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Keine
Haftung für unvollständige oder fehlerhafte Informationen.
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Quellenangaben
können gerne bei mir erfragt werden.
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Diese
Chronik ist Eigentum von Heribert Suntrop.
Eine Kopie, auch auszugsweise, ist ausdrücklich nur mit schriftlicher
Genehmigung erlaubt.
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1950-01-00
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Bis
zu diesem Zeitpunkt ist auf dem Flughafen Köln
Butzweilerhof bereits der „Westflügel“ des Hauptgebäudes
renoviert und bezogen.
Von deutscher Seite wird ausdrücklich hervorgehoben, daß nur
beste Materialien und beste Formen bei der Wiederherstellung verwendet
wurden. So seien die Räume z.B. mit Schleiflacktüren ausgestattet
worden. |
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1950-01-25
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Die
regelmäßigen Treffen der Kölner Segelflieger
im Keller des italienischen Eiscafés Giovanni Vanoletti in der
Schildergasse 98 (93) 1949-00-00 erregt den Argwohn des Kölner Stadtkommandanten
Manley,
Mit Schreiben von diesem Tag teilt das BRITISH RESIDENT´S OFFICE
KÖLN (Elsa Brandstroemstr.) dem Kölner Josef Merten (Rodenkirchen
b/Koeln, Karlstr.4-10) „unter Hinweis auf ihr Schreiben vom 22.12.1949
weiter mit, ...dass beides, Segel- und Modellsegelvereinigungen gemaess
Control Council Directive 23 verboten sind und es besteht auch keine Aussicht
dass in kuenftigen Verordnungen das Verbot aufgehoben wird.“ Ferner
wird in diesem Schreiben um Zusage gebeten, daß sich in keiner Weise
mit Tätigkeiten beschäftigt wird, die im Zusammenhang mit Segelsport
oder Modellsegeln steht.
Man versteht das Interesse an diesem Sport, weist aber darauf hin, daß es
nur von Vorteil ist, sich an das bestehende Verbot zu halten.
Mertens
verspricht daraufhin in seinem Schreiben vom 03.02.1950, jeder praktischen
Betätigung im Segelflug- bzw. Modellflugsport zu entsagen. |
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1950-01-00
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Josef
Merten stellt den Kontakt zu Prof. Dr. med. h. c. Carl Diem, dem
Initiator
und Rektor
der im Juli 1947 gegründeten Kölner
Sporthochschule und Leiter der Abteilung Sport und Leibesübungen
im Bundesinnenministerium, her.
Aus der ersten Bitte um Mithilfe bei der Wiederzulassung des Segelflugsports
entwickelt sich ein anregender Briefwechsel. |
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1950-00-00
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Willi
Key, Vorkriegsmitglied des KCfL und Journalist (Zeitung), schreibt
für den „Kölner Stadtanzeiger“ eine Serie über
die Geschichte des Freiballonssports.
Später (im Jahr 19..?) holt sich das Mitglied der Sendeleitung im
NWDR-Köln, der Kölner Flieger Hermann Terjung**), bei ihm die
Genehmigung, daraus eine Hörfolge zu schaffen.
Diese wird erteilt und in Zusammenarbeit mit der Historikerin Frau Dr.
Rosemarein Roßbach ensteht dann eine Abend füllende Sendung.
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1950-05-10
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Die
Pionier und Altmeister des deutschen Segelflugs, Dipl.-Ing. Wolf
Hirth, hält auf Einladung des Kölner Segelfliegers Josef
Merten und seiner Sportfreunde im Hörsaal 4 der Universität Köln
einen Lichtbildervortrag über seine Erlebnisse als Segelflieger
in allen Erdteilen.
Unter den Zuhörern des überfüllten Saales sind Vertreter
der Regierung, der Behörden des Stadt- und Landkreises, u. a. Vizepräsident
Collenbusch, Prof. Dr. Diem, Stadtverordneter Paulus als Vertreter des
Oberbürgermeisters, Kreis-Inspektor Zaun-Axler im Auftrag des Landrats
Scheuren sowie Direktor Sampels vom Stadtamt für Leibesübungen
u. a. m. |
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1950-06-00
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Der
Amtssitz des Hohen Kommissars für Westdeutschland
mit etwa 6.000 Mitarbeitern wird von Ostwestfalen nach Porz-Wahnheide verlegt. |
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1950-06-23
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Vor
seiner Abberufung an diesem Tag sorgte der britische Hochkommissar,
General
Brian Robertson,
in einer seiner letzten Amtshandlungen
dafür, daß die noch zu gründende Flughafengesellschaft
für Wahn, ebenso wie die Düsseldorfer Flughafengesellschaft,
die Lizenz zum Betrieb des zivilen Luftverkehrs erhalten soll.
Auch der am nächsten Tag in Wahn eintreffende Nachfolger Robertsons,
Sir Ivone Kirkpatrick, gehört zu den Förderern eines „Regierungsflughafens“.
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1950-06-24
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Der neue britische Hohe Kommissar, Sir Ivone Kirkpatrick,
landet auf dem Flughafen Wahn, wo er durch seinen Vertreter, E. Steel,
empfangen wird.
Eine Ehrengarde (britische und belgische Soldaten) ist für ihn vor
den Flugzeughallen angetreten. |
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1950-06-00
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In
dieser Zeit werden auf dem Butzweilerhof die Offiziers- und Sergeantenmessen
sowie mehrere Baracken errichtet, um die etwa 500
R.A.F.-Bauspezialisten und die ca. 600 deutschen Handwerker und Arbeiter
unterzubringen.
Für die Offiziersfamilien läßt die Militärbehörde
am südöstlichen Rand des Flughafengeländes mehrere Einfamilienhäuser
erbauen.
Auch werden die demontierten Gleisanlagen erneuert. |
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1950-08-04
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In
Gersfeld/Rhön im Gasthaus „Zur Krone-Post“ wird
unter Wolf Hirth auf Bundesebene der Deutsche Aero-Club e.V. wieder gegründet.
An dem Gründungsakt nehmen auch die Kölner Josef Merten, Franz
Wehland und Wolfgang Wagner teil.
Wagner setzt sich schon in der ihm gehörenden Zeitschrift „Flugwelt“ seit
dem Vorjahr für eine Wiederzulassung des Flugsports ein.
Kaum ist die Nachricht gemeldet worden, als auch die Ballonsportler aus
Düsseldorf, Krefeld, Köln, Wuppertal und Bayern beitreten und
ihre Mitarbeit zusagen.
In
einem kleinen „Topolino“ fahren die drei Kölner
Segelflieger Franz Wehland, Seff
Kunz und Josef Merten zu den jährlichen Fliegertreffen auf die
Wasserkuppe. |
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1950-09-09
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Die
am Flugsport interessierten Kreise (Klub für Freiballonsport
und Klub für Segelsport) schließen sich wieder zusammen und
gründen in Köln (Colonia-Haus), Aachener Str. 5, den „Kölner
Klub für Luftsport e.V.“ mit den Sportgruppen Freiballon,
Segelflug, Modellflug und Motorflug.
Den Vorsitz übernimmt der für seine Erfolge im Freiballonsport
vor 1933 mit der großen Adlerplakette des Reichsausschusses für
Leibesübungen ausgezeichnete Freiballonführer Christian Geusgen.
Referent für den Motorflug wird der Flugpionier Jakob Möltgen.
_
Für den Freiballonsport wird Hans Stüttem und
für den Segelflug Josef Merten gewählt.
Als Justitiar stellt sich Dr. Theo Oberle zur Verfügung.
Mitbegründer sind: Hans Stüttem, Josef Merten, Gustav Ewald,
Walter Heymer, Franz Wehland, Paul Billstein, der 1931 bei Jakob Möltgen
das Fliegen lernte, (seit 1929 Mitglied im KCfL) und Dr. Oberle.
Auch Sigurd Greven, der Sohn des Kölner Freiballonfahrer-Ehepaares
Wilhelm R. und Cläre Greven (Greven-Verlag), der dem alten Club
seit 1934-09-01 angehörte, gehört mit der Mitgliedsnummer
59 zu den Wiederbegründern des KKfL.
Das ehemalige Clubarchiv mit allen Unterlagen ist im Kriege verlorengegangen.
_ Der
Flughafen Köln Butzweilerhof darf jedoch noch nicht
benutzt werden. |
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1950-09-26
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Der
Lizenzvertrag (1950-06-23) befindet sich noch im Stadium des Entwurfs,
eröffnet als erste Fluggesellschaft die British European
Airways (BEA) nach dem 2. Weltkrieg von Wahn aus einen täglichen Liniendienst
Köln/Bonn-Berlin mit einer Vickers VIKING *)
(von ?1949-04-00 Anf. von Düsseldorf-Lohausen)
So
wie die damalige britische Fluggesellschaft Imperial Airways als
erste den Zivilflugverkehr im Jahre 1919 zum Flughafen
Köln
Butzweilerhof eröffnete, hat ihre Nachfolgerin die BEA, jetzt den
Zivilflugverkehr zum Flughafen Köln/Bonn eröffnet. |
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1950-10-01
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Nach
Aufnahme des Flugverkehrs der British European Airways (BEA) von
Köln-Wahn nach Berlin am 1950-09-26 fliegen nun auch Maschinen
nach London und Brüssel.
