WALLPAPER
 
KONTAKT
 UPDATES
1900 > 1910 > 1920 > 1930 > 1940 > 1950 > 1960 >
1970 > 1980 > 1990 > 2000 > 2010 > 2020 > 2030 >
 
LINKS
 
     
 
          
Ausstellung "Einhundert Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
          Samstag 11. Juli bis Sonntag 26. Juli 2026
          letzte Ausstellung zur Geschichte der Kölner Luftfahrt
 
 
Zitat Adenauer zum Flughafen KölnAm Mittwoch den 16. Mai 1926 wurde der Flughafen Köln Butzweilerhof in Dienst gestellt. Der damalige Oberbürgermeister Dr. Konrad Adenauer erkannte das Potential eines Flughafens für Köln und setze die Gründung gegen die Stimmen von SPD und den Kommunisten durch.
Dazu erklärte Oberbürgermeister Adenauer damals: "Auch in Zeiten wirtschaftlichen Niederganges ist die Förderung der Luftfahrt und mit ihr des Luftverkehrs ein dringendes Gebot. Die für den Luftverkehr gebrachten Opfer werden später, wenn technische und organisatorische Fortschritte zur Wirtschaftlichkeit geführt haben, ihren Lohn finden. "
Der Erfolg des Butzweilerhof sollte ihm Recht geben. Der Butzweilerhof entwickelte sich - nach Berlin Tempelhof - zum zweitgrößten Flughafen Deutschlands und zum deutschen Flughafen mit der reichsten Luftfahrtgeschichte. Aber die Kölner Luftfahrtgeschichte besteht nicht nur aus der Geschichte des Butzweilerhofs sondern auch aus vielen weiteren Kapiteln. Köln hat weltweit die reichste Luftfahrtgeschichte. Somit musste eine Ausstellung zur Kölner Luftfahrtgeschichte auch die anderen Kapitel beachten. Leider gibt es, außer im Historischen Luftfahrtarchiv Köln, keine weitere umfangreiche Sammlung zur Kölner Luftfahrtgeschichte. Nach Aussage der ehemaligen Leiterin des Historischen Archiv Köln Bettina Schmidt-Czaia besitzt die Stadt Köln außer den Ratsprotokollen und Vorlagen keine nennenswerte Sammlungen zur Kölner Luftfahrtgeschichte. Ich konnte mich selber über den Fotobestand informieren, den man als "eine handvoll Fotos" bezeichnen kann.
Auf Grund der umfangreichen ehrenamtlichen Arbeit für diese Ausstellung, die ich in Zukunft nicht mehr leisten werde, wird es sich nach über einhundert Jahren um die letzte Ausstellung zur Geschichte der Kölner Luftfahrt handeln.

Die Suche nach einem entsprechenden Ausstellungssaal gestaltet sich schwierig. Um eine adäquate Ausstellung präsentieren zu können, wurde eine Ausstellungsfläche/Saal von ca. 250 - 300 m² benötigt. Insgesamt gabe es vier Absagen. Leider konnte ich nur 170 m² bekommen. Gerne hätten wir auch mehr Exponate und Dokumente gezeigt, aber auf Grund des begrenzten Platzangebots, der Ausstellungszeit von nur zwei Wochen und der immensen Vorbereitungsarbeit war dies leider nicht möglich. Die Ausstellung wurde dann im Kulturbunker Mülheim aufgebaut und erstreckte sich über drei Räume. Dabei möchte ich ausdrücklich feststellen, dass das Personal des Kulturbunkers jederzeit hilfsbereit war.
 
Finanziell unterstützt wurde diese Ausstellung vom Land NRW mit der Aktion Heimat-Scheck. Da in der Kölner Politik und Verwaltung kein Interesse an unserer reichen Stadtgeschichte besteht und es somit auch keine städtische Unterstützung für die Freie Szene der Stadthistoriker gibt, ist diese Unterstützung des Landes besonders wichtig und hilfreich. Neben der Übernahme der Miete für den Saal konnte ich so auch zusätzliche Ausstellungsstücke besorgen. Davon abgesehen ist die Beantragung wohltuend unkompliziert.

