlaub auf Abruf (??). |
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| 1918-10-03 |
Der
1. Flugzeugführer, Heinrich Schmitz, des Riesenflugzeugs R13/15,
Typ: ..... ?, von der Riesenflugzeug-Abteilung 501 kann in seiner
Urlaubszeit bei der Rea Köln auf dem Flugplatz Köln
Butzweilerhof jederzeit mit C-Maschinen über Land fliegen.
Schmitz macht seinen zweiten Flug nach Adenau (Heimatort), wo er landet und zum Rückflug nach Köln Butzweilerhof wieder startet. |
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| 1918-10-07 |
Leutnant
Schlüter von der Riesenflugzeug-Abteilung 501 ist mit seinem
Riesenflugzeug R 46, Typ: . ?, auf dem Flugplatz Köln
Butzweilerhof. Schlüter ist 1. Führer der Maschine und
trägt sich in das Gästebuch ein.
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| 1918-00-00 |
Die
Riesenflugzeug-Abteilung 501 verlegt vom Flugplatz Köln
Butzweilerhof nach Düsseldorf-Lohhausen.
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| 1918-00-00 |
Im
Laufe des Jahres sind auf dem Flugplatz Köln Butzweilerhof einige
Riesenflugzeuge abgestürzt.
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| 1918-10-15 |
Auf
dem Flugplatz Köln Butzweilerhof wird eine Fliegerzentrale zur
Weiterleitung der Frontflugzeuge und Verbände unter Hauptmann
Schoeller errichtet.
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| 1918-11-00 |
Die
letzten Kommandeure auf dem Flugplatz Köln Butzweilerhof sind:
Oberleutnant Plagemann von der Riesenflugzeug-Abteilung 500 und Oberleutnant Aschenborn, der ehemalige Beobachter Boelckes. Anm.: nach dieser Quelle erst ab 1918-12-09 --->> --->> |
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| 1918-11-00 |
Auf
der „Fliegerstation Cöln“ liegen Trümmer von
Riesenflugzeugen.
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1918-11-11 |
Der I. Weltkrieg ist beendet.
Das
Deutsche Reich muß an diesem Tag den Waffenstillstand von
Compiégne unterschreiben. Auf dem Flugplatz Köln Butzweilerhof erstirbt das fliegerische Leben. |
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| 1918-00-00 |
Der
Zusammenbruch macht jede Hoffnung auf eine Wiederaufnahme des
Flugsports in Köln zunichte.
Eine politisch rechts stehende Gruppe von Piloten erwirbt unter dem Namen „Kölner Club für Flugsport e.V. ein Beuteflugzeug Baujahr 1917. Dieses muß jedoch aus den Vereinswerkstätten in der Jülicher Str. 30 entfernt werden, und damit ist auch dieser Klub wie viele andere in Deutschland zur Tatenlosigkeit verurteilt. |
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| 1918-11-30 |
In
dieser Zeit finden auf dem Gelände der Zeppelinhalle in
Köln-Bickendorf am Ossendorfer Weg Plünderungen statt.
In der Halle werden die beiden elektrischen Motore zur Torbewegung, die beiden Anlasser, die Schalttafeln mit Armaturen, die beiden Positionslampen sowie die gesamte Hallenbeleuchtung gestohlen. Die großen Seitenfenster der Halle sind durch Steinwurf demoliert. In den Nebenräumen fehlen Türen und Fenster, Elektro-, Heizkörper-, Waschanlagen- und -zubehör sowie Werkbänke und Kleingerät der Feldhallen. Die beiden Seitendepoträume sind vollständig ausgeraubt. Weitere Anlagen wie Dampfheizung, Dunkelkammer, Ölschuppen, Feuerlöschgeräteschuppen, Portierhäuschen, Scheinwerferturm, Kantinenanwesen Bürvenich und Wachtbaracke sowie Umzäunung werden betroffen. |
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| 1918-12-06 |
Die
englischen Besatzungstruppen ziehen mit ihren Panzern in Köln ein.