Köln ist wieder an das internationale Luftverkehrsnetz angeschlossen. |
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1950-12-08
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Der
Bund, das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Köln
gründen im Porzer Rathaus die „Köln-Bonner Flughafen Wahn
GmbH zu Porz“. |
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1950-12-00
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Die
deutsche und europäische Kunstfliegerin von 1930
und 1934, Liesel Bach, fliegt auf Einladung der Indischen Regierung kurz
vor Weihnachten nach Indien. |
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1951-01-02
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Der
tägliche Liniendienst der BEA zwischen Berlin-Köln/Bonn-Berlin
wird durch eine weitere tägliche Flugverbindung zwischen Köln/Bonn
und London erweitert. |
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1951-01-00
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Die
deutsche und europäische Kunstflugmeisterin Liesel
Bach, die sich seit 1950-12-00 in Indien aufhält, startet auf dem
Flughafen Lucknow mit ihrem Fluglehrer Manhore Namjoshi , Indiens Flieger-As
Nr. 1- mit einer zweimotorigen, siebensitzigen Beechcraft zum Prüfungsflug
für den Erwerb des indischen und internationalen Flugzeugführerscheins. |
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1951-02-01 |
Die
am 1950-12-08 gegründete „Köln-Bonner
Flughafen Wahn GmbH zu Porz“ wird durch die britische Civil Aviation
Branch genehmigt. |
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1951-02-01
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Übergabe des Flughafens Wahn durch die Briten an die
Flughafengesellschaft; Lizensierung nur bis 1951-12-31 unbeschränkt
gültig.
Der weitere Ausbau des Flughafens kann eingeleitet werden. |
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1951-02-08
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Vertragsabschluß, der den Flugplatz Wahn als Regierungsflughafen
Köln/Bonn als ersten zivilen Flughafen in der britischen Zone lizenziert
(bis 1951-12-31 beschränkt). |
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1951-02-00
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Die
deutsche und europäische Kunstflugmeisterin Liesel
Bach, die sich seit 1950-12-00 in Indien aufhält, erringt auf dem
Flugplatz Cawnpore bei einer internationalen Kunstflugmeisterschaft den
ersten Platz.
Während ihres Trainings erhielt sie von Group-Captain Singh die Zusage,
eine „Spitfire“ der India-Air-Force fliegen zu dürfen.
Einen Tag nach der Kunstflugmeisterschaft macht Liesel Bach auf dem Militärflughafen
Chakari bei der indischen Luftwaffe nach einer Einweisungszeit am Boden
von 10 Minuten drei Starts und Landungen mit dem legendären englischen
Jagdflugzeugs des 2. Weltkriegs. |
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1951-03-00
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Das
Liesel Bach von den Kölner Fordwerken für
Indien zur Verfügung gestellte Ford Taunus-Kabrio trifft in Kalkutta
ein.
Der von Liesel Bach „Buffy“ genannte Pkw ist nun ihr ständiger
Begleiter.
Das Fahrzeug trägt das deutsche Kennzeichen: R 549-339 (R=Rheinland). |
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1951-04-00 |
Die
Kölner Freiballonfahrer des Kölner Klubs für
Luftsport (KKfL) (1949-04-14) können ihre Sporttätigkeit wieder
aufnehmen. |
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1951-04-18
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Die
belgische Fluggesellschaft SABENA nimmt nach dem 2. Weltkrieg -
als 2. Fluggesellschaft
- wieder den regelmäßigen
Linienverkehr nach Köln auf.
Sie fliegt fünfmal wöchentlich Brüssel-Köln-München
und zurück.
Später wird dieser ersetzt durch die Linie Brüssel-Köln-Hamburg
und zurück. |
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1951-05-01 |
Das „Büro Bongers“ in Köln,
eine Arbeitsgemeinschaft von Luftverkehrsfachleuten im Haus M. Bongers,
dem Verkehrsleiter der alten
Lufthansa, wird zur Keimzelle der neuen Lufthansa. Das Büro befand sich in
einem Neubau mit der Adresse Kaiser-Wilhelm-Ring 20. |
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1951-05-08
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Größtes Fliegerfest am Rhein (Klubfest) veranstaltet
vom Kölner Klub für Flugsport (KKfL) als Demonstration für
den Flugsport.
Schlagzeile im Kölner Stadtanzeiger: „Segelflieger bis Juni
startklar“. |
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1951-00-00
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Die
sich seit 1950-12-00 in Indien aufhaltende deutsche und europäische
Kunstflugmeisterin Liesel Bach bereitet sich auf dem indischen
Flughafen Lucknow auf ihren Flug über das Himalaya-Gebirge
vor. |
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1951-06-19
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Das
Verbot für
den Freiballonsport und das Segelfliegen wird aufgehoben. *)**)***)
Nicht
zuletzt dem Einwirken von Prof. Carl Diem 1950-01-00 ist es zu
verdanken, daß die Alliierte Hohe Kommission das Verbot aufhebt
(-?1954-00-00).
Hinweise:
*) nach dieser Quelle erst 1952 ? ?
**) nach dieser Quelle ab 30.05.1952 ? ?
***) nach dieser Quelle ab 19.06.1951 ? ?
Der
Kölner Franz Wehland steht wie in alten Zeiten auf der Wasserkuppe
der Rhön und sorgt für eine reibungslose Durchführung
des Flugbetriebs.
Der Kölner „Jupp“ Merten macht dort den 1. Start auf
einer MÜ 13E als Erneuerung seines Luftfahrerscheines.
Erich Gensicke (71) übernimmt wieder die Funktion des Ballonmeisters
im KKfL.
**)
Auf der ersten Seite des Kölner Stadt-Anzeigers Nr. 106 vom
Mittwoch, 09. Mai 1951 steht: „Segelflieger bis Juni startklar“, „Entscheidung
fällt am Mittwoch auf alliierter Konferenz.
BONN, 08.Mai:. „Nach Ansicht von Bonner Regierungskreisen werden
die alliierten Flugverkehrssachverständigen auf ihrer Konferenz
am Mittwoch in Frankfurt/Main voraussichtlich die Bestimmungen über
die Wiederzulassung des deutschen Segelflugsports bekanntgeben.“
Man hofft zuversichtlich, daß es den amerikanischen Sachverständigen
gelingen wird, sich mit ihren Vorschlägen gegen die letzten englischen
und französischen Bedenken durchzusetzen.“ u.s.w.
(Anmerkung: Das scheint nicht geklappt zu haben, wenn nach S99 und S196
-Seite 3 unten- die Freigabe erst am 30.05.1952 erfolgte.
Hier scheint die Überschrift zu der Falschangabe 1951 geführt
zu haben.) |
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1951-00-00
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Die
ab 1951-01-02 von der BEA eingeführte tägliche
Flugverbindung zwischen Köln/-Bonn und London wird ausgedehnt auf
einen durchgehenden Flug London-Köln/Bonn-Berlin und zurück.
In Wahn sind viele Schwierigkeiten zu überstehen. Das normale Anwachsen
des Verkehrs leidet besonders unter den Einschränkungen, die durch
die teilweise Weiterbenutzung des Flughafens durch die NATO entstehen.
Der tägliche Liniendienst wird bis Anfang 1954 mit Flugzeugen vom
Typ Douglas DC 3 durchgeführt. |
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1951-00-00
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Die
sich seit 1950-12-00 in Indien aufhaltende deutsche und europäische Kunstflugmeisterin Liesel Bach startet mit dem indischen
Fluglehrer und Kunstflugmeister Namjoshi und dessen Bruder vom Flughafen
Lucknow mit einer „Stinson“ zu einem Dschungelflug.
Anwesend auf dem Flughafen ist auch der deutsche Ingenieur Willy Börncke,
Leiter der Central-Tractor-Organisation. |
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1951-00-00
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Auf
Einladung des englischen Kommandanten des Militärflughafens
Wahn, Colonell George Henry Waugh, sind die Segelflieger des am 1950-09-09
wieder gegründeten Kölner Klub für Luftsport eV. KKfL)
Hans Hoffmann, H.Grootoonk, Josef Merten, P. Görtz, A. Birnbaum, … …?, … …?,
Hermann Terjung, P. Kümpel und H. Paust in Wahn. |
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1951-07-00
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Die
Kölner Segelflieger des Kölner Klubs für
Luftsport (KKfL) beginnen mit dem Bau eines Hochleistungs-Doppelsitzers
vom Typ 13E von Egon Scheine an verschiedenen Stellen in der Stadt.
Auch im Keller des Klubmitglieds Giovanni Vanoletti in der Schildergasse
98 (S156)*).
Die Fertigstellung erfolgt unter Leitung der Werkstattleiter Franz Gödecke
und Karl Müller in einem Raum, der von einer Schreinerei an der Bonner
Straße (in Brühl S166) zur Verfügung gestellt wurde.
Zur Finanzierung steuert die Stadt Köln 1.500 DM bei.
Auch der neue Schulgleiter SG 38 entsteht in Eigenleistung in einer Werkstatt
in Köln-Brück. |
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1951-00-00
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Der
Kölner Klub für Luftsport (KKfL) veranstaltet
ein großes Klubfest mit vielen Karnevalsgesellschaften und Gästen
in der Messehalle VIII, an dem über 2.000 Personen teilnehmen. |
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1951-08-00
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Die
Briten installieren auf dem ehemaligen Kölner Verkehrsflughafen
die „R.A.F. Station Butzweilerhof“.
Die vorhandene Graslandebahn wird mit sog. PSP-Platten, gelochten Eisenplatten,
verlängert und eine zweite PSP-Landebahn im rechten Winkel zur Grasbahn
angelegt. |
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1951-00-00 |
Gründung des Deutschen Freiballonsportverbandes -Zusammenschluß aller
Ballonhalter und Vereine- in Köln. |
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| 1951-00-00 |
Auf
der Wahner Heide entsteht der Regierungsflughafen Köln/Bonn. |
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1951-00-00
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Der
Ing. Ferdinand Straßfeld von der Firma Franz Clouth,
Gummiwarenfabrik Köln-Nippes, Niehler Str. wird Mitglied der Gruppe
Freiballon des Kölner Klubs für Luftsport (KKfL).
Durch seine und des alten Kölner Ballonfahrers Hans Stüttems
Initiative nimmt der Gedanke für die Anschaffung eines Freiballons
bald feste Formen an (1952-07-17).
Ein Sponsor zur Finanzierung eines neuen Freiballons wird schnell gefunden:
Die Rheinische Gummiwarenfabrik A.G. Franz Clouth in Köln-Nippes,
Niehlerstraße stellt, wie schon in der Vergangenheit, den fertig
gummierten Stoff für die Hülle zur Verfügung. Clouth ist
außerdem bereit, die Kosten für die Anfertigung bei der Ballonfabrik
Augsburg zu übernehmen.