Um die Ausstellung zu bewerben, wurden, neben Veranstaltungsseiten im Internet sowie den Sozialen Medien, die Lokalredaktion Köln des Kölner Stadtanzeigers (3 mal) und die WDR-Lokalzeit Köln gebeten über die Ausstellung zu berichten. Der Stadtanzeiger hat nicht reagiert. Für die Lokalzeit Köln hat der WDR-Journalist Daniel Gowitzke eine sehr schönen Beitrag erstellt, der am Freitag Abend vor der Ausstellung gesendet werden sollte. Leider wurde der Beitrag von der Programmplanung der WDR-Lokalzeit Köln auf die kommende Woche verschoben. Aber auch in folgenden Woche wurde der Beitrag nicht gesendet, weshalb auch das zweite Ausstellungswochenende nicht beworben wurde. Entsprechend schlecht fielen dann auch die Besucherzahlen aus. Erst am Mittwoch vor dem letzten Wochenende - also vier Tage vor Ausstellungsende - wurde der Beitrag gesendet. Danach haben sich die Besucherzahlen fast verdoppelt. Eine Beschwerde an den Leiter des Studios Köln ging am 6. August an den WDR.
Insgesamt konnten so nur 275 Besucher die Ausstellung sehen. Viele Besucher beschwerten sich über diese verspäteten Information, wozu auch die Gemeinschaft ehemaliger Lufthanseaten e.V.  gehörte.

Zusätzlich zum hundertjährigen Jubiläum des Flughafens Köln konnten wir am Samstag den 24. Juli auch das neunzigjährige Jubiläum des heutige Flughafenensembles feiern.
 
Die Ausstellung bestand aus großen bedruckten Planen, Exponaten, und Dokumenten sowie Dioramen wie z. B. internationaler Wasserflugzeughafen an St Kunibert, transkontinentaler Wasserflugzeughafen im Niehler Hafen, Heliport der Sabena, Flug von Otto Könnecke, Landung der Do X auf dem Rhein, Halle 1 und Turm der Luftaufsicht von 1936 und mehr.

Die ausgestellten Flugzeugmodelle deckten die gesamte Kölner Luftfahrtgeschichte ab. Alle Flugzeuge waren im Kölner Luftraum präsent. Die dazu passenden Infotafeln waren alle mit Fotos bestückt, die die Anwesenheit der Maschinen in Köln bewiesen.
 
Im Rahmen der Ausstellung sollte aber auf jeden Fall an Kölner Bürger erinnert werden, die sich besonders um die Dokumentation der Kölner Luftfahrtgeschichte verdient gemacht haben. Bitte klicken Sie dazu auf die einzelnen Fotos.
Bernhard Faßbender
Schon in früher Jugend interessierte sich Bernhard Faßbender für die Kölner Luftfahrt und stellte in 60 Jahren im Luftfahrtarchiv Aerocroneine großen Bildsammlung das  zur Geschichte der Kölner Luftfahrt zusammen. Auch enga-gierte er sich sehr im damaligen Luftfahrtmuseum Butzweilerhof und wurde deshalb zum Ehrenpräsidenten ernannt.
 
Heribert Suntrop 
In ca. 26 Jahren sammelte Heribert Suntrop akribisch alle Daten zur Geschichte der Kölner Luftfahrt, um sie in seiner Suntrop-Chronik tabellarisch aufzulisten. Somit schuf er die weltweit größte Chronik zur Luftfahrtgeschichte einer Stadt.
Im damaligen Luftfahrtmuseum Butzweilerhof war er sehr aktiv.
Hermann-Josef Falkenstein 
Herman-Josef Falkenstein wollte den Butzweilerhof kaufen, um der Stadt ein Luftfahrt- und Technikmuseum zu schenken. Auf sein Konzept, das an OB Schrammer und verschieden Entscheidungsträger der Stadt ging, bekam er nie eine Antwort. Auch spendete er eines der großen Seitenfenster der Empfangshalle.
 
Nach Ende der Ausstellung falle mir noch jede Menge Dinge ein, die wir hätten zeigen können. Dazu gehören diverse Infotafeln über die Fliegerstation Butzweilerhof oder Dokumente für den Bereich 2. Weltkrieg und Nachkriegsluftfahrt. Schade - aber ich war eigentlich überlastet.