Bis zum 11. Dezember sind die für das Kölner Stadtgebiet bestimmten Besatzungstruppen eingetroffen. |
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| 1918-12-07 |
Alliierte
Truppen besetzen den Truppenübungsplatz Wahner Heide.
Engländer, Belgier und Franzosen, darunter auch marokkanische Einheiten, liegen abwechselnd in den Unterkünften und benutzen den Platz (wieder) zum Scharfschießen und zu Gefechtsübungen. |
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1918-12-13 |
Nach
dem Weltkrieg werden auf dem Flughafen Köln Butzweilerhof
(englische Bezeichnung: “Aerodrome Bickendorf“) folgende
Einheiten der Royal Air Forces (RAF) stationiert:
70. Staffel mit Sowith Camel, Snipe (F) Jäger Kz: „P“
7.
Staffel mit R.E. 8 Aufklärer Kz: „?“ Weitere Stationen befinden auf den Plätzen Merheim, Heumar, Spich und Eil. |
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| 1918-12-00 |
Zu
dieser Zeit wird die große Luftschiffhalle in Spich auf Grund des
Versailler-Vertrages abmontiert und nach Frankreich gebracht.
Wahrscheinlich wurde sie nach Afrika transportiert und dort für
Frankreich wieder aufgebaut.
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| 1918-00-00 |
Nach
dem Ende des Krieges und der Vernichtung der gesamten deutschen
Luftwaffe und dem Verbot Luftstreitkräfte irgendwelcher Art zu
unterhalten, wird die Luftfahrtaktraktivität zwangsläufig auf
den Luftsport und die Handelsluftfahrt gelenkt.
Aber auch diese Betätigung wird für Deutschland ungeheuer erschwert; der Luftsport darf nicht aus öffentlichen Mitteln unterstützt werden. Neben dem Deutschen Luftfahrtverband (DLV) wird als Flugverband der Werktätigen (SPD) der „Sturmvogel“ gegründet, an den Universitäten und Hochschulen der „Akademische Fliegerring“ und die „Akademischen Fliegergruppen“ (Akaflieg). |
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1918-00-00 |
Die
Royal Air Forces (RAF) unterhält in den nächsten Jahren mit
der 18. Nachrichtenschwadron, welche in Marquise/Frankreich stationiert
ist, einen Post-Liniendienst nach Köln mit Zwischenlandung in
Mainsocelle.
Es werden d´Havilland dH. 4a (einmotorige Doppeldecker) verwendet. Diese Verbindung dient der Beschleunigung des Postdienstes zwischen der Britischen Rheinarmee und dem Mutterland. |
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1918-00-00 |
Der
Ballonsport ist die einzige Sportmöglichkeit in der Luft.
Der
Mitbegründer des Kölner Clubs für Luftfahrt (KCfL), Hans
Hiedemann, der bis zum Beginn des Weltkrieges den Ballonsport betreute,
wurde inzwischen Vorsitzender des Clubs. Christian Geusgen vor allen, baut die Ballonsport-Abteilung wieder auf. |
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| 1919-01-00 |
Auf
dem Flugplatz Köln Butzweilerhof liegt noch Kriegsschrott:
An einer Stelle liegt ein Stapel Albatros-Rümpfe, davor steht eine mit Beschußschäden gezeichnete Pfalz D XII (ohne Tragflächen). |
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1919-01-24 |
Nach
dem Weltkrieg werden auf dem Flughafen Köln Butzweilerhof
(englische Bezeichnung: Bickendorf) folgende Einheiten der Royal Air
Forces (RAF) stationiert:
18. Staffel mit d`Havilland D.H. 9A Bomber Kz: (?) Weitere Stationierungen finden auf den Plätzen Merheim, Heumar, Spich und Eil statt. |
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| 1919-01-00 |
Der
ehemalige Kriegsluftschiffhafen Spich wird von den Briten
vergrößert.