Die Mittel für die Anschaffung der übrigen Teile wie Netz,
Korb und Instrumente werden aus den Reihen der Ballonfahrer aufgebracht. |
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1952-01-01
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Beschlagnahme
der Wahner Heide für die britische Militärluftfahrt.
Der deutsche zivile Luftverkehr wird dadurch noch starken Beschränkungen
unterworfen.
Der militärische Flugbetrieb der Briten und der zivile deutsche
Luftverkehr laufen bis zum ? 1957-07-18 nebeneinander her.
Die Royal Air Force (RAF) nutzt den Platz als „Mechanical Transport
Storage Unit“. |
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1952-01-01
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Die
68. Sqd der Royal Air Foce (RAF) wird mit ihren Meteor NF 11 (Nachtjäger),
Kennzeichen: .. ? D,
in Wahn stationiert.
Die 87. Sqd der Royal Air Force (RAF) wird mit ihren Meteor NF 11
(Nachtjäger),
Kennzeichen: .. ? D,
in Wahn stationiert. |
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1952-01-06
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Fest der Flieger am Rhein
Als großes Klubfest, das nach außen hin den Gemeinschaftsgeist
und Zusammenhalt der Flieger demonstrieren soll, organisiert der Kölner
Klub für Luftsport (KKfL) unter der Leitung seines neuen Präsidenten
und Direktors der Flughafengesellschaft Köln-Wahn, Prof. Dr.-Ing.
Heinrich Steinmann, das Fest der Flieger am Rhein.
Über 2000 Besucher finden den Weg nach Köln in den Kongreßsaal
der Deutzer Messe, wo sie ein buntes Unterhaltungsprogramm erwartet. |
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1952-03-31
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Auf
der RAF-Station Köln Butzweilerhof findet eine
Luftübung statt, an der die in Gütersloh stationierte 67. RAF-Staffel
und die in Wunstorf stationierte 26. RAF-Staffel teilnehmen. |
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1952-00-00
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Prof. Carl
Diem, der nach dem Krieg mit dem Aufbau der ersten Sporthochschule
in Köln beauftragt und nach 1949 zum Sportreferent
beim Innenministerium berufen wurde, ist maßgeblich an der Wiederzulassung
der Sportfliegerei beteiligt.
Durch seinen Einfluß wurde eine Lockerung des Kontrollratsgesetztes
erreicht und der Segelflug, Modellflug und der Freiballonsport werden mit
gewissen Einschränkungen wieder freigegeben.
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1952-00-00
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Die
sich seit dem 1950-12-00 in Indien aufhaltende deutsche und europäische
Kunstflugmeisterin Liesel Bach verteidigt auf der Insel Ceylon
(heute Sri Lanka) ihren internationalen Titel im Kunstflug, wobei
sie erste Siegerin in der Damenklasse wird und den ersten Sieg
in der
Gesamtwertung
einschließlich der Herrenklasse davontägt. |
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1952-06-00
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Für die Kölner Ballonfahrer des Kölner Klubs
für Luftsport (KKfL) hat die Stadt Köln einen neuen Füll-
und Startplatz im Grüngürtel am Verteilerkreis der Köln-Bonner
Autostraße freigegeben.
Im Boden wird ein Gasanschluß installiert.*)
Die entsprechende Mitteilung an den KKfL löste große Freude
aus.
Hans Stüttem, der Vorsitzende der Abteilung Ballonsport verständigt
die Presse.
In der Bundesrepublik gibt es erst wieder drei Freiballone, zwei davon
in Münster und einer in Wuppertal. |
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1952-07-00
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Auf
der RAF-Station Köln Butzweilerhof findet eine
Luftübung statt, an der folgende RAF-Staffeln teilnehmen:
die 11. und 67. Staffel/Wunstorf und die 68. und 87. Staffel/Wahn. |
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1952-09-00
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Vom
neuen Füll- und Startplatz am Bonner Verteilerkreis
erhebt sich der erst gestern fertig gewordene neue Kölner Freiballon „Clouth
VIII Köln“ zu einer Werkstattfahrt.
Es
ist das erste Mal nach 1939, daß von Köln wieder ein Freiballon
startet.
Der
Ballon wurde ab 7 Uhr unter dem alten Kölner Ballonmeister
Erich Gensicke (72) aufgerüstet.
An dieser ersten Fahrt nehmen teil:
Ballonführer Christian Geusgen (50.Fahrt), Walter Heymer (25.),
Hans Stüttem (16.), Vorsitzende der Ballonfahrerabteilung im KKfL,
und als Vertreter der Firma Franz Clouth, Köln-Nippes, Ing.Ferdinand
Straßfeld (2.).
Bei fast völliger Windstille, bei der der Ballon eine Stunde über
Köln-Zollstock stehenbleibt, wird der Rhein erst um 12.30 Uhr in
Richtung Mülheim überquert. Der Ballon erreicht seine größte
Höhe von 2100m und landet auf einem Rübenacker nahe der Autobahn-Auffahrt
in Köln-Mülheim. |
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1952-10-07
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Die
für den heutigen Tag vorgesehene Taufe des neuen
Freiballons „CLOUTH VIII KÖLN“ des Kölner Klubs für
Luftsport (KKfL) muß wegen der auch im Kölner Raum stattfindenden
Land- und Luftmanöver auf den nächsten Sonntag, den 1952 -10-12
verschoben werden. |
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1952-10-11
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Erste
repräsentative Luftsport-Großveranstaltung
im Nachkrieg-Köln.
Vor
dem Bürgerhospital in der Cäcilienstraße (gegenüber
dem belgischen Haus) werden zwei neue Segelflugzeuge getauft.
Der Leiter des Köln-Bonner Flughafens, Prof. Dr. Ing. Heinrich-Steinmann,
begrüßt als Vorsitzender des Kölner Klubs für Luftsport
(KKfL) die Taufgäste und den Tag, an dem die ersten selbstgebauten
Kölner Segelflugzeuge nach dem Krieg ihre offiziöse Weihe
erhalten.
Kölns Oberbürgermeister Dr.Ernst Schwering tauft das von Franz
Gödecke, Karl Müller u.a. in der Werkstatt in Brühl gebaute
Hochleistungs-Segelflugzeug Mü 13E auf den Namen „Köln
I“.
Am Bug der Maschine ist das Kölner Wappen angebracht.
Prof. Dr. Ing. Steinmann tauft anschließend das von der Gruppe
Köln-Brück (dem KKfL beigetreten) gebaute Segelflugzeug Schulgleiter
SG38 auf den Namen „Dr.Wilhelm Warsch“, in Anerkennung der
Verdienste, die sich der Regierungspräsident um die Segelfliegerei
erworben hat.
Kaplan Paul Adenauer aus Porz (Sohn des Bundeskanzlers) erteilt den
beiden Segel¬flugzeugen den kirchlichen Segen.
Um 19.00 Uhr trifft sich die Segelfliegergruppe zu einem gemütlichen
Zusammensein im „Richmodishof“, Richmodstr. 11.
Dieses große, öffentliche Ereignis gibt (auch) den Motorfliegern
neuen Auftrieb, aber man ist behördlicherseits noch nicht bereit,
das Fliegen zu gestatten. |
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1952-10-12
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Bei
einer Veranstaltung -Tauffeier- des Kölner Klubs
für Luftsport (KKfL) beim Verteilerkreis an der Bonner Autostraße
wird der erste Nachkriegsballon der Kölner Ballonfahrer, der mit Unterstützung
der Direktoren Paasche und Baumann sowie des Ingenieurs Straßfeld
von der Rheinischen Gummiwarenfabrik Franz Clouth Köln-Nippes beschaffte
Freiballon, im Beisein zahlreicher Ehrengäste, an der Spitze OB Dr.
Schwering, von der Vertreterin der Fa. Clouth, Frau Baumann, auf den Namen „CLOUTH
VIII KÖLN“ getauft. |
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1952-10-19
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In
Hangelar starten die Kölner Segelflieger des Kölner
Klubs für Luftsport (KKfL) und des Sportfliegerclubs „Condor“ Köln
(S116) mit anderen Segelfliegern aus 10 Vereinen aus dem Gebiet von Gummersbach
bis Godesberg - der zivile Flugsport ist auf dem Flugplatz Köln
Butzweilerhof immer noch verboten - erstmals nach dem Krieg, und das
mit ihrer am 1952
-10-11 getauften neuen MÜ 13E.
Fluglehrer Karl Müller fliegt die Maschine ein. |
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1953-01-06
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In
Köln wird im Oberbergischen Saal der Industrie-
und Handelskammer die „LUFTAG“ (Aktiengesellschaft für
Luftverkehrsbedarf), die Vorläufer-Gesellschaft der neuen Deutschen
Lufthansa (DLH) mit einem Startkapital von 6 Millionen DM gegründet.
Aktieneigner sind der Bund, die Deutsche Bundesbahn (DB) und das Land Nordrhein-Westfalen.
Die „LUFTAG“ nimmt auch ihren Sitz in Köln.
Die Gesellschaft ist Nachfolgerin des „Büro Bongers“ *)
1949-04-00 Ende.
*)
Bongers war früher Prokurist (Verkehrsleiter nach S.14) der
DLH. |
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1953-01-22
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Die
British European Airways (BEA) stellt mit ihrer Vickers VISCOUNT
V701, „DISCOVERY“ (Entdecker), Kz: G-ALWE, unter Flight-Capitain
A. S. Johnson, D.S.O., D.F.M- ( und Flight-Capitain S. E. Jones/S122) den
absoluten Geschwindig¬keitsrekord für Luftverkehrsflugzeuge zwischen
London und Köln auf.
Das
Flugzeug benötigt für die 534 km lange Strecke 70 Minuten
und 17 Sekunden.
Die reine Flugzeit (ohne Zeit für Start und Landung) beträgt
54 Minuten.
Die Geschwindigkeiten für den
Hinflug London-Köln: 1:10 =282,9
mph =455,19 km/h
Rückflug Köln-London: 1:15 =262,0 mph =419,20 km/h.