Zum Schluss möchte ich mich noch bei den Helfern bedanken, ohne die die Ausstellung wesentlich arbeitsintensiver geworden wäre: Martha Bellinghausen, Prof. Dr. Heinz-Dieter Schneider, Franz-Josef Knöchel für die "Stallwache", Christian Klein für das anstrengende Tischeschleppen und Daniel Rechziger für den Bau der 1:72-Modelle.
Als Aussteller mit wichtigen Beiträgen halfen natürlich Wolfgang Beier mit dem Thema Clouth und Manni Weichert mit seinem Luftkriegsarchiv Köln.


           
RAUM 1 "Butzweilerhof"
Der Hauptraum zeigte die Geschichte des Flughafen Butzweilerhof sowie zwei der vier Wasserflugzeughäfen. Bei den Wasserflugzeughäfen handelte es sich um den internationalen Wasserflugzeughafen an St. Kunibert (1927) und den transkontinentalen Wasserflugzeughafen (1929) im Niehler Hafen.
Die Ausstellung zum Butzweilerhof zeigte ein Architekturmodell des heute noch vorhandenen Turm der Luftaufsicht mit der Halle 1 von 1936, des Luftsport auf dem Butz und diversen Flugzeugmodellen der 1920er und 1930er Jahren. Ein besonderes Modell war die Dornier Komet D-711 "Löwe" in der sich Oberbürgermeister Adenauer am 26. Mai 1926 auf dem Butzweilerhof als "Pilot" fotografieren ließ. Aber auch ein Diorama der DoX mit der Landung auf dem Rhein wurde gezeigt. Es wurde aber auch das z. Zt. größte Modell der Bayer-Ju D-AOHU  - erstes Industrieflugzeug Deutschlands, stationiert auf dem Butzweilerhof - gezeigt.
In den Ausstellungsvitrinen gab es zwei besondere Exponate: ein kleines Originalteil der DoX, die am 21. September 1932 in Köln landete, sowie die allererste Anstecknadel der 2. Lufthansa - gründet in Köln am Kaiser-Wilhelm-Ring 20 - mit der Prägenummer 0001. Aber auch ein Brief von Alt-Bundespräsident Walter Scheel mit dem Hinweis, dass er im 2. Weltkrieg auf dem Butzweilerhof stationiert war, die Weinkarte des Flughafenrestaurants, eine historische Karte der Imperial Airways von Köln nach London sowie wertvolle Fotoalben des Flughafenpolizisten Albert Grünberg wurden gezeigt.
 
Ein zentrales Ausstellungsstück war die Suntrop-Chronik, die weltweit größte Chronik zur Luftfahrtgeschichte einer Stadt. Die Besucher konnten in der Chronik blättern um sich bestimmte Tage anzugucken. Die gesamte Chronik wurde, in die einzelnen Jahrzehnte aufgeteilt, auf der Webseite des Historischen Luftfahrtarchiv Köln veröffentlicht.

Exponate
- Petroleumlampe der Flugfeldbeleuchtung
- Metallteil der DoX
- Anstecknadel der Lufthansa (gegründet in Köln) der Nachkriegszeit


Dokumente
- Fotoalbum von Albert Grünberg
- Karte der Imperial Airways um 1926 - Flug von Köln nach London
- Postkarte von LZ129 "Hindenburg" abgeworfen über dem Butzweilerhof am 3. Mai 1937
- Weinkarte des Flughafenrestaurant Butzweilerhof
- Postkarte - abgeworfen von LZ 129 "Hindenburg" am 3. Mai 1937 Flughafen Köln Butzweilerhof
- Broschüre Fughafen Köln von 1926

Dioramen
- Interationaler Wasserflugzeughafen an St. Kunibert
- Transkontinentaler Wasserflugzeughafen im Niehler Hafen
- die DoX in Köln
- Der Flug von Otto Könnecke von Köln nach New York
- Halle 1 und Turm der Luftaufsicht 

Infoplanen
- Butzweilerhof

Infotafeln
- Die Bedeutung der Kölner Luftfahrt
- Flugunfälle
- Prominente Fluggäste auf dem Butzweilerhof

Modelle
- Junkers Ju G 38 D-2500 "Generalfeldmarschall von Hindenburg"
- Heinkel He 111 D-AXAV "Köln"
- Ju 52 D-ADER
- Focke Wulf 200 D-ACON "Brandenburg"
- Dornier Komet D-711 "Löwe"
- Ju 52 der Bayer AG D-AOHU
- Junkers F 13
- Junkers F 13 nach Bruchlandung
- Tupolev ANT 25
 
 
 
 
 
  
     
"Bitte einsteigen"
Dieses Plakat der Lufthansa wurde nach einem Foto des Luftboys Hans Kündgen (Butzweilerhof) erstellt.
 