Abriß derZeppelinhalle 1918-12-00. Auch wird vorübergehend noch in dem von der Frankfurter Straße und der alten Steinstraße gebildeten Süd-Winkel ein Militärflugplatz angelegt. |
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1919-02-05 |
Eröffnung
der ersten deutschen Luftverkehrsstrecke zwischen Berlin und Weimar.
Die Nationalversammlung in Weimar erfordert eine Schnellverbindung zwischen der Regierungszentrale und dem verfassungsgebenden Parlament. Träger des Unternehmens ist die Deutsche Luft-Reederei (DLR), die bereits am 1917-12-13 gegründet wurde.
Von
Berlin nach Weimar, dem Tagungsort der Deutschen Nationalversammlung,
fliegen ab heute im regelmäßigen Dienst Flugzeuge, die neben
Post und Fracht behelfsmäßig auch Personen befördern.
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1919-02-11 |
Britische
Besatzungstruppen finden auf dem Flugplatz Köln Butzweilerhof das
Wrack des Riesenflugzeugs Staaken R. XIV, der R 44/17 (5 Maybach-Mb
IVa-Motore mit 1.225 PS auf 3 Zug- und 2 Druckpropeller/Spannweite 42,2
m), welches am 03.07.1918 seinen Erstflug machte und im August an die
Truppe geliefert wurde sowie die Überreste eines Riesenflugzeugs
SSW (es könnte sich um die SSW R.V, die R 5/15 (3 Benz Bz.IV-Mo
tore mit 660 PS auf 2 Zugpropeller/Spannweite 34,33 m handeln -S208
S.190).
Das
Skelett der Staaken R.XIV, R 44/17 hat keine Motore mehr; bei dem Wrack
der SSW handelt es sich nur um den Rumpfteil sowie den
Flächenteil, der die Motore und das Fahrwerk umfaßt.
Die Positionen der Wracks sind südwestlich der R-Halle. |
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| 1919-03-01 |
Der
Luftpostliniendienst der Royal Air Force (RAF) -18.
Nachrichtenschwadron- zur Versorgung ihrer in Deutschland stehenden
Rheinarmee zwischen Köln Butzweilerhof und Marquise in Frankreich
wird weitergeführt nach Hawkinge bei Folkstone in England.
Den ersten Flug von Folkstone nach Köln macht Robbinson („Robby“) auf einer d’Havilland DH.9. Ein Schild auf dem Flugplatz Köln Butzweilerhof trägt die Aufschrift: „Centra Alarm Post-Aerodrom Defence“. |
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| 1919-03-14 |
Nach
dem Weltkrieg werden auf dem Flughafen Köln Butzweilerhof
(englische Bezeichnung: Aerodrome-Bickendorf) folgende Einheiten der
Royal Air Forces (RAF) stationiert:
59. Staffel mit R.E.8 Aufklärer Kz: „A1“ Weitere Stationierungen finden auf den Plätzen Merheim, Heumar, Spich (S119) und Eil statt. |
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| 1919-00-00 |
Gründung
des „Verein Westdeutscher Flieger E.V.“ wahrscheinlich in
Köln.
Erster Vorsitzender und Leiter der Kölner Ortsgruppe ist Jakob Möltgen, erster Schriftführer Josef Kramp. Das Organ des Vereins, der „Rheinische Luftverkehr“, wird nach kurzer Zeit durch „DER START“ abgelöst. |
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| 1919-04-02 |
Nachdem
die britische Besatzung das (gesamte) Rheinland okkupiert hat, wird in
der Folgezeit die Anwesenheit britischer Flieger-Truppen in Deutschland
stetig reduziert.
? Ende Oktober 1919 ist nur noch eine RAF-Staffel, die 12., am Rhein verblieben. |
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| 1919-04-05 |
Die
Vereinsleitung des Kölner Clubs für Luftfahrt (KCfL)
(Jülicher Str.30*) richtet einen Protest an die Deutsche
Nationalversammlung, gegen die von seiten des Reichsverwertungsamtes
ge¬plante Verwertung der Militärflugplätze.