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1953-00-00
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Die
Belgische Luftwaffe -16.Air OP- (16.Staffel) - kommt auf den Flugplatz
Köln
Butzweilerhof.
Sie fliegt die Maschinen vom Typ: Auster Mk. 6 und später Piper
Super Cub L-18C. |
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1953-00-00
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Zu
den Royal Air Force (RAF)-Anlagen auf dem Flugplatz Köln
Butzweilerhof werden neue Baracken und Flugzeughangars sowie ein neuer
Tower mit Funkmast für die Belgischen Heeresflieger gebaut.
Bis zu deren Fertigstellung werden die Soldaten der Belgischen 16.Air
OP in ehemaligen Baracken der Deutschen Wehrmacht am Fühlinger See
untergebracht. |
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1953-00-00
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Die
Briten errichten auf dem Flugplatz Köln Butzweilerhof
zur Wärme- und Heißwasserversorgung des Stützpunktes
ein mit Koks betriebenes Heizkraftwerk. |
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1953-00-00
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Die
Freiballongruppe des Kölner Klubs für Luftsport
(KKfL) erhält von der Stadt Köln auf der Jahnwiese innerhalb
des Stadiongeländes in Köln-Müngersdorf eine zweite Gasfüllstation. |
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1953-07-01 |
Die
2. Staffel der Royal Air Force (RAF) wird mit ihren Aufklärern
Meteor FR 9, Kennzeichen: .B ? A, in Wahn stationiert.
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1953-07-00
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Die
sich seit 1950-12-00 auf Einladung des Indischen Aeroclubs in
Indien aufhaltende
deutsche und europäische Kunstflugmeisterin
Liesel Bach wird vom indischen Ministerpräsidenten Pandit Nehru
in New Dehli verabschiedet.
Nehru drückt ihr seine Verbundenheit mit Deutschland aus und wünscht
ihr für die Heimfahrt viel Glück und weitere Erfolge. |
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1953-07-27
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Während des sechstägigen britischen Luftmanövers „Coronet“ stürzt
gegen 18.30 Uhr ein englischer Düsenjäger vom Typ Vampire „FB
MK5“ (gebaut von English Electric) im Vorhof eines größeren
Wohnblocks in der Nagelschmiedgasse/Häuschenweg ab.
Der Pilot ist auf der Stelle tot.
Die Maschine befand sich in einer Staffel, die in Richtung Köln
Butzweilerhof flog, offensichtlich um zu landen.
An dieser Luftübung nimmt auch die in Fassberg stationierte 266.
R.A.F.-Staffel teil |
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1953-00-00
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Eine
Maschine der Royal Air Force (RAF) vom Typ Vampire
stürzt auf dem Flugplatz Köln
Butzweilerhof ab.
Das ausgeschlachtete Wrack liegt noch heute in einer Grube auf dem Butzweilerhof. |
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1953-00-00
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Der
im Vorjahr gegründete „Condor Club e.V.“ Köln
stellt bereits mit Ulli vom Scheidt einen Jugendmeister. |
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1953-08-08
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Mitglieder
der Motorflugabteilung des Kölner Klubs
für Luftsport e.V. (KKfL) über¬reichen anläßlich
seines Geburtstages dem Fluglehrer Jakob Möltgen eine Silberschale
mit der Widmung (Gravur):
„
Unserem Lehrer Jakob Möltgen zur Vollendung seines 65. Lebensjahres
in Dankbarkeit
-Deine Kameraden der Motorflugabteilung.“ |
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1953-09-00
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Die
belgischen Streitkräfte beziehen mit der 16. Air
Observation-Post den nordöstlichen Teil des Flugplatzes Köln
Butzweilerhof.
Unterkunftshäuser und Flugzeughangars sowie ein neuer Tower mit
Funkmast werden errichtet.
Ausgerüstet ist die Einheit mit Beobachtungsflugzeugen vom Typ Auster
Mk 6 und Piper L 18C. |
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1953-10-11
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Die
belgische Luftverkehrsgesellschaft SABENA richtet auf der Strecke
Brüssel-Lüttich-Maastricht-Köln-Bonn mit Hubschraubern
von Typ Sikorsky S 55 (7 Passagiere) und S 58 (12 Passagiere), später
mit Vertol Modell 44b, einen (dritten) Flugdienst ein.
Start und Landeplatz: „Heliport“ an der Venloer Straße/Innere
Kanalstraße.
Eine
Hin- und Rückflugkarte kostet 72 DM.
Die Einnahmen bei ausgebuchten Plätzen decken gerade die Hälfte
der Betriebskosten.
Der Flugdienst ist nur an Tagen mit gutem Wetter möglich, denn die
Maschine fliegt nach Sicht. Vereitelt schlechte Witterung den Flug, dann
befördert die SABENA ihre Fluggäste mit der Eisenbahn 1. Klasse
nach Brüssel.
Leiter des „Heliport“ ist Franz Knapp, Vorsitzender der „Notgemeinschaft
ehemaliger Lufthanseaten“.
Durch diesen Flugdienst wird das Passagieraufkommen in Wahn (Brüssel-Köln-München
(oder - Hamburg?) stark vermindert.
Die SABENA sieht sich bald gezwungen, den Flughafen Köln-Wahn ausschließlich
mit Frachtmaschinen anzufliegen. |
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1953-00-00
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Nach
Aufnahme des Hubschrauberdienstes zwischen Brüssel
und Köln am 1953-10-11, sieht sich die SABENA gezwungen, den Flughafen
Köln-Wahn nur noch mit Frachtmaschinen anzufliegen.
Tägliche Frachtmaschinen ab Köln mit günstigen Anschlüssen
in Brüssel sorgen dafür, daß die SABENA im Laufe der Jahre
zu einer der führenden Gesellschaften auf dem Gebiet des Luftfrachtverkehrs
im Kölner Raum wird. |
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1953-00-00
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Die
Gruppe Motorflug des Kölner Klubs für Luftsport
(KKfL) -Vorsitzender der bekannte Kölner Flieger und Fluglehrer Jakob
Möltgen- kauft, trotz noch bestehendem Flugverbots, in der Schweiz
ihr erstes Motorflugzeug nach dem Krieg für 4.000 DM.
Das Geld wurde in einer verdeckten Sammelaktion im KKfL zusammengebracht.
Teilbeträge wurden nach und nach in Schuhabsätzen und Pkw-Tanks
in die Schweiz transferiert, bis endlich eine ausreichende Summe zusammengekommen
war um das Flugzeug kaufen zu können.
Die Maschine trägt das Kennzeichen: HB-OSB).
Es handelt sich um eine gebrauchte amerikanische Piper L-4 (J 3?).
Anm.:
Mit Schweizer Hoheitszeichen versehen, wird das Flugzeug von dem
KKfL-Mitglied
Rolf Freiherr von Wassenberg, der als einer der ersten
alten Flieger bereits im Ausland (Schweiz) seine Fluglizenz neu erworben
hat, von Bern über Saarbrücken nach Wahn überführt
und dort in der „französischen“ Halle untergestellt.
Unterwegs in Saarbrücken wird Rolf v. Wassenberg prompt vom französischen
Flughafenkommandanten zurückgeschickt, da er für sein Ziel
Köln-Wahn keine Landeerlaubnis vorweisen kann. Eine Militärmaschine
soll die Piper bis zur schweizerischen Grenze begleiten.
Auf dem Weg nach Basel kommt dem Freiherr jedoch eine Gewitterfront zu
Hilfe, in der es ihm gelingt, seiner Eskorte zu entwischen und sich zum
Rhein durchzuschlagen.
Ohne Freigabe landet die Piper in Wahn, nachdem der Pilot, einen Motorschaden
vorschützend, mehrmals beim Anflug die Zündung ausschaltet.
Nach der Landung mußte v. Wassenberg den verdutzten R.A.F-Offizier
davon überzeugen, daß ein Flugzeug auf dem Weg von Saarbrücken
nach Basel in Köln notlanden mußte.
Die Maschine wird in aller Eile demontiert und in der „französischen“ Halle
gut versteckt, unter dem Vorwand, daß der Motor ausgewechselt werden
müsse.
Zwar gehörte Frankreich zu den „Behörden“, die
den Flugsport für Deutsche untersagten, aber mit Schweizer Hoheitszeichen
war die Maschine dort am sichersten. |
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1953-00-00
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Der
70jährige Kölner Gründer des ältesten
Flugmotorenwerkes in Deutschland, Arthur Delfosse, stiftet anläßlich
seines Geburtstages dem Kölner Klub für Luftsport (KKfL) den
Betrag für den Ankauf eines viersitzigen amerikanischen Sportflugzeuges
vom Typ Fairshild mit 165 PS-Motor.
Die Maschine steht bis zur Freigabe des Sportmotorflugs in der Schweiz
abrufbereit.
Der KKfL revanchiert sich und ernennt Arthur Delfosse, zum Ehrenmitglied.
Er erhält auch das Bundesverdienstkreuz. |
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1953-00-00
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In
Porz-Westhoven wird von Hanno Fischer (später: Rhein-Westflug
Fischer & Co, Sitz Porz-Westhoven, später Rhein-Flugzeugbau GmbH
-RFB- Mönchengladbach) das erste deutsche Nachkriegsflugzeug, die
FiBo 2a gebaut. (Vor Rückgabe der Lufthoheit an die Bundesrepublik
Deutschland).
Die FiBo 2a ist aus Metall, mit Stahlrohrrumpf und Metalltragwerk, und
ist mit einem
2-Zylinder-2-Takt DKW-Motor und einem Druckpropeller im Leitwerksträger
ausgerüstet.
Weil dem Erbauer keine Werkstatt zur Verfügung steht, wird die Maschine
auf der Straße gebaut. Abends kommt sie dann in die Garage ( 3
x 5 m).
Die Erprobung führt Fischer auf den Straßen um Westhoven durch.