"Aerobus"
Die Luft Hansa eröffnete 1931, den „Aerobus-Schnelldienst“ zwischen Köln und Frankfurt a. M.. Die Strecke wird fünfmal täglich beflogen. Die Flugzeit betrug eine Stunde. Der Preis war mit 23 Mark, verglichen mit dem Preis für eine Eisenbahnfahrkarte 2. Klasse, moderat. Für den Hin- und Rückflugschein bezahlt der Kunde nur 40 Mark.
"Fliegt in die Bäder"
Werbung für die Wasserflugzeuglinie Köln - Duisburg - Rotterdam um freie Tage an der Nordsee zu verbringen. Dazu wurde der Wasserflugzeughafen an St Kunibert genutzt. Es gab aber auch Pläne den ehemalige Schießplatz der Kölner Artillerie in der Wahner Heide zum Erholungsgebiet umzubauen und wohlhabende Passagiere mit einem Wasserflugzeug bis Porz am Rhein oder auf dem Scheuerteich in der Wahner Heide zu fliegen.
 


            
RAUM 2 "Luftschiffer / Fliegerstation Butzweilerhof"
Der Raum auf der linken Seite erzählte die Geschichte der Kölner Luftschiffer und der Fliegerstation Butzweilerhof. Für die Luftschiffer zeigte Wolfgang Beier vom Verein Industriedenkmal Clouth e.V. das Modell des 1909 gebauten Clouth-Luftschiff vor der Ballonhalle in Nippes. Außerdem zeigte er verschiedene Dokumente und historische Exponate aus der Zeit der Großluftschiffe LZ 127 "Graf Zeppelin" und LZ 129 "Hindenburg". Besonderes Interesse fand aber das Originalgeschirr des Luftschiffs LZ 127 "Graf Zeppelin".
Auf der anderen Seite des Raums wurde die Fliegerstation Butzweilerhof thematisiert. Zentrales Ausstellungsobjekt war die Fliegerkiste meines Großvaters Leo Müller mit der Aufschrift "Flieger Leo Müller V", die das letzte große Exponate der Fliegerstation ist. Der Tank eines französischen Flugzeugs des 1. Weltkrieg sowie seltene Dokumente der Fliegerstation rundeten die kleine Übersicht ab. Beachtung fand aber auch der Propeller einer Fokker D III - ein Standard-Jagdflugzeug des 1. Weltkrieg - mit seinen unterschiedlichen Holzlagen.

Exponate
- Netz des Zeppelin Z II
- Propeller einer Albatross D III
- Fliegerkiste "Flieger Leo Müller V"
- Tank eines französischen Flugzeugs aus dem 1. Wk
- Geschirr von LZ 127 "Graf Zeppelin"
- Abschiedsgeschenk eines Kölner Luftschiffers (drei Gasflaschen)

Dokumente
- Zustandsbericht der Luftschiffhalle Ende 1918
- Fotoalbum mit sehr guten Fotos eines Luftschiffers
- Foto: Parade der Kölner Luftschiffe von der Südstadt aus gesehen - 1909 oder 1910
- Lehrbuch "Flieger-Wetterkunde" von Dr. Oskar Prochnow - Lehrer an der Fliegerschule Cöln Butzweilerhof

Infoplanen
- Clouth
- In Köln stationierte Luftschiffe
- Hallentor der Luftschiffhalle
- Die Kölner Luftschiffer
- Kölner Flugschüler Manfred von Richthofen
- "Flieger Leo Müller V" - die Geschichte meines Großvaters Leo Müller

Infotafeln
- Ballonsport - die Anfänge
- Der Kölner Luftschiffanker
- Erster Luftangriff auf Köln
- LZ 127 "Graf Zeppelin" in Köln

Modelle
- Clouth-Luftschiff,
 -LZ 37 über Fort IV Bocklemünd
 
 
 
Der Infostand des Vereins Industriedenkmal Clouth e.V. 
 