Die Vereinsleitung ist bestrebt, eine Verwertung der ehemaligen Plätze zugunsten der bestehen¬den Flugsportvereine herbeizuführen. *) Anm.: Unter dieser Anschrift wird an anderer Stelle der Kölner Club für Luftsport genannt ! |
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| 1919-00-00 |
Gründung
der „Rheinischen Luftreederei A. G.“, die mit
Unterstützung des „Vereins Westdeutscher Flieger E.
V.“ einen großzügigen rheinischen Luftverkehr aufbauen
sollte.
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1919-00-00 |
Die
Royal Air Forces (RAF) hat auf dem Flugplatz Köln Butzweilerhof
die 4. Squadron mit Sopwith „Snipes“ stationiert.
Verlegt nach dort wird ferner die 120. Squadron mit d’Havilland DH.9a und Sopwith „Buffalo“. Die 4. Squadron des Australischen Fliegercorps ist mit ihren Sopwith „Snipes“ auf dem Flugplatz Köln Butzweilerhof stationiert (Zeitraum und Squadron-Leaders unbekannt). |
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1919-00-00 |
RAF-Flugzeuge
fliegen als Zeitungsboten für die englische „The Daily
Mail“.
Sie fliegen von England über St. Omer, Morvil, Spa als sog. „A“-Flüge, von Spa nach Köln zum Butzweilerhof als „B“-Flüge und von dort nach Köln-Merheim/rrh. Am nächsten Tag fliegen die Maschinen wieder zurück nach England als „C“-Flüge. |
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| 1919-04-00 |
Zu
der ersten Strecke der „Deutschen Luft-Reederei GmbH“ (DLR)
Berlin-Weimar, die am 19-05.02 eröffnet wurde, tritt die Strecke
Berlin-Hamburg und eine Verbindung von Berlin über Hannover in das
westliche Industriegebiet.
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| 1919-05-13 |
Nach
dem Weltkrieg werden auf dem Flughafen Köln Butzweilerhof
(englische Bezeichnung: Bickendorf) folgende Einheiten der Royal Air
Forces (RAF) stationiert:
84. Staffel mit S.E. 5A Jäger Kz: „P“ |
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| 1919-05-14 |
Die
Royal Air Forces (RAF) wagt den ersten Nachtflugpost-Service zwischen
Hawkinge und Köln.
Das Flugzeug ist eine d’Havilland D.H.10 der 120. Einheit (Staffel?) unter Kapitän Barratt und zwei Besatzungsmitgliedern. |
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| 1919-05-19 |
Der
am 1919-05-14- aufgenommene Nachtflugpostdienst der Royal Air Force
(RAF) zwischen Hawkinge und Köln wird ab heute
regelmäßig durchgeführt.
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| 1919-05-26 |
Stationierung
der 25. Staffel mit D.H. 9A Bomber Kz: („?“) auf dem
Butzweilerhof.
Weitere Stationierungen finden auf den Plätzen Merheim, Heumar, Spich und Eil statt. |
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| 1919-05-29 |
Stationierung
der 49. Staffel mit D.H. 9 Bomber Kz: „M“ auf dem
Butzweilerhof.
Weitere Stationierungen finden auf den Plätzen Merheim, Heumar, Spich und Eil statt. |
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1919-06-28 |
Die
Weimarer Republik muß an diesem Tag im Spiegelsaal des Schlosses
zu Versailles den Versailler-Vertrag unterschreiben.
Dieser Vertrag schränkt den Bau von Luftfahrtgerät so sehr ein, daß die Schaffung einer neuen Luftwehr in Deutschland auf lange Sicht unmöglich gemacht wird. Im Artikel 198, Abs. 2 wird Deutschland generell der Besitz von Land-, Marine- und Luftstreit¬kräften untersagt. Artikel 201 verbietet Deutschland, sechs Monate lang nach Inkrafttreten des Vertrags weder Flugzeuge noch Flugzeugteile herzustellen. Am 05.05.1922 wird die Frist seitens der Siegermächte weiter herausgeschoben. Artikel 202 des Versailler-Vertrags verlangt die Auslieferung aller militärischer Luftfahrtgeräte, die jedoch zum großen Teil an Ort und Stelle zerstört werden. Es werden 15.714 Jagd- und Bombenflugzeuge, 27.757 Flugzeugmotoren, 16 Luftschiffe und 37 Luftschiffhallen abgeliefert oder vernichtet.