So wird auch auf der Autobahn Richtung Siegburg gestartet. Dieses Stück
Autobahn ist noch unbefahrbar, da die Brücke noch zerstört
ist.
Weitere Starts erfolgen auf der alten Rollfeld-Ringstraße des Flughafens
Köln-Ostheim.
Nach der Freigabe des Segelflugs in der Bundesrepublik Deutschland werden
auch noch Flüge von Bonn-Hangelar durchgeführt. |
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1953-00-00
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Die
Segelflieger des Kölner Klubs für Luftsport
(KKfL) erhalten von der Stadt Köln einen Werkstattraum in einem Turm
der Hohenzollernbrücke.
Selbstbau des „Cumulus“ (dort ?) - Leiter F.Gödecke.
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1954-04-15
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Die
belgische Flugeinheit „16. Air. OP“ wird
umbenannt in „16. Esc. Lt. Avn.“ und untersteht nicht mehr
der Belgischen Luftwaffe.
Sie wird den Landstreitkräften zugeteilt und wirkt als Heeresflieger.
Geflogene Maschine: Piper Cub L-18C.
Die Instandsetzungs- und Versorgungsstaffel der belgischen Heeresflieger
kommt auf den Flugplatz Köln Butzweilerhof. |
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| 1954-00-00 |
Vaterstädtische Festspiele 1954 im Stadion Köln. |
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1954-00-00
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Die
englische Fluggesellschaft BEA setzt in ihrem Liniendienst London-Köln/Bonn-Berlin
Maschinen vom Typ De Havilland Elizabethans ein. |
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1954-00-00
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Zum
Dank für die Hilfe bei den Bemühungen die
Alliierten zu veranlassen, das Flugverbot für Segelflieger aufzuheben
1951-06-19, und als Ehrung für Prof. Carl Diem taufen die Segelflieger
des Kölner Klubs für Luftsport (KKfL) ihr Segelflugzeug vom
Typ Grunau Baby II b auf den Namen des Sportförderers „CARL
DIEM“.
Zwischen Studenten der Sporthochschule und den Segelfliegern des KKfL entsteht
eine enge Zusammenarbeit.
Ein- bis zweimal in der Woche geht es mit der Winde nach Bonn-Hangelar.
Hier und im Westerwald werden gemeinsame Ferienlager durchgeführt.
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1954-00-00
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Die
Kölner Segelflieger des Kölner Klubs für
Luftsport (KKfL) führen mit ihrer Mü 13E wieder den ersten Flugzeugschlepp
nach dem Krieg über Köln aus. |
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1954-07-00
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Mit
Genehmigung der englischen Behörden und Zusage
der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt kann der Kölner Hubert
Immendorf in Mülheim/Ruhr seinen ersten Prüfungssprung machen.
Er ist somit der erste Deutsche nach dem Krieg, der einen gültigen
Fallschirmspringer-Ausweis besitzt.
Immendorf legte im Jahre 1932 seine erste Fallschirmspringer-Prüfung
in Berlin ab und erhielt den Ausweis Nr.10.
Er wurde Berufsfallschirmspringer und trat auf vielen Luftsportveranstaltungen
auf. |
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| 1954-08-06 |
Die „LUFTAG“ in Köln übernimmt den
Namen „DEUTSCHE LUFTHANSA“. |
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1954-00-00
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Hanno
Fischer, der im Vorjahr in Porz-Westhoven das erste Nachkriegsflugzeug,
die FiBo
2a, baute, führt jetzt nach Freigabe
des Segelflugs auch Flüge von Bonn-Hangelar durch. Nach einiger Zeit wird er von den Engländern erwischt; der Motorflug
ist noch verboten.
Die Presse berichtet über diese unzulässigen Flüge ohne
Kennzeichen und Zulassung, was die Engländer zu noch weiteren Kontrollen
veranlaßt. |
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| 1954-00-00 |
Der
Flugplatz Köln Butzweilerhof wird nur von DLH-Sportclubs
angeflogen. |
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1954-09-04
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Deutscher
Freiballonfahrertag 1954 in Köln unter Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Ernst Schwering.
Erste Nationale Freiballonwettfahrt nach dem 2. Weltkrieg um den
Wanderpreis des Deutschen Freiballonsportverbandes, der vom Ballon „CLOUTH VIII
KÖLN“ gewonnen wird. Von neun deutschen Ballonen sind sechs am Start 1954-09-05 unten.
Startplatz am Verteilerkreis Bonner Straße. |
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1955-03-01
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Die
Deutsche Lufthansa AG (DLH) fliegt seit dem ersten Tag der Wiederaufnahme
ihres
Flugbetriebs
im Jahre 1955 den Flughafen Köln/Bonn
an. |
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| 1955-03-00 |
Lufthansa-Flugzeuge
berühren bei ihren ersten Streckenerprobungs-
und Vorführflügen auch Wahn. |
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1955-04-01
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Die
Deutsche Lufthansa AG (DLH) nimmt ihren Flugbetrieb mit der Eröffnung
eines provisorischen Deutschlandverkehrs auf.
Der Flug LH 100 von Hamburg nach München geht über Köln/Bonn
(Wahn),
Ankunft 19.00 Uhr, Abflug 19.20 Uhr;
Rückflug LH 101: Ankunft 10.05 Uhr, Abflug 10.25 Uhr.
Diese Flüge erfolgen nur dienstags und freitags.
Die erste Linienmaschine und ihre Besatzung werden mit Blasmusik und Blumen
empfangen. |
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1955-04-01 |
Deutsche Lufthansa: Hauptverwaltung:
Köln, Claudiusstraße 1 –Vorstand: Hans M. Bongers, Gerhard Höltje
Stadtbüro in Deutschland: …..,….., Köln: Deichmannshaus gegenüber dem
Hauptbahnhof, Tel. 216333 Leiter: Karl-Heinz Bohl |
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1955-04-25 |
Ab
diesem Tag fliegt die amerikanische Fluggesellschaft Pan American
ab Köln-Wahn 1 Mal, später 2 Mal täglich
von und nach Berlin. |
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1955-00-00
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Nach
Freigabe der deutschen Lufthoheit durch die Alliierten macht sich
der Kölner „fliegende MIVA-Pater“ Paul
Schulte erneut ans Werk.
In Bonn-Hangelar gründet er den „Europa-Horst“. Auf
den vom Pater organisierten Flugzeugen werden junge Piloten geschult.
Wieder zieht er - wie vor dem Krieg - erfolgreich als Bittsteller durch
die Lande und sammelt Spendengelder. Auf diesem Wege kommen zehn englische
Doppeldecker vom Typ „Tiger Moth“ als Schulungsmaschinen
nach Hangelar. |
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| 1955-05-00 |
Von
den Behörden
wird in der Bundesrepublik Deutschland der Motorflugsport wieder zugelassen. |
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1955-05-00
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Die
Kölner
Flieger suchen dringend nach einem Ausweichplatz, da es auf dem Flugplatz
Hangelar zu eng wird. Das einzige im Stadtgebiet gelegene geeignete Areal ist der Butzweilerhof,
der jedoch von den Alliierten besetzt ist. Die Kölner Vereine - neben dem Kölner Klub für Luftsport
(KKfL) sind in der Domstadt aktiv der Sportfliegerklub „Condor“,
eine Vereinigung von Lufthanseaten sowie der Nordrhein-Westfälische
Luftsportverband im Deutschen Aero Club - können bei den Verhandlungen
mit Briten und Belgiern auf Unterstützung durch die Kölner Stadtverwaltung
rechnen. Denn diese hält es für not-wendig, einen Platz für
kleinere Sportflugzeuge auf Kölner Stadtgebiet zu unterhalten, da
sie erwartet, daß sich das Flugzeug als Privatverkehrsmittel der
Zukunft bald u.a. auch in der Wirt-schaft durchsetzen wird.
Daher richten beide, Stadtverwaltung und die Gruppe der Vereine, ihre
Bitte um Mitbenutzung des Butzweilerhofs an die Alliierten. Die direkte
Anfrage
bei den jeweiligen Standortkommandanten ist möglich, weil der Butzweilerhof
nicht, wie Köln-Wahn, der Befehlsgewalt der NATO untersteht. |
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1955-05-16
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Der
Chiefkommandant des 1. belgischen Corps, Generalleutnant Gierst,
zeigt sich den vorgebrachten
Bitten der Kölner Stadtverwaltung
und der Gruppe der Luftsportvereine (1955-00-00) gegenüber aufgeschlossen.und
verspricht, die Angelegenheit wohlwollend zu prüfen.
Möglicherweise können die Segelflieger des Kölner Klubs
für Luftsport (KKfL) gemeinsam mit den Segelfliegern des belgischen
Aero Clubs in genauer zu bestimmenden Stunden ohne militärischen Flugbetrieb
das Gelände nutzen.
Wing Commander Oxley von den britischen Einheiten verhält sich zunächst
ablehnend auf die Anfrage, den Luftsportlern das am nordwestlichen Rand
des Butzweilerhofs gelegene Gelände an Samstagen und Sonntagen, an
denen kein Flugbetrieb durch R.A.F. stattfindet, zur Verfügung zu
stellen.
Er will unter allen Umständen den NATO-Auftrag durch die R.A.F.
gewahrt wissen. |
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1955-00-00
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Die
Sportflieger kommen (später) wieder zum Flugplatz
Köln Butzweilerhof. Es erfolgt jedoch noch kein Flugbetrieb; dieser wird in Hangelar durchgeführt.
Der
Butzweilerhof erhält das Kennzeichen EDKU. |
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1955-09-00
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Die
Kölner Stadtverwaltung mit den Luftsportvereinen
erhalten bei ihren Verhandlungen mit den Alliierten (1955-00-00) Schützenhilfe
von Seiten des interministeriellen Ausschusses der nordrhein-westfälischen
Landesregierung.
