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| 1960 - 1970 - 1980 - 1990 - 2000 - UPDATES | |||||
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| Der Hubschrauberflughafen Köln | |||||||||||||||||||||
Die
belgische Luftverkehrsgesellschaft SABENA richtete am Mittwoch
den 11. Oktober 1950 auf der Strecke Brüssel-Lüttich-Maastricht-Köln
einen Flugdienst ein. Diese Strecke diente als Zubringerstrecke
der Luftlinie Brüssel-New York.
Start und Landeplatz: „Heliport“ an der Venloer Straße/Innere Kanalstraße.
Eine
Hin- und Rückflugkarte kostete 72 DM. Die Flugdauer betrug
1 ½ Stunden. |
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Blick
vom Kölner Funkturm auf den Hubschrauberlandeplatz |
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Die
Flugzeit von Brüssel nach Köln betrug damals ohne Zwischenlandung
50 Minuten. Der Hubschrauber benötigte für diese Strecke
im Durchschnitt ca. 240 Liter. Leiter des „Heliport“ war Franz Knapp der auch Vorsitzender der „Notgemeinschaft ehemaliger Lufthanseaten“ war. Nach einer anderen Quelle war der Leiter des Hubschrauberplatzes Venloer Straße der Belgier Armand Arend, der 1956, nach einer sechswöchigen kaufmännischen Ausbildung, als Bezirksleiter Köln/Bonn der SABENA nach Köln zurückkamm. Durch diesen Flugdienst wurde das Passagieraufkommen in Wahn (Brüssel-Köln-München (oder - Hamburg?) stark vermindert. Die SABENA sah sich bald gezwungen, den Flughafen Köln-Wahn ausschließlich mit Frachtmaschinen anzufliegen. |
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Der
Eingang des Hubschrauber-Flughafen Köln |
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Wie
in den Wachbüchern der Kölner Feuerwehr zu lesen ist, kam
es am Samstag den 19. Dezember 1959 in der Nähe des Flughafengebäudes
zu einem Brand. |
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Über
den Erstflug gibt es unterschiedliche Angaben, da vorher eine größere
Anzahl von Testflügen durchgeführt wurde. Als möglichen Termin kommen folgende Daten in Frage: |
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Das
Gebäude von der Flugfeldseite gesehen. |
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| Montag | 24. August 1953 | ||||||||||||||||||||
| Dienstag | 15. September 1953 | ![]() |
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| Montag | 5. Oktober 1953 | ||||||||||||||||||||
| Montag | 2. November 1953 | ||||||||||||||||||||
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Sikorsky
S-55 |
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Am
Anfang wurde diese Strecke mit den Hubschraubern von Typ Sikorsky S 55 (7 Passagiere) und S 58 (12 Passagiere), später mit Vertol Modell 44b, beflogen. |
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Sikorsky
S-55 im Anflug auf den Hubschrauberflughafen Köln |
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Die
Flugstrecke führte über Allee Verte nach Brüssel. Je
nach Bedarf wurde diese Strecke auch nach Lüttich oder Maastrich
ausgedehnt. Innerhalb Deutschlands wurde zwischenzeitlich auch Duisburg und Bonn angeflogen. |
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Das
Nachfolgemuster der Vertol Modell 44b |
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Nach dem Ausfall des Hochleistungsseglers Mü 13E stand die Kölner Segelfluggruppe im Kölner Klub für Luftsport (KKfL) ohne eine Schulmaschine vor einer schweren Krise. |
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Dank
einer großzügigen Unterstützung durch
Generaldirektor Edgar Schnell von der Nordstern-Versicherung konnte eine
Schleicher Ka 2, Kz: D-5078, - auch als Rhönlerche bekannt – für
die Kölner Segelfluggruppe im Kölner Klub für Luftsport
(KKfL) gekauft werden und im März 1966 auf den Namen „NORDSTERN
KÖLN II“ getauft werden. Die Taufe dieses vierten Seglers fand im Beisein von Prof. Dr. Ing. Heinrich Steinmann, Präsident des KKfL, OB Dr. Ernst Schwering, BM Theo Burauen und stellv. BM Edgar Schnell (Generaldirektor der Nordstern), Prälat Dr. Meinertz, Direktor Sampels (Sportamt), Liesel Bach, Arthur Delfosse und Jakob Möltgen auf dem Hubschrauberlandeplatz an der Venloer Straße durch Frau Thea Schnell statt. Geweiht wurde die Maschine durch den Dozenten am Berufspädagogischen Institut, Rektor Jansen. |
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Am
19. Juni 1956 traf der belgische Außenminister
Paul Henri Spaak mit einem planmäßigen Hubschrauber der SABENA
zu einem Blitzbesuch in Bonn auf dem Hubschrauberlandeplatz an der Venloer
Straße ein. Der Rückflug des Außenministers nach Brüssel war für die SABENA zugleich ein besonderes Jubiläum: zum 500. Male in diesem Jahr startete auf dem Kölner Landeplatz ein Hubschrauber im planmäßigen Luftverkehr. Der kaufmännische Leiter des Bezirks Köln/Bonn der SABENA war zu dieser Zeit Armand Arend. Der Deutschland-Direktor der SABENA war ein Herr Beauvois. |
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Der
Außenminister von Belgien Paul Henri Spaak wartet in Köln
auf den Rückflug nach Brüssel.
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Am
26. Juni 1960 hatte die belgische Luftverkehrsgesellschaft die „Alten
Adler“ der
DLH eingeladen. |
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Nachdem
die Lufthansa eine eigene Strecke Köln-New York eingerichtet
hatte, nahmen die Passagiertzahlen immer mehr ab. Der Flugbetrieb
lohnte nicht mehr. Aus diesem Grund wurde der Hubschrauber-Flughafen
Köln mit dem Abflug um 13:30 Uhr am 1. April 1966 geschlossen.
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Aber
auch der Nikolaus landete hier an der Venloerstrasse. Mehr dazu im Kapitel "Die Nikolausfeiern auf dem Butzweilerhof" |
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Franz
Knapp der Leiter des Flughafens ging einen Monat später in
den Ruhestand. Sein oft genannter Ausspruch war: "Ich bin der einzige alte Lufthanseat, der einen eigenen Hubschrauberlandeplatz im Garten hat." |
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von links: |
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Rechts: Hosteß Anni Winkler und ihre dreijährige Freundin Tatjana, die jeden Tag mit der Oma aus der nahen Ehrenstraße als Zaungast zu Besuch kam. |
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| Der Flugplatz heute | |||||||||||||||||||||
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Am
eigentlichen Landeplatz befindet sich heute ein Basketballfeld mit
vier Körben. Der Platz, auf dem sich das Flughafengebäude
befand, wurde zu einem Tennisplatz mit Asphaltbelag umfunktioniert. Die
gesamte Flugplatzanlage fällt nur noch durch die beiden Flächen
und den diagonalen Weg auf, der die beiden Asphaltflächen miteinander
verbindet. |
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Der
Blick auf den Platz, an dem früher das Flughafengebäude
stand. Im Hintergrund der ehemalige Landeplatz. |
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Der
Verbindungsweg zur Landeplattform. Im Hintergrund der Landeplatz
auf dem heute Basketballkörbe stehen. |
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Der Weg zur ehemaligen Landestelle. |
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Die
Hubschrauberlandeplattform. Heute befinden sich dort Basketballkörbe. |
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Der
Blick von der Landeplattform in Richtung des ehemaligen Flughafengebäudes. |
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Der
alte Weg zum Flughafengebäude. |
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