Infolge
des Friedensvertrages von Versailles muß die Luftschiffhalle in
Bickendorf niedergelegt werden |
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| 1919-00-00 |
Die
Engländer legen einen Teil der Flughafenanlagen Köln
Butzweilerhof nieder, der Rest dient zur Unterbringung englischer
Flugzeug- und Tankgeschwader.
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| 1919-07-16 |
Das
englische Postfluggebäude (RAF-Nachtflugpost-Service zwischen
Hawkinge und Köln) wird von Hawkinge nach Lympne verlegt.
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| 1919-08-13 |
Nachdem
bereits im Sommer die Zwischenlandung in Mainsocelle fort fiel, wird
der englische Luftpostdienst der in Marquise stationierten 18.
Nachrichtensquadron der Royal Air Force (RAF) zwischen Hawkinge und
Köln eingestellt.
Es wurden mehr als 1.000 Flüge durchgeführt. |
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| 1919-09-00 |
Mit
Erlaubnis der britischen militärischen Behörde erscheint das
Heft Nr. 1 der Illustrierten Monatsschrift für das gesamte
Luftfahrwesen „DER START“ , herausgegeben als Organ des
„Cölner Club für Luftsport gegr. 1913 E.V.“.
Diese Schrift kostet 1 Mark. Sie wird durch Anzeigen finanziert. Der Verlag (Hermann Schiffer) ist in Köln, Agrippastr. 37-39. |
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| 1919-09-16 |
Der
Kölner Club für Luftsport *) beginnt mit neuen einmonatigen
Kursen für Interessenten der Fliegerei.
Themen: Flugmotore, Modelle und Flugzeuge. |
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| 1919-10-01 |
Das
neue Reichsverkehrsministerium in Berlin mit dem (angegliederten)
neugegründeten Reichsamt für Luft- und Kraftfahrwesen nimmt
seine Tätigkeit auf. An der Spitze dieser letzteren staatlichen
Behörde steht der Unterstaatssekretär August Euler
(Flugzeugführerschein Nr.1).
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| 1919-10-00 |
Die
im 1919-09 erstmalig erschienene Illustrierte Monatsschrift für
das gesamte Luftfahrwesen „DER START“ erscheint mit dem
stark erweiterten Heft Nr. 2.
Sie bezeichnet sich jetzt als „Organ“: Des Cölner Clubs für Luftsport gegr.1913, E.V., Köln (und) Des Vereins Westdeutscher Flieger E.V., Sitz Köln. Der Verlag und die Redaktion ist jetzt in Köln, Gilbachstr. 28. „ DER START“ ist das Nachfolgeorgan des wegen technischer Schwierigkeiten nicht mehr erscheinenden Organs „Rheinische Luftverkehr“ des Vereins Westdeutscher Flieger E.V. |
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| 1919-10-00 |
Nach
stetiger Reduzierung der nach dem Krieg im Rheinland stationierten
britischen Fliegereinheiten, befindet sich jetzt nur noch die 12.
RAF-Staffel am Rhein.
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| 1919-11-02 |
Es
wird beschlossen, die dem Kölner Club für Luftfahrt (KCfL)
angegliederte Jugendabteilung in eine Fliegervorschule umzubilden, die
den Freunden des Sportflugwesens, unter Vorführung von Modellen,
Motorenschnitteilen, Lichtbildern u. ä. , kostenlos Unterricht
erteilen soll.
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| 1919-12-00 |
Die
„Kommission für Luftfahrwesen in den Rheinlanden“
nimmt mit einer Sitzung ihre Tätigkeit wieder auf.
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Quellenangaben
können gerne bei mir erfragt werden.
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