Durch die gemeinsamen Anstrengungen gelingt es schließlich doch noch,
den Alliierten ein nordöstlich des Mühlenwegs gelegenes Areal
zur Benutzung durch die Sportflieger abzuringen. |
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1955-00-00
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Anläßlich des Vaterstädtischen Festes 1955
(1954?) im Stadion werden die von den Kölner Segelfliegern des Kölner
Klubs für Luftsport (KKfL) hergerichteten Geräte (Winde und Seilrückholschlepper?
) auf die Namen „Tünnes“ und „Schäl“ und
das mit finanzieller Unterstützung durch Sporthochschule Köln
und Stadt Köln beschaffte „Grunau Baby II b“ auf den Namen „Carl-Diem“ getauft.
Das
Ereignis wird auch zum Anlaß genommen, durch einen Dauerschlepp
von Hangelar zum Stadion in Köln und zurück -durchgeführt
von Josef Merten- das Wiederaufleben des Segelflugs in Köln allen
sichtbar zu dokumentieren. |
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1955-11-07
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In
einem Schreiben vom 1955-11-04 an die Freiballon-Abteilung des
Kölner Klubs für Luftsport (KKfL) z. Hd. der Schriftführerin
Frl. Gisela Schmitz Köln, Albertusstraße 10 12, schreibt der
Vorsitzende des Deutschen Freiballonsportverbandes, Bernard Brickwedde
(Osnabrück), daß der Stratosphären- und Tiefseeforscher
Professor Piccard auf seiner Vortragsreise am 07. oder 08.11.1955 in Köln
seinen letzten Vortrag vor seiner Heimreise nach der Schweiz hält.
Brickwedde
trug dem Freiballonführer Piccard in Osnabrück
die Ehrenmitgliedschaft des Deutschen Freiballonsportverbandes an,
die erfreut angenommen wurde.
Brickwedde ist an beiden Tagen in Begleitung Piccards geblieben und hat
ihn zur Abreise an die Bahn gebracht.
Brickweddes schreibt, daß er es sehr begrüßen würde,
wenn Piccard in Köln ebenfalls von den Kölner Ballonführern
begrüßt und betreut würde. |
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1955-00-00
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Die
Flugeinsätze der Royal Air Force (RAF) auf dem
Flugplatz Köln Butzweilerhof kommen allmählich zum Erliegen.
Seit diesem Jahr findet auf dem Platz kein nennenswerter Flugbetrieb mehr
statt.
Anm.: Bis zum Abzug der Briten in den Jahren 1967 bis 1969 sind noch
verschiedene RAF-Einheiten auf dem Butzweilerhof stationiert, so Pionier-,
Fernmelde-, Instandsetzungs- und Nachschubtruppen.
Zuletzt belegen noch eine Kraftfahrzeug-Reparatureinheit und eine Feuerwache
den Platz. |
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1956-02-01
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Die
Belgischen Heeresflieger, die 16. Esc. Lt. Avn. auf dem Flugplatz
Köln Butzweilerhof, bekommen Hubschrauber vom Typ „Alouette
II“. Anm:
Die Belgischen Herresflieger stellen in Werl ihre 17. Staffel und
in Aachen-Merzbrück ihre 18. Staffel auf. |
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1956-00-00
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Das
UNDERBERG-Luftschiff (Blimp), Kz: D-LAVO **), kommt auf seinen
Werbefahrten (Stuttgart, Frankfurt/M,
München, Wien, Graz,
Linz, Hannover, Bremen, Bonn, Köln, Kassel, Düsseldorf, Braunschweig,
Aachen, Mönchengladbach und Hamburg) nach Köln und landet auf
der Rheinwiese oberhalb der Mülheimer Brücke (gegenüber
dem Mülheimer Industriegelände).
Das Luftschiff (Blimp), das die Städte und die jeweilige Umgebung
im Umkreis von ca. 100 km befährt, trägt die Aufschrift:
„
Täglich UNDERBERG und Du fühlst Dich gesund!“ |
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1956-00-00
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Das
Gerücht, der Butzweilerhof sei am 1957-04-14 wieder
für die Sportflieger frei, nutzen die Segelflieger des Kölner
Klubs für Luftsport (KKfL) zu einem Handstreich.
In einer nächtlichen Aktion werden die Winde und das Schleicher Ka
2-Segelflugzeug*) von Hangelar nach Köln gebracht.
Am folgenden Tag ziehen die Segelflieger in einem Konvoi zum Butzweilerhof.
Obwohl die englische Militärpolizei den ungebetenen Gästen mit
einer Räumung des Platzes drohen, was durch die Spitze der Stadtverwaltung
gerade noch abgewendet werden kann, startet das KKfL-Mitglied und Vorsitzender
des Sportausschusses Hans Grün mit dem Segelflugzeug Schleicher K
2, Kz: D-5078 „Nordstern“*) zu einer Runde über den
Platz.
Allerdings dauert es nach diesem Abenteuer noch ein Jahr bis am ?1957-05-14
zur offiziellen Freigabe eines Teils des Butzweilerhofs für die Sportflieger. |
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1956-05-00
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Hubschrauberlandeplatz „Heliport“ der
SABENA an der Venloer Strasse/Innere Kanalstrasse:
Hubschrauber Sikorsky S-55 |
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1956-05-31
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Auf
dem Flughafen Wahn findet eine Pressevorführung
statt, bei der Ausschnitte aus dem Programm des am 1956-06-03 stattfindenden
Flugtages auf dem Flugplatz Köln Butzweilerhof gezeigt werden. |
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1956-06-01
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Die
17. Staffel der Royal Air Force (RAF) wird mit ihren Canberra PR
7 (Aufklärer),
Kz: .. ? .X, in Wahn stationiert. |
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| 1956-00-00 |
Platzkommandant des Flughafens Wahn ist Group Captain Lapsley. |
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1956-06-03
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„Internationaler Flugtag der Nationen“ auf dem
Flugplatz Köln Butzweilerhof.
Schirmherr: Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer.
Gleichzeitig Deutscher Luftfahrertag, der im Gürzenich in Köln
stattfindet.
Der Kölner Klub für Luftsport (KKfL) feiert sein 50jähriges
Bestehen.
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1956-00-00
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Inzwischen
wurde der Segelflug in und um Köln weiter
populär und es haben sich Vereine dieser Sportart geöffnet, so
der Polizei-Sportverein Köln e.V. (PSK) und die Deutsche Jugendkraft
(DJK). *)
Die DJK wurde drei Jahre vom Kölner Klub für Luftsport (KKfL)
betreut, bis sie sich auf eigene Beine stellen konnte.
Die ersten Schulflüge werden auf einer Schleicher K II „Rhönlerche“ durchgeführt.
Die Ausbildung liegt bei den Fluglehrern des KKfL.
Die „Rhönlerche“ trägt an ihrer Rumpfseite Werbung
für die Kölnische Rundschau.
Auch
Firmen haben die Gründung eines Luftsportvereins unterstützt,
so die „Luftsportgruppe Köln-Niehl e.V.“ von Ford und
die „Fluggruppe Rheinbraun e.V.“ von den Braunkohlenwerken.
*)
Anm.: DJK Roland = Deutsche Jugendkraft Roland, Köln-West
1919/49.
Die Abteilung Flugsport-Segelflug wurde von dem früheren Kaplan
Hieronymi aus St.Rochus in Köln-Bickendorf (später: St.Bartholomäus,
Bickendorf) gegründet.
Sie bleibt die einzige Segelfluggruppe der Katholischen Jugend in der
Diözese Köln. |
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1956-06-13
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Vorführung des bereits zum Kölner „Flugtag
der Nationen“ am 1956-06-03 erwarteten Turbotrainer Me 200 auf
dem Flughafen Wahn.
Die Maschine wurde in den letzten Jahren von Prof.Willy Messerschmitt in
Spanien entwickelt.
Bei dieser ersten Vorführung in Westdeutschland wurde der Trainer
im Beisein von Messerschmitt, Oberstleutnant Horten vom BVM und 30 Offizieren
der neuen Deutschen Luftwaffe besichtigt.
Das leichte Turbo-Übungsflugzeug, das als Zwischenstufe vom Kolbentriebwerk
zum Kampfdüsenjäger bei der Umschulung eingesetzt werden soll,
erhielt von den Piloten das Prädikat „Gute Messerschmittarbeit“.
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1956-06-19
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Der
belgische Außenminister Paul Henri Spaak trifft
mit einem planmäßigen Hubschrauber der SABENA zu einem Blitzbesuch
in Bonn auf dem Hubschrauberlandeplatz an der Venloer Straße ein.
Der Rückflug des Außenministers nach Brüssel ist für
die SABENA zugleich ein besonderes Jubiläum:
zum 500. Male in diesem Jahr startet auf dem Kölner Landeplatz ein
Hubschrauber im planmäßigen Luftverkehr. |
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| 1956-00-00 |
Der
Kölner Flugpionier Jean Hugot ist, 74jährig,
verstorben. |
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1956-09-05
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Senator
Ing. Arthur Delfosse, der Kölner Pionier des
Flugzeug- und Flugmotorenbaus und Ehrenmitglied des Kölner Klubs für
Luftsport (KKfL) (1953-00-00) ist verstorben. Das anläßlich
seines 70. Geburtstages im Jahr 1953-00-00 dem KKfL finanzierte Motorflugzeug
sollte in Kürze auf seinen Namen getauft werden. |
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1956-10-08
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Die
niederländische Fluggesellschaft KLM beginnt nach
dem 2. Weltkrieg mit regelmäßigen Flugverbindungen von Amsterdam über
Köln nach Stuttgart. |
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| 1956-10-18 |
KLM
auf dem Köln-/
Bonner Flughafen. |
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1956-10-00
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In
Köln wird die „Interessengemeinschaft Flugplatz
Butzweilerhof e.V.“ gegründet.
Zweck
dieses Vereins ist, den in und um Köln ansässigen Luftsportvereinen
die Benutzung des Flugplatzes Köln Butzweilerhof zu ermöglichen.
Dem Verein treten bei der Kölner Klub für Luftsport (KKfL)
(46% Stimmenanteil) (S168), der Kölner Sportflieger-Club „Condor“,
der Luftsport-Club Köln-Niehl, der Jugend-Fliegerring, der Luftsportverein
Bayer, Leverkusen, einige Privatflieger sowie noch Bonner Luftsportler.