 
 
 


           
RAUM 3 "2. Weltkrieg / Neuzeit"
Der Raum auf der rechten Seite behandelte die Themen 2. Weltkrieg und die Nachkriegsluftfahrt. Hier zeigte Manni Weichert die Arbeit seines Luftkriegsarchiv Köln, wo er die Schicksale von abgeschossenen Crews der Bomber der Alliierten recherchierte und den Nachkommen hilft die Schicksale der Familienangehörigen zu erforschen.

Für die Nachkriegszeit wurden u. a. ein Diorama des internationalen Heliport der Sabena im Grüngürtel gezeigt. Aber auch Dioramen zum Blumenflughafen Köln, der Ju52 D-AQUI, des Fraport CGN und der Flugbereitschaft des BmVg wurden mit entsprechenden Flugzeugmodellen stellvertretend für das jeweilige Luftfahrtkapitel präsentiert. Hinter jedem Diorama wurde eine Infotafeln mit historischen Fotos und Erklärungen aufgestellt.
Stellvertretend für die Arbeit des DLR (Hauptsitz Köln-Wahn) und der ESA (Astronautentrainingscentrum in Köln) wurde ein seltenes Poster des XXVI. Planetary Congress "Association of Space Explorers" gezeigt, als sich in Köln im Juli 2013 Astronauten und Kosmonauten trafen und auf dem Originalplakat unterschrieben.

Exponate:
- PSP-Platte der RAF von 1947 Butzweilerhof
- Propellernabe der B17 "Pie Exe-Piper"
- Letzte Schild zur Kaserne Butzweilerhof
- erstes Verkehrsschild zum neuen Flughafen KölnBonn um 1953
- Trümmerstück des Rollfeld Butzweilerhof von 1937

Infoplanen
- Das Schicksal der ND388
- Luftwaffenhelfer Hermann-Josef Falkenstein

Infotafeln
- Abbruch des historischen Rollfeld
- Commonwealth-Truppen auf dem Butzweilerhof
- Die Belgischen Heeresflieger in Köln
- Die externe Bebauung des Butzweilerhofs
- Denkmalschutz Butzweilerhof
- Denkmalschutz Belgischer Tower
- Royal air force station Butzweilerhof
- Die Kontrolltürme von Köln

Modelle 2. Weltkrieg
- B-17 "Flying Fortress"
- P-47 "Thunderbolt"
- P-51 "Mustang"
- Lancaster R5868
- De Havilland "Mosquito"
- Recce-Spitfire der RAF
- Fighter Spitfire der 485.Sqn Royal New Zealand Air Force
- Ju 52 Luftwaffe
- Ju 87 "Stuka"
- Focke Wulf 190 A8 "Kölle alaaf"
- Me 109 E und F von Adolf Galland
- Trainingsmaschinen der Luftwaffe - gebaut von Ernst Schröder (Fw190 "Kölle alaaf")


Dioramen:
- Ju 52 D-AQUI
- Fraport Köln mit Ju52, FedEx, DHL und UPS-Frachtflugzeugen
- Blumenflughafen KölnBonn mit Douglas DC 3
- Flugbereitschaft MEDEVA und Parlamentsflugbetrieb
-
Boeing 747 mit Namen "Köln"
- internationaler Hubschrauberflughafen der Sabena
 
 

Der Infostand des Luftkriegsarchiv Köln 
 
 


         
Fast alle Besucher sprachen aber immer wieder an, dass die Stadt Köln bzw. das Kölnische Stadtmuseum so eine Ausstellung präsentieren sollten. Dazu gibt es auch entsprechende EInträge im ausgelegten Gästebuch. Auch gab es diverse Festellungen über den blamablen Umgang der Kölner Politik und Verwaltung mit unserem historischen Erbe.
Hier nun Scans des ausgelegten Gästebuchs. Die Unterschriften wurden, um Missbrauch zu vermeiden, verwischt.
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
 
Gästebuch zur Ausstellung "100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof"
  


          
Beschwerde an den Leiter der Redaktion Köln des WDR.  
6. August 2026 
Sehr geehrter Herr Reinke
Köln hat eine reiche Stadtgeschichte, aber auch weltweit die reichste Luftfahrtgeschichte, deren zentraler Punkt der Butzweilerhof (deutscher Flughafen mit der reichsten Luftfahrtgeschichte) war. Der Flughafen wurde im Mai vor einhundert Jahren in Dienst gestellt. Also ein guter Grund um eine Ausstellung zur Kölner Luftfahrt mit dem Titel „100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof“ zu organisieren und noch einmal alles zu zeigen. Da es sich nach über einhundert Jahren um die letzte Ausstellung zur Geschichte der Kölner Luftfahrt handelt (es gibt keine Nachfolger die diese Geschichte weiter verfolgen, weshalb unsere Sammlungen in andere Städte gehen), sollte es etwas Besonderes werden, und wir wollten noch einmal alle Kapitel zeigen. Auf Grund der vielen Unterkapitel und der immensen Vorbereitungszeit wurde im Kulturbunker in Mülheim ein Ausstellungssaal mit ca. 170 m² (gewünscht waren ca. 250 m²) für die maximale Zeit von drei Wochen = drei Wochenenden (eine Woche Aufbau + zwei Wochen Ausstellung) angemietet. Die ganze Arbeit wurde ehrenamtlich geleistet und auch der Eintritt war frei, um möglichst vielen Kölner Bürgern den Besuch zu ermöglichen. Fotos im Anhang
Der WDR-Lokalzeitredakteur Daniel Gowitzke war dann am Freitag den 9.7. vor der Eröffnung im Kulturbunker und hat einen sehr guten Bericht über diese Ausstellung produziert, der Freitag Abends – also vor dem ersten Wochenende - in der Lokalzeit gesendet werden sollte. Aber statt dessen wurden an diesem Freitag Beiträge gesendet, die nicht termingebunden waren oder es wurde Werbung für einen kommerziellen Club gemacht, weshalb der Beitrag leider auf die nachfolgende Woche verschoben wurde. Der Start der Ausstellung wurde also nicht beworben. Somit kamen an diesem Tag nur 23 Besucher in die Ausstellung. Aber auch in der folgenden Woche wurde der Beitrag nicht gesendet. So wurde auch das zweite Wochenende nicht beworben. Erst am Mittwoch den 22. Juli – also vier Tage vor AusstellungsENDE – wurde der Beitrag dann endlich gesendet. Dies machte sich, wie man an der hier angehängten Tabelle sehen kann, n den Besucherzahlen auch sofort bemerkbar. Wobei sich übrigens sehr viele Besucher geärgert haben, dass der Beitrag erst so spät in der Lokalzeit gesendet wurde. Somit war es nicht mehr möglich die Ausstellung weiter zu empfehlen oder mit einer Gruppe einen Besuch zu planen. Leider wurde auch als Ausstellungsende der 26. August (statt 26. Juli) genannt. Ich bat um Korrektur des Datums, was aber nicht passiert ist. Als wir am Montag abbauten, stand dann ein Herr vor der Türe und wollte die Ausstellung sehen.
Für die Kölner Politik und Verwaltung gilt nur Kunst & Karneval als Kultur. Obwohl uns Stadtgeschichte erklärt, warum wir so sind wie wir sind, ist Stadtgeschichte ein ungeliebtes lästiges Erbe. Deshalb wird entsprechende Kulturarbeit, so wie auch die Freie Szene der Stadthistoriker, von der Stadt nicht unterstützt. Warum das so ist, wissen wir nicht. Es gibt kaum noch Ausstellungen zur Kölner Stadtgeschichte. Ist das nicht ein Grund mehr die wenigen entsprechenden Ausstellungen zu bewerben?
Im Gegensatz dazu steht das große Interesse der Bürger. Daher ist es umso wichtiger unsere Stadtgeschichte, mit all ihren Facetten, den Bürgern näher zu bringen. Um dieses besondere Jubiläum mit der Ausstellung angemessen zu feiern, habe ich drei Jahre geplant und die letzten fünf Monate intensiv vorbereitet – alles in ehrenamtlicher Arbeit. Auf Grund der umfangreichen Luftfahrtgeschichte wurde die Ausstellung durch Sammlungen des Historische Luftfahrtarchiv Köln, der Verein Industriedenkmal Clouth e.V. und des Luftkriegsarchiv Köln entsprechend groß und sollte noch einmal viel Publikum anziehen. Allerdings wurde das leider, wie man oben nachlesen kann, von der Programmplanung der Lokalzeit Köln torpediert.
Deshalb unser „besonderer Dank“ an die Programmplanung der Lokalzeit Köln für ihre „
vorausschauende“ Planung. Sie werden verstehen, warum wir über die mangelnde Unterstützung der Programmplanung in der Lokalzeitredaktion Köln sehr enttäuscht bin. Aber zumindest haben wir wieder einmal gelernt, dass ehrenamtliche Arbeit in Köln keine Unterstützung bekommt. Als ehemaliger Mitarbeiter verschiedener TV-Sender (u. a. MDR) weiß ich, dass die Öffentlichrechtlichen einen Bildungs- und Informationsauftrag haben. Deshalb ist es natürlich gut zu wissen, dass die Verantwortlichen in der Planung diesen Bildungsauftrag wahrnehmen und den kulturellen Wert von z. B. kommerziellen Clubs oder Flamingoküken über das Kulturangebot „Stadtgeschichte“ stellen.
Leider ist das nicht das erste Mal, dass so etwas passiert. Im Jahr 2018 konnten ca. 40 verschiedenen Gruppen der Stadtgeschichte ihre jeweiligen Sammlungen am ehrenamtlichen 1. „Tag der Kölner Stadtgeschichte“ im Odysseum einer breiten Öffentlichkeit zeigen. Wir haben versucht damit ein Gegengewicht gegen die einseitige Kulturpolitik der Stadt Köln zu setzen. Leider bestand auch beim WDR kein Interesse, darüber zu berichten. Auch hier waren die Besucherzahlen „überschaubar“……
Zumindest passt die Positionierung des Beitrags zum gesamten Umgang der Stadt Köln mit unserem reichen Erbe und potentiellen Kulturangebot „Stadtgeschichte“ – es ist Nebensache. Aber keine Angst - obwohl ich mit Jens Gleisberg, Manuele Klein, Gerd Krebber und Daniel Gowitzke schöne Beiträge zur Kölner Luftfahrtgeschichte gemacht habe, werde ich die Lokalzeit in Zukunft nicht mehr mit meinen Geschichten stören – schließlich sind Flamingoküken und Clubs wesentlich wichtiger. 