Damit haben sich alle Kölner Sport- und Segelflieger am „runden
Tisch“ zusammengefunden, und die IG Flugplatz Butzweilerhof ist
federführend für die Belange des Flugplatzes.
Später -ab 1957-04-14/-13 - ist sie als Platzhalter das Bindeglied
zwischen den Vereinen und der Stadt Köln. |
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1956-10-14
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Modellflugwettbewerb
auf dem Flugplatz Köln Butzweilerhof.
Zwei
Vereine aus Köln, je ein Verein aus Düsseldorf, Aachen,
Leverkusen, Maastricht und der Royal Air Force (RAF) aus Wahn haben
insgesamt 60 Teilnehmer zu diesem Wettbewerb entsandt.
Es geht um den Mannschafts-Wanderpreis, einen Bronzeadler, den
die Stadt Köln aus Anlaß des 50jährigen Bestehens des Kölner
Klubs für Luftsport (KKfL) (?1906-11-09) erstmals gestiftet hat,
und um verschiedene Einzelpreise, z.B. Gold-, Silber- und Bronzeplaketten
sowie eine Vielzahl von Firmengeschenken.
Als Jurymitglieder fungieren: Rechtsanwalt Dr. Günter Franke, Franz
Ringhoff und Jürgen Mayram.
Der Mannschaftspreis fällt an den Aero-Club Düsseldorf, auf
den zweiten Platz kommt der KKfL.
Sieger in der Segelflugmodell-Klasse A 2 sowie in der Klasse A 1 wird
Bernd Uhrmeister (Köln). In der Gummimotor-Klasse I kann sich Günter
Maibaum (Köln) als Bester plazieren.
Den ersten Preis in der Motorklasse 1 holt sich Werner Käseberg
(Troisdorf).
Im Wettbewerb der Nurflügel-Modelle N 1 sicherte sich Werner Vietze
(Köln) den ersten Preis. |
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1957-01-07
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Die
schweizerische Fluggesellschaft „SWISSAIR stellt
die erste Flugverbindung zwischen Köln und den USA her, als sie ihren
Lokalverkehr Köln-Schweiz zu der großen Brücke Köln-New
York erweitert. |
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1957-04-13
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Nach
langwierigen, harten Kämpfen und Verhandlungen
ist es jetzt endlich gelungen, den Flughafen Köln Butzweilerhof wieder
für die Sportfliegerei - wenigstens zum Teil- (offiziell) freizubekommen.
Dies ist hauptsächlich dem englischen Flugplatz-Kommandanten,
Wing Commander Mahaddie Hamish, zu verdanken, der selbst auch ein
alter Sportflieger
ist.
Deutsche Flugsportvereine dürfen zum ersten Mal nach dem 2. Weltkrieg
den Flugplatz Köln Butzweilerhof wieder benutzen.
Die
Motorfliegergruppe des Kölner Klubs für Luftsport
(KKfL) zieht von Hangelar zum Butzweilerhof um.
Jakob „Köbes“ Möltgen kann hier wieder als Fluglehrer
des KKfL tätig werden.
Zum ersten Mal nach dem Krieg umkreisen wieder deutsche Motor- und Segelflugzeuge
den Flugplatz.
Auf ihrem angestammten Flugplatz Köln Butzweilerhof erwartet die zurückgekehrten
Flieger auch wiederum die Armut.
Außer dem Flugzeug bringen sie nur zwei Stühle und eine Schreibmaschine mit (S166).
Nichts ist vorhanden, nur der eiserne Wille, die anfallenden Probleme zu lösen.
Es gibt keine Halle, keinen Aufenthaltsraum, kein Licht, kein Wasser; nur eine
Zeltplane, um die Piper L-4 abzudecken. Dank der Spendenfreundlichkeit des Klubfreundes
und Gönners Walter Franz und des Kameraden Arthur Delfosse*) werden die ersten
Schwierigkeiten überwunden. |
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1957-05-00
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Alle
Kölner Sportflieger drängen nun auf den Flugplatz
Köln Butzweilerhof.
Eine rege Bautätigkeit setzt auf dem Platz ein, denn jede Gruppe benötigt
mindestens eine eigene Flugzeughalle.
Ein geselliger Treffpunkt darf auch nicht fehlen. Als erster „Gastronom“ etabliert
sich Bert Link? mit seinem Verkaufswagen auf dem Platz, bis ein festes
Kantinengebäude fertiggestellt ist, das die Flieger dann scherzhaft „Zum
schmutzigen Löffel“ nennen |
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1957-05-00
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Der
Flugplatz Köln Butzweilerhof liegt als große,
freie Fläche in der Landschaft.
Darauf ein altes amerikanisches Armeezelt und eine Tiger-Moth, mit der
Bert Link - der erste Gastronom auf dem Butzweilerhof - Rundflüge über
Köln durchführt.
An den Wochenenden kommen die Mitglieder des Kölner Klubs für
Luftsport (KKfL) und des Luftsportvereins Bayer, Leverkusen mit ihren
Segelflugzeugen und -winden angefahren und veranstalten fernab von jeglicher
Bebauung - die Siedlung Köln-Bocklemünd-Mengenich entsteht
erst später - einen zünftigen Flugbetrieb. |
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1957-05-00
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Auf
dem Flugplatz Köln Butzweilerhof werden sich in
den nächsten Jahren etablieren:
der Kölner Klub für Luftsport (KKfL) mit der Segelflug- und
Motorflugsportabteilung,
die Rheinbraun-Motorfluggruppe,
die Luftsportgruppe Köln-Niehl (Ford),
die Luftsportgruppe der „Deutschen Jugendkraft“ (DJK),
die Pilotenvereinigung „Condor“
sowie eine private Haltergemeinschaft. |
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1957-07-18
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Der
Flughafen Wahn wird von der Royal Air Force (RAF) geräumt.
Die Übergabe erfolgt durch den britischen Vize-Luftmarschall H.
A. Hogen an Min. Direktor Dr.Schiller als Vertreter des Bundesministers
für Verkehr und an Generalmajor Plocher, den stellvertretenden Inspekteur
der Deutschen Luftwaffe./ den Chef des Führungsstabes (S82c /S.104,
Bild S.103).
In Anwesenheit je eines Ehrenzuges der britischen Streitkräfte
und der Deutschen Bundeswehr findet ein feierlicher Flaggenwechsel
statt.
Die Behörden der Bundesrepublik, insbesondere die Bundesanstalt
für Flugsicherung und der Deutsche Wetterdienst, übernehmen
nun die Verantwortung für den weiteren Flugbetrieb.
Die Flughafenanlagen werden der Köln-Bonner Flughafen Wahn GmbH
zur Verfügung gestellt.
Die militärischen Anlagen in der Wahner Heide wird die Bundeswehr
benutzen.
Der Flughafen wird von der NATO freigegeben. |
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1957-07-18
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Die
Deutsche Luftwaffe nimmt ihren Dienstbetrieb in Wahnheide mit der
Dienstelle
für zentrale
Luftwaffenaufgaben (DZL) und der Stammdienststelle der Luftwaffe (SDL)
*) auf.
Außer diesen beiden Dienststellen kommen bald auch die Verwaltung
und eine Kleiderkammer der Luftwaffe nach Wahn.
Leiter dieser ersten Dienststelle wird Oberst Schneider.
Schon
bald nach der Übernahme des NATO-Flughafens richtet die Deutsche
Luftwaffe eine Flugbereitschaft des Bundesministers für Verteidigung
ein.
Als Kurierflugzeuge bekommt das Kommando zunächst eine Douglas
C-47 und eine Heron.
Als Abstell- und Wartungshallen dienen ihr ein Teil der nach dem Kriege
von der Royal Air Force (RAF) erbauten Flugzeughallen. |
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1957-00-00
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Liesel
Bach, die Kölner Fliegerin und deutsche und
europäische Kunstflugmeisterin der 30er Jahre, erhält vom Kölner
Klub für Luftsport (KKfL) die Ehrennadel verliehen.
Die Ehrung erfolgt auf dem Flugplatz Köln Butzweilerhof durch den
Präsidenten des Klubs, Dr. Ing. Heinrich Steinmann. |
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1957-00-00
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Die
vor kurzem auf der Wahnheide eingerichtete Dienststelle für
zentrale Luftwaffenaufgaben wird umgewandelt in das Allgemeine Luftwaffenamt. |
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1957-00-00 |
Das Materialkommando der Luftwaffe in Erding wird nach Wahn
verlegt und wird dort in das Materialamt der Luftwaffe umgegliedert. |
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1957-00-00
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Auf
der Wahnheide nimmt ein Wetterberatungsdienst, der Geophysikalische
Beratungsdienst
der Bundeswehr, seine Tätigkeit auf.
Er ist für alle Teilstreitkräfte der Bundeswehr zuständig. |
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1957-00-00
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Die
belgische Luftfahrtgesellschaft SABENA, die kurz nach Einführung ihres Hubschrauberdienstes Brüssel-Köln am 1953-10-11,
Köln-Wahn nur noch mit Frachtmaschinen anfliegt, setzt jetzt wieder
Passagiermaschinen dort ein.
Es handelt sich hierbei um die Verbindungen Brüssel-Köln-Budapest-Bukarest
und zurück. |
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1957-10-02
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Der
Minister für Wirtschaft- und Verkehr des Landes
Nordrhein-Westfalen übernimmt feierlich den Flughafen Köln-Bonn
als zweiten Landesflughafen. |
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1957-10-05
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Seit
diesem Tag fliegt die finnische Gesellschaft FINNAIR als erste
Flugverkehrsgesellschaft den für den zivilen Luftverkehr
freigegebenen Flughafen Köln-Bonn an. |
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1958-02-26
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Gründung einer Abteilung Luftsport als 13. Abteilung
im Polizei-Sportverein Köln e.V. (1922) (PSV) - einmalig in der
Bundesrepublik.
In der Kantine des Polizeipräsidiums versammeln sich 13 Kölner
Polizeibeamte.
Zu den ersten Kölner Polizeifliegern gehören: Karl Leineweber,
Erich Hanswillemenke, Karl Biemann, Bert Köppel, Jupp Vollmari, Ludolf
Rübesamen, K. H. Reiser, Gisela Gath, Helmut Heine und Dr. Wolfgang
Groß.
Der Luftsportclub (LSC) Bayer-Leverkusen der bisher bei Außenlandungen
die Kölner Polizei in Anspruch nahm, revanchiert sich und stellt in
uneigennütziger Weise den Mitgliedern des PSK seine Ausbilder und
sein Fluggerät zur Verfügung.
Der Schirmherr des PSK, Polizeipräsident Theodor Hochstein sowie Karl
Leineweber sind maßgeblich daran beteiligt, daß die Luftsportabteilung
bereits in diesem Jahr ihr erstes Schulflugzeug, eine doppelsitzige Schleicher
Ka 7, erhält.
Abteilungsleiter wird Karl Biemann.
Die Luftsportgruppe beginnt zunächst mit dem Segelflug. |
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1958-05-15
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Offizielle
Gründung der Abteilung Flugsport des Deutsche
Jugendkraft-(DJK)-Roland, Köln-West 1919/49, auf Initiative des
geistlichen Beirats, Kaplan Hermann-Joseph Hieronymi.
Gründungsversammlung im Ludwig Wolker-Haus in Köln.
Die erste und einzige DJK Fluggemeinschaft in der Erzdiözese Köln
ist gegründet. |
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1958-00-00 |
Der
Kölner Pilot Andreas Hasselt überfliegt
mit seinem Segelflugzeug versehentlich die Zonengrenze und landet bei
Halle/Saale. |
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1958-00-00
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Das
langjährige Mitglied des Kölner Klubs für
Luftsport (KKfL) (seit 1929), der Fluglehrer Paul Billstein, erhält
für seine Verdienste das Diplom „Otto Lilienthal“. |
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1958-08-01
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Die
englische Fluggesellschaft BEA setzt ab heute täglich
die Turbo-Prop-Viscount nach Köln-Wahn ein, die auch heute noch zu
den modernsten Entwicklungen zählt. |
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1958-08-08
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Jakob
Möltgen -geboren am 08.08.1878, -der bekannte
langjährige Fluglehrer, Vorsitzende der Motorsportabteilung des Kölner
Klubs für Luftsport (KKfL), Flugleiter des Flugplatzes Köln Butzweilerhof
und Chef der Fliegerschule Köln - erhält für seine besonderen
Verdienste an seinem 70. Geburtstag vom Regierungspräsidenten Dr.
Rieger das Bundesverdienstkreuz I. Klasse verliehen.
Als weitere Ehrung wird ihm die goldene Dädalus-Medaille überreicht.
Nach
den Gefahren des Motorflugsports gefragt, antwortet Möltgen:
„
Das Gefährlichste an unserem Sport ist die Anfahrt mit dem Auto
zum Flughafen.“ |
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| 1958-08-20 |
Im
Kölner Polizei-Sportverein wird die Luftsportabteilung
als 13. Abteilung im PSV gegründet. |
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1958-09-13
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Anläßlich des 70. Geburtstages (?am -08-08) von
Jakob Möltgen, dem Kölner Flugpionier, wird heute auf dem Flugplatz
Köln Butzweilerhof die neue Klemm 107 B, Kz:
D-ENOF des Klubmitglieds Alexander Court, durch dessen Frau Edith, auf
den Namen „Köbes Möltgen“ getauft.
Alexander Court lernte im Jahr 1931-00-00 bei Jakob Möltgen auf
dem Butzweilerhof das Fliegen auf einer Klemm.
Bei dieser Klemm 107 B handelt es sich um die erste Maschine der Nachkriegsserie.
Anwesend sind: Prof. Dr. Ing. H. Steinmann, Präsident des KKfL,
Direktor Dr. D. Peitmann,
Regierungspräsident Dr. Rieger,
OB Theo Burauen,
Stadtverordneter Heinz Schmitz, Vorsitzender des Sportausschusses,
Pater Schulte (Der „Fliegende Pater“),
Kunstflugmeisterin Liesel Bach,
General Breunig von der Bundeswehr,
Hans Jürgen Klemm, Geschäftsführer der Klemm-Flugzeuge GmbH.
Der „Fliegende Pater“ Paul
Schulte weihte die Maschine im kirchlichen Sinne.
Der Präsident des Kölner Klubs für Luftsport (KKfL), Prof.
Dr. Steinmann, zeichnet die Klubmitglieder Alexander Court und Paul Billstein
mit
der goldenen und Dr. Erich Noack und Arthur Kraus mit der silbernen Ehrennadel
des Klubs aus.
Jakob Möltgen und Alexander Court bekommen von Herrn Klemm je ein Holzmodell
der Klemm 107B, Kz: D-ENOF überreicht. |
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1958-00-00
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Der
Regierungspräsident in Köln
erteilt der Interessengemeinschaft (IG) Butzweilerhof - als Flugplatzunternehmeri
- die formelle Genehmigung
zum Betrieb eines Verkehrslandeplatzes.
Somit können sich nun auch die Motorflieger wieder auf dem Flugplatz
Köln Butzweilerhof niederlassen.
Der Neubeginn verdankt der Kölner Klub für Luftsport (KKfL) hauptsächlich
Herrn Prof. Dr. Heinrich Steinmann, der selbst begeisterter Sportflieger
ist. |
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1958-00-00
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Am
Deutschlandflug nimmt die neue Klemm 107B, Kz: D-ENOF, des Kölner Klubs für Luftsport (KKfL) mit dem zusätzlichen
Kennzeichen „C 2“ teil.
Anwesend auf dem Flugplatz Köln Butzweilerhof ist u. a. General
a. D. Adolf Galland (General der Jagdflieger aus dem 2. Weltkrieg). |
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1958-11-29
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Nach
der Übergabe des britischen NATO-Flughafens Wahn
an die deutschen Behörden am 1957-07-18 zog sich die Abwicklung
durch die Royal Air Force (RAF) noch bis heute hin. |
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1958-11-30
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Köln-Wahn:
Übergabe des gesamten Militärlagers an die Bundeswehr durch die Royal
Air Force |
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1958-12-12
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Das
Land Nordrhein-Westfalen genehmigt im Einvernehmen mit dem Bundesminister
für Verkehr den Ausbau Wahns zu einem Flughafen
für den interkontinentalen Direktverkehr mit Düsenflugzeugen
entsprechend den vorgelegten Plänen. |
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1959-00-00
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Die
Belgischen Heeresflieger, -16.Esc.Lt.Avn.- auf dem Flugplatz Köln
Butzweilerhof setzen neben der Piper L-18C Cub auch die deutsche
Dornier Do 27 ein. |
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1959-00-00
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Für die deutschen Sportflieger werden auf dem Flugplatz
Köln Butzweilerhof weitere Hangars errichtet.
Die „IG-Halle“ reicht für die wachsende Zahl der Motor-
und Segelflugzeuge nicht mehr aus.
Der Kölner Klub für Luftsport (KKfL) stellt eine eigene, freitragende
Stahlbauhalle nebst Büro- und Aufenthaltsraum auf. |
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1959-06-00
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Flugplatz
Nörvenich: Flugtag und „Tag der offenen
Tür“.
Anwesend ist die Kölner Kunstfliegerin Liesel Bach mit ihrer Klemm
Kl 35,
Kz: D-EDOD „Liesel Bach“. |
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1959-00-00
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Der
Luftsportclub Bayer-Leverkusen verläßt den
Flugplatz Köln Butzweilerhof und zieht nach Leverkusen-Kurtekotten
auf einen eigenen Flugplatz um. Die im Vorjahr von seinen Mitgliedern errichtete alte Feldscheune wird
vom Polizei-Sportverein (PSV) erworben und zu einer schmucken Flugzeughalle
mit anschließendem Clubraum umgebaut. Wenn das Wetter keinen Flugbetrieb
zuläßt, dann wird gemauert, gezimmert, gestrichen, betoniert
und planiert.
Alle diese Bauten wie Hallen und Clubheim sind und bleiben Provisorien,
weil sie ohne Baugenehmigungen oder mit einer ad hoc-Baugenehmigung,
bei der die eine städtische Dienststelle nicht wußte, was
die andere wollte, gebaut werden.
Zu dieser Zeit hat man nämlich schon Pläne in der Schublade,
das Gelände des Flugplatzes Köln Butzweilerhof -das ehemalige
Luftkreuz des Westens- einer anderen Zweckbestimmung zuzuführen.
Alle Bemühungen von OB Theodor Burauen, dem Kölner Polizeipräsidenten
Theodor Hochstein und dem 1. Vorsitzenden des Post-Sportvereins (PSV),
Karl Leineweber, sich gemeinsam mit den Luftsportlern energisch für
die Belange der Kölner Flieger bei der Stadtverwaltung einzusetzen,
führen letztendlich zu keinem Erfolg.
Die alte Feldscheune, die vom PSV umgebaut wurde, wird 16 Jahre Unterkunft
für die PSV-Flugzeuge bleiben, bis sie dem Straßenbau (Hugo-Eckener-Str.)
weichen muß. |
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| 1959-00-00 |
Die
Leitstelle „Land“ des
Such- und Rettungsdienstes der Luftwaffe (SAR) wird in Porz-Wahn stationiert. |
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| 1959-00-00 |
Es
erfolgen Vorbereitungsarbeiten zum Ausbau der Startbahnanlage des
Flughafen
Köln / Bonn. |
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Keine
Haftung für unvollständige oder fehlerhafte Informationen.
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Quellenangaben
können gerne bei mir erfragt werden.
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Diese
Chronik ist Eigentum von Heribert Suntrop.
Eine Kopie, auch auszugsweise, ist ausdrücklich nur mit schriftlicher
Genehmigung erlaubt.
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