Sic transit gloria mundi

Viele Stadthistoriker würden sich freuen, wenn Sie in der Planungsabteilung der Lokalzeit Leute einsetzen könnten, die das Kulturangebot „Stadtgeschichte“ als Wert anerkennen.

Mit freundlichen Grüßen aus dem historischen Kölner Luftraum

Werner Müller
(Gebührenzahler)

 
---------------------------------------------
 
Sobald ich eine Antwort bekomme werde ich sie hier veröffentlichen. (15. August 1926)


           
Während der Ausstellung wurde ich immer wieder gefragt, warum die Stadt Köln bzw. das Stadtmuseum so eine Ausstellung nicht durchführt und warum es kein Technikmuseum gibt. Die Frage nach einem Technikmuseum Köln ist natürlich berechtigt. Deshalb habe ich am Eingag/Ausgang der Ausstellung die Tafel zum "Technikmuseum Köln" aufgestellt damit die Besucher die Antwort selber finden können.
Natürlich habe ich von der Idee von Hermann-Josef Falkenstein gesprochen aus dem Butzweilerhof ein Luftfahrt- und Technikmuseum zu machen und auch von den höchst unhöflichen Umgangsformen der Kölner Politik und Verwaltung. Aber ich erzählte auch von den anderen Bemühungen Kölner Bürger su ein Museum ins Leben zu rufen und den ablehnenden Reaktion der Stadt Köln. Die Reaktion der Besucher ging von Unverständnis bis Ärger. .
 
NACH OBEN